info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
OPC GmbH |

Chemieindustrie: So lässt sich Investitionskapital reduzieren

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
2 Bewertungen (Durchschnitt: 4)


OPC rät Chemieunternehmen: Investitionen in neue Technik und neue Anlagen immer gründlich überprüfen.


Viele Chemieunternehmen reagieren auf den Aufschwung nach der Wirtschaftskrise mit Investitionen in neue Technik und neue Anlagen. Omar N. Farhat, Geschäftsführer der Unternehmensberatung für Chemieunternehmen OPC GmbH rät im Vorfeld großer Investitionen zu einer umfassenden und neutralen Bedarfsprüfung. So lassen sich Investitionskosten fast immer reduzieren und in manchen Fällen sogar ganz vermeiden. \r\n

Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 ist nun endlich wieder Bewegung in den Chemiemarkt geraten. Der Verband der Chemischen Industrie rechnet für das Gesamtjahr 2010 mit einem Produktionszuwachs von 8,5 Prozent für die deutsche Chemieproduktion. Viele Chemieunternehmen reagieren auf den Aufschwung mit Investitionen in neue Technik und neue Anlagen. Omar N. Farhat, Geschäftsführer der Unternehmensberatung für Chemieunternehmen OPC GmbH rät im Vorfeld großer Investitionen zu einer umfassenden und neutralen Bedarfsprüfung. So lassen sich Investitionskosten fast immer reduzieren und in manchen Fällen sogar ganz vermeiden.
"Eine sachliche Prüfung des Investitionsbedarfs sollte immer die bestehenden sowie die zu erwartenden Marktanforderungen als Grundlage haben", so der Düsseldorfer Unternehmensberater. "Dabei sollten stets auch alternative Fertigungsszenarien berücksichtigt werden, um die Produktqualität zu sichern."

Prognosen sollten alle Aspekte beinhalten
In den meisten Chemieunternehmen basieren interne Annahmen zum Investitionsbedarf auf den zu erwarteten Marktentwicklungen. Hier kann es jedoch passieren, dass die Absatzprognosen deutlich höher ausfallen, als aus den Entwicklungen der vorangegangenen Perioden abzuleiten ist. Auch die intern prognostizierten Preise erweisen sich nicht selten als korrekturbedürftig. Wer hier zudem noch die Wettbewerbs- und Technologieentwicklungen bei den Prognosen über die produktbezogene Preisentwicklung unberücksichtigt lässt, läuft Gefahr, zu viel und an der falschen Stelle zu investieren.
Eine Anpassung der Absatzprognosen an realistischere Planungsgrößen bringt in den meisten Fällen bereits einen deutlich verminderten Kapazitäts- und Personalbedarf - sogar geplante Mehrschichtbetriebe können wieder auf einen normalen Umfang reduziert werden. Bereits hier wird sichtbar, dass eine verminderte Kapazitätsauslastung und der geringere Liquiditätsrückfluss aus den Marktabsätzen, zu einer deutlich längeren Amortisationsdauer führen können, als ursprünglich angenommen.

Wirtschaftlichkeit neuer Anlagen
Auch die technischen Anforderungen sollten vor dem Bau einer neuen Anlage gründlich geprüft werden. Hierzu werden zunächst die Planabsätze und die Umsätze ermittelt. Anschließend folgt eine Prüfung des technischen Anlagenlayouts, wobei die Dimensionierung und der Automatisierungsgrad der Anlagen im Vordergrund stehen. Diese umfangreiche Analyse sollte sowohl die Anlagenerfordernisse als auch deren Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt stellen. "Aus unserer Erfahrung können bereits in dieser Phase Anpassungen zu einer Reduzierung des Investitionsvolumens um 40 Prozent führen", berichtet Branchenexperte Farhat und nennt die wichtigste Erfolgsvoraussetzung: "Diese Ergebnisse lassen sich natürlich immer nur in sehr enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen externem Prüfer und den verantwortlichen Mitarbeiter des Unternehmens realisieren".

Gibt es Alternativen?
Schließlich sollten auch alternative Fertigungsszenarien in die Betrachtung einfließen. So könne beispielsweise eine "Make-or-Buy"-Betrachtung neue Wege aufzeigen. Hier werden, unter der Annahme der Materialbeistellung, den eigenen Betriebskosten die Beschaffungskosten eines ausgewählten Fremdfertigers gegenübergestellt. Manchmal kann diese Betrachtung deutliche wirtschaftliche Vorteile für das Outsourcing-Modell aufzeigen, mit dem sich schlussendlich die Fertigungsstückkosten drastisch reduzieren lassen.



OPC GmbH
Anne Wendorff
Hansaallee 2
40547 Düsseldorf
+49 (0) 211 - 5 50 28 69 - 0

www.opc-gruppe.de



Pressekontakt:
Gervink.Redaktion+Konzept
Renate Gervink
Almastraße 10
45130
Essen
office@gervink-redaktion.de
02017998398
http://www.gervink-redaktion.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Renate Gervink, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 433 Wörter, 3794 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: OPC GmbH


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von OPC GmbH lesen:

OPC GmbH | 12.11.2015

Umsatzsteigerung durch Service: Lieferperformance

Unternehmen der Prozessindustrie stehen heute mehr denn je vor der Aufgabe, ihre Lieferperformance auf den Prüfstand zu stellen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Gründe dafür sind zum Beispiel wachsende Rohstoffpreise und die ...
OPC GmbH | 29.10.2009

OPC GmbH erweitert Kompetenzbereich durch strategische Partnerschaft

Seit Anfang Oktober kooperieren die beiden Unternehmensberatungen OPC GmbH (Düsseldorf) und Sempre Avanti (Mettmann). Als Spezialist im Bereich der Gemeinkostenoptimierung ergänzt das Sempre Avanti Portfolio den Fokus von OPC im Bereich der Prozess...
OPC GmbH | 04.06.2009

Warum Fusionen scheitern

Fusionen und Übernahmen, sogenannte Mergers-and-Acquisitions Prozesse (M&A), sind im Zuge der zunehmenden Globalisierung bei großen internationalen Industrieunternehmen Standard. Beim Mittelstand hat M&A in den letzten Jahren deutlich an Dynamik ge...