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Beispiel Darmkrebs:

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Biomarker erlauben individualisierte Krebstherapie


Biomarker erlauben individualisierte Krebstherapie sup.- In den letzten Jahren sind bei der Behandlung von Krebserkrankungen enorme Fortschritte erzielt worden. So gibt es heute neue Medikamente, die im Gegensatz zu Chemotherapien in der Lage sind, gesunde Zellen von Krebszellen zu unterscheiden. ...

sup.- In den letzten Jahren sind bei der Behandlung von Krebserkrankungen enorme Fortschritte erzielt worden. So gibt es heute neue Medikamente, die im Gegensatz zu Chemotherapien in der Lage sind, gesunde Zellen von Krebszellen zu unterscheiden. Entsprechend weniger gravierend fallen die unerwünschten Nebenwirkungen aus. Und während vorab keiner voraussagen kann, ob eine Chemotherapie anschlagen wird oder nicht, gilt für viele moderne Krebsmedikamente das Gegenteil: Durch eine Analyse des Tumorgewebes auf bestimmte Biomarker lässt sich ermitteln, welcher Patient von der Therapie profitieren kann und wer nicht. "Die individualisierte Tumortherapie mit Biomarkern verhilft Patienten nicht nur zu wirksameren Therapien, sondern erspart vielen auch langwierige und belastende Behandlungen, die keine Aussicht auf Erfolg bieten", betont Prof. Ruth Knüchel-Clarke vom Universitätsklinikum Aachen. Dadurch werden außerdem natürlich unnötige Kosten vermieden.
Ein gutes Beispiel für die neue Generation der Krebsmedikamente ist die Therapieoption, bei metastasiertem Darmkrebs zusätzlich zur Chemotherapie Antikörper-Infusionen zu geben, die gezielt den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) auf den Krebszellen blockieren. Dadurch können laut Prof. Carsten Bokemeyer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) mehrere Effekte erreicht werden. Zum einen verstärken die Antikörper die Ansprechraten auf die Chemotherapie. Zum anderen werden das Wandern der Tumorzellen in gesundes Gewebe als auch die Fernmetastasierung vermindert. Bestehende Metastasen, meist in Leber und/oder Lunge, können gegebenenfalls so verkleinert werden, dass sie sich bei einer Operation entfernen lassen, wodurch dann echte Heilungschancen bestehen. Studien haben jedoch gezeigt, dass diese Effekte nur dann erzielt werden können, wenn das so genannte KRAS-Gen im Tumorgewebe nicht mutiert ist. Ist dieses Gen hingegen verändert, greift die Blockade des EGFR nicht. Deshalb sollte laut Prof. Bokemeyer bei allen Patienten mit metastasiertem Darmkrebs standardmäßig der Status des KRAS-Gens bestimmt werden.
Bildzeile: Mikroskopische Aufnahme, wie Antikörper gezielt den EGFR-Rezeptor auf den Krebszellen blockieren.



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