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Instant Virus

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Vermehrte Nutzung von Instant Messaging birgt hohe Sicherheitsrisiken für Firmen

Congleton, UK / Wien, 27.01.2004 - Instant Messaging, die derzeit schnellste und direkteste Form der schriftlichen Kommunikation, wird zunehmend zu einer Virenfalle für Unternehmen. So macht die wachsende Popularität des Public Instant Messaging (PIM) britische Firmen immer anfälliger für Virenattacken, da ihre Mitarbeiter PIM verstärkt zu privaten Zwecken nutzen. Dabei umgehen sie häufig sämtliche Sicherheitsmaßnahmen, welche die Unternehmen für den E-Mail-Verkehr sowie weitere Kommunikationsformen über das Internet einsetzen.

Im Rahmen einer Studie in Großbritannien, die im Auftrag des Content-Security-Anbieters SurfControl von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut durchgeführt wurde, wurden 510 Personen in leitenden und nicht leitenden Positionen nach ihrer Meinung zu PIM und zu ihren Nutzungsgewohnheiten hinsichtlich dieser Technik befragt. 37 % der Führungskräfte und 35 % der Beschäftigten nutzen PIM am Arbeitsplatz. 25 % dieser Nutzergruppe geben als Hauptgrund für die Verwendung von PIM die Übertragung privater Mitteilungen an, die man normalerweise nicht über den Firmen-E-Mail-Verkehr abwickeln würde.

Laut der Erhebung sind die kurzen Antwortzeiten und die Möglichkeit der Kommunikation mit Freunden und Familienangehörigen die beiden Hauptmotive, welche für die Nutzung des Public Instant Messaging am Arbeitsplatz angeführt werden. 53 % der Nutzer sehen als Hauptvorteil von Public Instant Messaging die höhere Geschwindigkeit im Vergleich zur E-Mail-Kommunikation. 22 % bewerten die Möglichkeit, während der Arbeitszeit mit Freunden und der Familie in Kontakt zu bleiben, als wichtigsten Pluspunkt und bestätigen damit die Beobachtung, dass PIM verstärkt für private Zwecke am Arbeitsplatz genutzt wird.

Ablenkung oder sinnvolles Arbeitsmittel?
Interessanterweise sehen leitende Manager, aber auch Angestellte aus nicht-leitenden Positionen das Hauptproblem bei der Nutzung von Public Instant Messaging auf dem Gebiet der Produktivitätseinbußen aufgrund der verstärkten Ablenkung der Mitarbeiter.

64 % der Befragten nutzen Public Instant Messaging nicht am Arbeitsplatz. Als Hauptgrund dafür gaben 45 % dieser Personen an, ihrer Ansicht nach sei ihr Unternehmen nicht mit der Nutzung von PIM am Arbeitsplatz einverstanden. 79 % der Nutzer sind sich der geltenden Regeln bezüglich PIM bewusst. 21 % sind sich im Unklaren bezüglich der firmeninternen Vorschriften. 66 % der Befragten befürworten die Nutzung von Public Instant Messaging am Arbeitsplatz.

Dazu Martino Corbelli, Director of Marketing bei SurfControl: "Instant Messaging ist kein kurzfristiger exotischer Hype, sondern eine bereits etablierte Kommunikationsform - sowohl in Europa als auch in den USA. Angesichts der Tatsache, dass es in schätzungsweise 80 % aller Firmen-Netzwerke PIM-Nutzer gibt, dürften die Risiken wesentlich größer sein als allgemein angenommen. Der Produktivitätsverlust ist sicherlich ein großes Problem. Zusätzlich sind die Unternehmen jedoch auch der Gefahr von Virenangriffen ausgesetzt. Tatsächlich bestehen im Zusammenhang mit Public Instant Messaging die gleichen Risiken wie bei der Nutzung von Internet und
E-Mail. Der Unterschied ist aber, dass die Mehrheit der Firmen inzwischen Verhaltensregeln für die Nutzung von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz erlassen haben und viele von ihnen auch technische Lösungen einsetzen, um die Einhaltung dieser Richtlinien zu wahren. Public Instant Messaging wird dagegen häufig ungeschützt über das Firmen-Netzwerk genutzt. Hierbei entsteht ein echtes Sicherheitsrisiko für all jene Unternehmen, die ihre interne Policy nicht überholen und spezielle Sicherheitsmaßnahmen für die verschiedenen Arten von PIM-Traffic implementieren. Denn die existierenden Technologien wie Firewalls und Virenschutz-Software reichen hierbei in der Regel nicht aus."

Wie so oft muss der Kampf gegen die Sicherheitsrisiken durch Instant Messaging an drei Fronten geführt werden:

- Implementierung bzw. Aktualisierung der unternehmensinternen Regelungen für die zulässige Internet-Nutzung
- Aufklärung der Mitarbeiter bezüglich der Risiken des Public Instant Messaging

- Einsatz technischer Lösungen zur Einhaltung der Sicherheitsregeln und zum Aufdecken von Sicherheitslücken

Als einer der ersten Content-Filtering-Anbieter hat SurfControl einen Instant Message Filter entwickelt, der auf der Technologie seiner Email- und Web-Filter-Lösungen aufbaut. Der SurfControl Instant Message Filter verhindert anhand von ausgereiften Signaturerkennungstechnologien, dass gefährliche Internetinhalte über Instant- Messaging- und Peer-to-Peer-Netzwerke an Unternehmen übertragen werden.

Angesichts der Tatsache, dass Instant Messaging sich neben dem E-Mail-Verkehr fest etabliert hat, müssen Firmen diese Kommunikationsform im Rahmen ihrer Sicherheits-Policy eindeutig berücksichtigen - so das Fazit der Studie von SurfControl. Ratsam sind klare und eindeutige Nutzerregelungen, kombiniert mit technischen Sicherheitsvorkehrungen in den Unternehmen. Andernfalls überwiegen die Nachteile von Instant Messaging - wie Produktivitäts- und Sicherheitsrisiken sowie rechtliche Probleme - und werden zu einer Gefahren- und Kostenfalle für die Firmen.

Über SurfControl:
SurfControl (London Stock Exchange: SRF) ist laut einer Studie von IDC (Content Security: Enhancing Information Security with Web and E-mail Filtering, August 2002) weltweiter Marktführer im Bereich Web und Email Filtering. Das Unternehmen hat sich mit seinen Filterprodukten darauf spezialisiert, unerwünschte Emails und gefährliche Inhalte in Firmennetzwerken zu blockieren und neue Risiken gleich im Entstehen zu bekämpfen. SurfControl gilt als Vorreiter im Content-Security-Markt, für den Analysten bis 2007 ein Wachstum auf einen Jahresumsatz von 2 Mrd. $ prognostizieren. Als bisher einziger Hersteller bietet SurfControl kombinierte Content-Security-Lösungen an, die Web-, Email- (einschließlich Spam- und Virenschutz) und Instant-Message-Filter integrieren. Die Lösungen arbeiten allesamt mit einer weltweit bislang einzigartigen Content-Datenbank sowie mit lernfähigen Filtermechanismen zur automatisierten Content-Erkennung. Zu den weltweiten Partnern von SurfControl gehören unter anderem Sun Microsystems, Check Point, Cisco, IBM, Research In Motion und Nokia. Das Unternehmen zählt weltweit über 20.000 Kunden, darunter zahlreiche der weltweit größten Unternehmen. SurfControl beschäftigt weltweit rund 450 Mitarbeiter an neun Standorten in den USA, Europa und in der asiatisch-pazifischen Region.

Pressekontakt:
SurfControl
Gernot Huber
Dorotheergasse 7
A-1010 Wien
Tel.: 0043-1-5134415-118
Fax: 0043-1-5134402
Email: gernot.huber@surfcontrol.com
Web: www.surfcontrol.com

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