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Sicher mit dem Rad zur Schule

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Die Aktion "Fahrradhelm macht Schule" macht den Fahrradhelm zum Unterrichtsthema in Grundschulen und sorgt so dafür, dass immer mehr Kinder mit Helm radeln. Seit Beginn des neuen Schuljahres radeln auch gerade wieder ältere Kinder zur Schule. ...

Die Aktion "Fahrradhelm macht Schule" macht den Fahrradhelm zum Unterrichtsthema in Grundschulen und sorgt so dafür, dass immer mehr Kinder mit Helm radeln. Seit Beginn des neuen Schuljahres radeln auch gerade wieder ältere Kinder zur Schule. Die Aktion "Fahrradhelm macht Schule" der Deutschen Verkehrswacht und ihrer Partner Abus KG, Zurich Gruppe Deutschland, 3M und ZNS - Hannelore Kohl Stiftung zeigt, worauf man achten muss, damit die Kinder sicher durch den Verkehr kommen.

[pd-f]Die großen Ferien gehen zu Ende - und damit stehen viele Kinder vor einer neuen Herausforderung: Mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule werden die Wege sowohl länger als auch anspruchsvoller. Viele Jugendliche kommen jetzt auch mit dem Rad zur Schule. Ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit, der jedoch auch Risiken birgt: "Rund 115.000 meldepflichtige Schulwegunfälle gab es im vergangenen Jahr", erklärt Hannelore Herlan, Pressesprecherin der Deutschen Verkehrswacht. "Gefährdet sind dabei vor allem die jungen Radfahrer." Die gute Nachricht: Insgesamt geht die Zahl der Unfälle stetig zurück; trotz wachsendem Verkehrsaufkommen wird es also sicherer, sich auf den Straßen zu bewegen - nicht zuletzt das Ergebnis langjähriger Aufklärungsmaßnahmen.

Ein unverzichtbarer Schritt in diese Richtung ist die Radfahrausbildung in der vierten Klasse, so die Expertin. "Hier erwerben die Schüler die Grundlagen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr." Zur Vorbereitung auf den neuen Radschulweg sind aber auch die Eltern gefordert. In den ersten Tagen sollten sie ihre Kinder zumindest einmal begleiten und an die Gefahrenstellen des neuen Weges heranführen. Dabei gilt es auch, die Fähigkeiten der heranwachsenden Verkehrsteilnehmer realistisch einzuschätzen; unübersichtliche Kreuzungen und komplizierte Verkehrsführungen können auch heranwachsende Teens noch überfordern. In solchen Fällen sind Alternativen gefragt, denn: "Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste."

"Wer statt des kürzesten Weges einen objektiv sicheren wählt, ist auf diesem auch durch die Versicherung der Schule abgesichert", erklärt Bernd O. Engelien, Leiter Kommunikation der Zurich Gruppe Deutschland. Der Versicherungsfachmann empfiehlt - nicht nur für die Radfahrten in der Freizeit - zudem eine private Haftpflichtversicherung. Seine Versicherung bietet Fahrradfahrern automatisch deutlich höhere Leistungen im Invaliditätsfall, wenn sie beim Unfall einen Helm getragen haben.

Fahrradhelme können Unfälle nicht verhindern, ihre Folgen jedoch deutlich abmildern. "Bei einem Sturz ist es reine Glückssache, wie schwer die Schädigung ausfällt. Deshalb sollte beim Fahrradfahren in jedem Fall ein Helm getragen werden", so Professor Dr. Volker Hömberg von der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, " denn er wirkt wie ein Stoßdämpfer, indem er die Wucht des Aufpralls abfängt. So können 80 Prozent der schweren Kopfverletzungen vermieden werden." Eine wichtige Aufgabe der Eltern ist es deshalb, ihren Kindern das Tragen eines Radhelms zur Gewohnheit zu machen. "Nicht zu unterschätzen ist dabei die elterliche Vorbildfunktion", so Torsten Mendel vom Helmhersteller Abus. Aber auch auf die Bedürfnisse der Kinder sollte Rücksicht genommen werden, erinnert der Experte: "Wenn ein 13-Jähriger nicht mehr mit dem Blümchenhelm herumradeln will, muss eben ein cooles Modell in Skater-Optik her", so Mendel.

Dass die Sinneswahrnehmung der Heranwachsenden noch nicht vollständig ausgebildet ist, gehört zu den großen Gefahren im Straßenverkehr - ihre schlechte Sichtbarkeit ebenso. Gerade in der dunklen Jahreszeit erhöht sich das Risiko auf dem Schulweg, denn der findet morgens in der Dunkelheit statt - zu einer Zeit, in der besonders starker Verkehr herrscht. Eine funktionierende Lichtanlage ist Pflicht am Schulrad; ebenso Reflektoren am Ranzen oder Rucksack und an der Kleidung. "Optimal ist natürlich reflektierende Kleidung, die gut wahrgenommen wird", weiß Thomas Kindler von 3M, dem Hersteller von Scotchlite-Reflexmaterialien (www.3m.com). "Gerade im Winter sollten Radfahrer Reflexbänder oder -schärpen tragen; selbstklebende Reflexmaterialien erlauben es auch, vorhandene Bekleidung sichtbar zu machen. Auch für Fahrräder gibt es Zubehör wie Speichenreflektoren oder reflektierende Aufkleber."

Eine Menge kann getan werden, um die Schulwegsicherheit zu erhöhen - eines sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben: "Durch die Vermittlung der Gefahren des Straßenverkehrs sollte nie der Spaß am Radfahren abhanden kommen", mahnt DVW-Sprecherin Herlan.

Zur Aktion "Fahrradhelm macht Schule"
Die Aktion "Fahrradhelm macht Schule" der Deutschen Verkehrswacht und ihrer Partner Abus KG, Zurich Gruppe Deutschland, 3M und ZNS - Hannelore Kohl Stiftung will die Helmtragequote unter Kindern erhöhen.
Schirmherr der Aktion ist der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Jede der über 20.000 Grund- und Förderschule erhielt in den letzten Wochen vor den Sommerferien dazu kostenfreies Unterrichtsmaterial.

Kostenfreie Unterrichtsmappen und Teilnahmebögen können noch bestellt werden bei:
Verkehrswacht Medien & Service-Center, Bonn
Tel.: 0228 / 43380-41
info@fahrradhelm-macht-schule.de
www.fahrradhelm-macht-schule.de.

Link zum Unterrichtsfilm:
http://www.fahrradhelm-macht-schule.de/film/
Bildmaterial zur Unterrichtsstunde finden Sie hier:
http://www.fahrradhelm-macht-schule.de/presse/basisinformationen/
Link zum Download des Unterrichtsmaterials:
http://www.fahrradhelm-macht-schule.de/unterrichtsmaterial/radfahrausbildung/




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Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
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Göttingen
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