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DistancE-Learning-Branche verzeichnete 2009 ein Teilnehmerplus trotz Wirtschaftskrise

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Mit der heute vom Fachverband Forum DistancE-Learning veröffentlichten Fernunterrichtsstatistik 2009 ist es amtlich: Die weltweite Wirtschaftskrise hat die DistancE-Learning-Branche in Deutschland verschont. Die Fernschulen in Deutschland konnten ihre T


Mit der heute vom Fachverband Forum DistancE-Learning veröffentlichten Fernunterrichtsstatistik 2009 ist es amtlich: Die weltweite Wirtschaftskrise hat die DistancE-Learning-Branche in Deutschland verschont. ...

Insgesamt haben im Jahr 2009 in Deutschland über 383.000 Menschen einen Fernlehrgang oder ein Fernstudium belegt. Diese Zahl setzt sich zusammen aus den Teilnehmern an staatlich zugelassenen Fernlehrgängen (253.129) bzw. zulassungsfreien Fernlehrgängen im Rahmen innerbetrieblicher Fortbildungen (25.235) sowie den Fernstudierenden an Fernhochschulen (85.378) und Präsenzhochschulen mit eigenen Fernstudienangeboten (19.372). Im Jahr 2008 lag diese Gesamtzahl bei 366.252 (das entspricht einem Plus von 4,6 Prozent), im Jahr 2007 bei 355.846 (plus 7,7 Prozent). Im Vergleich zu 2005 zeigt sich eine Steigerung der Teilnehmerzahlen um 24 Prozent. "Ein eindeutiger Trend", betonte Dr. Martin Kurz, Präsident des Fachverbandes Forum DistancE-Learning, bei der Präsentation der Fernunterrichtsstatistik 2009, "der die wachsende Bedeutung flexibler nebenberuflicher Weiterbildungen eindrucksvoll belegt." Erstmals wurde die Fernunterrichtsstatistik direkt vom Fachverband Forum DistancE-Learning erhoben, und zwar auf Basis des gleichen Befragungsverfahrens, das bis 2007 auch das Statistische Bundesamt für diese Statistik angewendet hat.

Auf Anbieterseite zeigt sich laut Fernunterrichtsstatistik für das Jahr 2009 folgendes Bild: 316 DistancE-Learning-Anbieter waren mit insgesamt 2.363 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen am Markt vertreten, zudem gab es 284 staatlich zugelassene Fernstudiengänge an 16 staatlich anerkannten Fernhochschulen und 83 Präsenzhochschulen. 122 und damit 43 Prozent aller Fernstudiengänge schließen mit einem Bachelor ab, 162 (57 Prozent) mit einem Master. Dr. Kurz unterstreicht die Bedeutung von Fernstudiengängen für den Bildungsstandort Deutschland: "Die angestrebte deutliche Steigerung der Akademikerquote, bei der Deutschland im OECD-Vergleich aktuell nur im unteren Drittel liegt, lässt sich nur über Fernstudienangebote erreichen, die es auch Berufstätigen erlauben, ein Hochschulstudium zu absolvieren." Die 16 Fernhochschulen leisten in diesem Rahmen einen wichtigen Beitrag: Sie stellen zwar nur 18 Prozent der Fernstudiengänge, weil mittlerweile viele Präsenzhochschulen auf ergänzende DistancE-Learning-Angebote setzen, doch sie betreuen 33 Prozent der über 100.000 Fernstudierenden in Deutschland, während sich die anderen zwei Drittel auf 83 Präsenzhochschulen aufteilen.

Unterhalb der Hochschulebene bereiten 21 Prozent der 2.363 staatlich zugelassenen Fernlehrgänge auf staatliche bzw. öffentlich-rechtliche Abschlüsse vor. Diese Angebote sind besonders attraktiv, so dass sogar 39 Prozent der Fernlernenden einen solchen Abschluss-orientierten Lehrgang belegen. Seit Jahren unverändert hoch ist die Nachfrage nach Lehrgängen zu Wirtschaftsthemen: Ein Viertel aller Fernlernenden belegte 2009 einen Lehrgang aus dem betriebswirtschaftlichen bzw. kaufmännischen Bereich. Am zweithäufigsten (17 Prozent) wird DistancE-Learning genutzt, um einen Schulabschluss nachzuholen. Staatlich geprüfte Betriebswirte, Techniker und Übersetzer sowie Fernlehrgänge zu Gesundheitsthemen stehen mit zwölf bzw. elf Prozent auf Platz 3 der Hitliste der beliebtesten Lehrgangsthemen.

53 Prozent der Teilnehmenden an staatlich zugelassenen Fernlehrgängen unterhalb der Hochschulebene sind Frauen, unter den Fernstudierenden an Hochschulen befinden sich immerhin 41 Prozent Frauen. Die Spannbreite beim Alter der Fernlernenden wird immer größer - während die Gruppe der 25- bis 40-Jährigen mit 53 Prozent noch die Mehrheit stellt, sind mittlerweile bereits 24 Prozent der Teilnehmenden jünger als 25 Jahre und 23 Prozent schon älter als 40 Jahre alt. "Wir erleben eine hohe Akzeptanz von DistancE-Learning in allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten", so Verbandspräsident Dr. Kurz. "Fernlernen ist kein Nischenthema mehr, sondern wird längst zur konsequenten lebenslangen Weiterbildung genutzt. Unsere Erfahrung ist: Wer einmal erfolgreich ferngelernt hat, entscheidet sich oftmals erneut für diese flexible Lernmethode."

Die Fernunterrichtsstatistik 2009 kann auf der Website des Fachverbandes Forum DistancE-Learning - www.forum-distance-learning.de - heruntergeladen werden. Hier finden Interessierte darüber hinaus Informationen zu DistancE-Learning-Angeboten in Deutschland sowie Hilfestellungen für die Wahl des richtigen Anbieters.


Über die Fernunterrichtsstatistik

Die Fernunterrichtsstatistik wird seit 2009 jährlich vom Fachverband Forum DistancE-Learning erhoben, zuvor nahmen das Statistische Bundesamt (bis 2007) sowie das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) die freiwillige Befragung der Anbieter von staatlich zugelassenen Fernlehrgängen vor. An der aktuellen Befragung für die Fernunterrichtsstatistik 2009 haben sich 116 Anbieter beteiligt, die nach Experten-Schätzungen des Fachverbandes insgesamt 82 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deutschland betreuen. Wie auch in der bisherigen Erhebung seitens des Statistischen Bundesamtes üblich, werden die Teilnehmerzahlen der restlichen Anbieter geschätzt, um die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren zu gewährleisten. Die Erhebung wird ergänzt um die Erhebung der Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium (AG-F) der DGWF e. V. zu Fernstudierenden an staatlichen Präsenzhochschulen sowie die Erhebung des Statistischen Bundesamtes zu Studierenden an staatlich anerkannten Fernhochschulen.


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040/656972-61

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