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Achtung: falsche Versprechungen der IT-Industrie zu EIM-Systemen

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Sind Enterprise Information Management (EIM), SOA, EAI, ECM und BPM wirklich die Heilsbringer der Unternehmens-IT?


Sind Enterprise Information Management (EIM), SOA, EAI, ECM und BPM wirklich die Heilsbringer der Unternehmens-IT? Bonn, den 03.09.2010 Sie lesen sich alle prächtig, die großen Versprechen der IT-Industrie. ...

Bonn, den 03.09.2010 Sie lesen sich alle prächtig, die großen Versprechen der IT-Industrie. Mit den Schlagworten SOA, EAI, ECM, BPM - alle zusammengefasst in dem Begriff EIM - erobert die IT-Industrie den Markt. Alle versprechen das Gleiche: Kosten sparen und bessere Informationsbeschaffung, indem man ein bisschen in die Infrastruktur investiert. Man spart also Geld und weiß danach besser Bescheid über den Zustand des Unternehmens, muss aber vorher Geld investieren.

Worum geht es bei EIM? In einem Unternehmen gibt es unterschiedliche Softwaresysteme. Daten, Prozesse und Technologie müssen im engen Wechselspiel miteinander arbeiten. Bei unterschiedlichen Softwaresystemen ist das nicht immer gewährleistet. "Meist entstehen Medienbrüche, weil Mitarbeiter Daten aus dem einen Softwaresystem nur manuell in das andere Softwaresystem übertragen können. Oft ist eine Informationsbeschaffung für das Management aus den unterschiedlichen Systemen sehr aufwändig.", stellt Lutz Wolf, Partner des Bonner Beratungsunternehmens BBM GmbH, fest. Die IT-Industrie verspricht nun mit dem "Thema Enterprise Information Management (EIM) ein umfassendes IT-Beratungsprogramm zur Lösung von Fragestellungen in dokumenten-, daten- und transaktionsgetriebenen Prozessen." (Zitat Steria Mummert Consulting AG)

Zu den Bausteinen des EIM zählt beispielsweise auch der Ansatz der Enterprise Application Integration (EAI). Es handelt sich dabei um ein "ein Konzept zur unternehmensweiten Integration der Geschäftsfunktionen entlang der Wertschöpfungskette, die über verschiedene Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen verteilt sind, und die im Sinne der Daten- und Geschäftsprozessintegration verbunden werden können. Das Ziel ist die integrierte Geschäftsabwicklung durch ein Netzwerk unternehmensinterner Applikationen verschiedener Generationen und Architekturen." (Wikipedia.de)

"Man muss sich das so vorstellen, dass die IT-Industrie versuchen möchte, alle unternehmensinternen Softwaresysteme verschiedener Generationen und Architekturen miteinander zu verbinden. Was sich anfangs intelligent und durchaus schlüssig anhört, stellt sich später als aufwändige und kostenintensive Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die IT-Industrie heraus", erläutert Lutz Wolf.

Tatsächlich wird im EAI-Ansatz eine Middleware-Software entwickelt, die den unterschiedlichen Softwaresystemen als Adapter- und Messaging-BUS zum gegenseitigen Austausch dient. Dadurch soll es ermöglicht werden, dass Softwaresysteme unterschiedlicher Generationen miteinander kommunizieren können. Und genau hier liegt das Problem. "Für Altsysteme, also sogenannte Legacy-Anwendungen, und auch für viele neuere Softwaresysteme, müssen so genannte Connectoren entwickelt werden." erklärt Wolf. Ein Connector ist mehr oder weniger ein Zusatz-Software-Modul, das als Bindeglied der EAI-Middleware und dem Softwaresystem zwischen beide Systemschichten eingebaut werden muss. Die Software-Schnittstelle des Altsystems wird mit der Schnittstelle der EAI-Middleware, also dem Adapter- und Messaging-BUS, verbunden.

"Die Anzahl der unterschiedlichen Softwaresysteme erhöht proportional auch die Komplexität des Vorhabens. Man muss sich das ungefähr so vorstellen, als wolle man Verbindungsteile erfinden, damit man Lego, Playmobil und Fischer-Technik gemeinsam nutzen kann - und zwar so, dass jedes Bauteil von Lego mit denen von Playmobil und Fischer-Technik verbunden werden kann und umgekehrt." erklärt Wolf weiter. "Das wird dann schnell ein teurer Weg und letztendlich kommt man dann zu dem Entschluss, dass Altsysteme durch neue Softwaresysteme ersetzt werden müssen, weil eine Verbindung mit der EAI-Middleware nicht möglich ist. Dann hat die IT-Industrie gleich das Anschlussgeschäft." merkt Wolf an.

Einige Unternehmen der IT-Industrie bieten sich als EAI-Hersteller an. "Sie gaukeln damit nur vor, ein fertiges Produkt zu haben. Letztendlich ist jedes EAI-Vorhaben aber immer ein individuelles Projekt mit individuellen Anforderungen. So etwas kann man gar nicht mit einer Standardsoftware anbieten." ist Lutz Wolf überzeugt. "Man muss sehr genau aufpassen, was sich wirklich hinter jedem Angebot wirklich verbirgt und ob der IT-Dienstleister das halten kann, was er verspricht".


BBM Beratung Beteiligung Management GmbH
Dierk Wehrmeister
Jagdweg 45-47
53115
Bonn
dwe@bbm-koeln.de
+49 221 9411260
http://www.bbm-koeln.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dierk Wehrmeister, verantwortlich.

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