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STRATEGAM Umfrageergebnis: Existenzgründer misstrauen Gründungsinstitutionen und Gründungsberatern

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Wer sich dazu entschließt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, steht am Anfang vor vielen Fragen: Ist meine Idee tragfähig, wie finanziere ich die Existenzgründung, welche Versicherungen brauche ich, wie sichere ich meinen Lebensunterhalt in der


Wer sich dazu entschließt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, steht am Anfang vor vielen Fragen: ...

Görlitz, 16. September 2010 (sg) - Das STRATEGAM Beraternetzwerk befragte im Zeitraum vom 19. August bis zum 03. September 2010 über 150 Existenzgründer und Unternehmer darüber, wo sie sich zu Beginn ihrer Selbständigkeit informiert haben bzw. was die ersten Anlaufstellen vor der Existenzgründung waren. Zur Auswahl standen mehrere Möglichkeiten von allgemeinen Informationsquellen wie dem Internet oder Freunden und Familie über öffentliche Institutionen wie der Bundesagentur für Arbeit bis hin zu speziellen Berufsgruppen wie dem Steuerberater oder Werbeagenturen. Dabei waren auch Mehrfachnennungen möglich.

In der Umfrage kristallisierte sich deutlich heraus, dass Existenzgründer zu 12,93 % ihre Informationen zur Gründung im Internet suchen. Damit bestätigt sich erwartungsgemäß der Trend, dass man sich heutzutage verstärkt online informiert. Prinzipiell versuchen Gründer auf kostenlose bzw. kostengünstige Quellen zurück zugreifen. So nutzen Gründer vorzugsweise kostengünstige Fach-Zeitschriften (6,18%), Bücher (5,17%) und die IHK/HWK/IfB-Institutionen (10,20%). "Generell ist es so, dass das Internet bei jeder Fragestellung zu Rate gezogen wird. Hat der Existenzgründer sich erst einmal grundlegend und allgemein informiert, sucht er im zweiten Schritt andere Stellen auf, wie zum Beispiel das Arbeitsamt. Dort lässt sich der Gründer dann speziell für seinen Fall beraten", berichtet Andreas Schilling, Geschäftsführer des STRATEGAM Beraternetzwerks und langjähriger Existenzgründungsberater, aus der Beraterpraxis. "Auch ist es bei einem solch sensiblen Thema auch verständlich, dass sich Interessierte erst einmal an Stellen und Institutionen wenden, die sie kennen und zu denen sie Vertrauen haben", so Schilling. Interessant auch, dass die Familie von Gründern nur ungern in die Planungen einbezogen (4,74%) wird, obschon laut Studien gerade der Rückhalt durch die Familie ein wesentlicher Erfolgsfaktor in einer Existenzgründung ist. Das liegt einerseits an der fehlenden Kompetenz aber sicherlich auch an dem fehlenden Risikobewusstsein der Eltern-Generation. Trotz steigender Gründerzahlen ist Deutschland nach wie vor kein Unternehmer-land. Mit einem relativ gleichen Anteil der Nennungen liegt der Gründungsberater (6,47%) nahezu gleichauf mit dem Steuerberater (7,33%) und zeigt den Kampf um den Kunden "Gründer" der von Steuerberatern und Gründungsberatern in den letzten Jahren massiv ausgefochten wird. Bedenklich ist dabei, dass Gründer ausgewiesenen Gründungsspezialisten wie Gründungsberatern (6,47%) Gründungszentren (4,89%) oder dem Patentamt (0,43%) nur bedingte Kompetenz zusprechen, obschon hier massiv Fördermittel für die Inanspruchnahme von Coachingleistungen fließen, wie zum Beispiel das KfW Gründercoaching Deutschland. Diese Erkenntnis deckt sich leider auch mit den Zahlen der KfW, die von einer geringen 9% Inanspruchnahme des KfW Gründercoaching Förderprogramms durch die Gründer spricht.

Im Rahmen der Umfrage wurde auch die Bedeutung von Hochschulen, Wirtschaftsförderern und privaten auf Beratung spezialisierten Unternehmen abgefragt. Erstaunlich ist, dass den Hochschulen (1,87%) kaum Bedeutung in der Gründungsberatung beigemessen wird. Dies bestätigt den Trend, dass Hochschulabsolventen selten von der Uni weg ihr eigenes Unternehmen starten, sondern in Angestelltenverhältnisse wechseln. Studien belegen, dass dem Unternehmertum an deutschen Universitäten zu wenig Beachtung geschenkt wird und sich somit unter den Absolventen kein gründerfreundliches Klima entwickelt. Rechtsanwälte (2,59%), Versicherungsagenten (1,87%), Werbeagenturen (1,29%) und Buchführungsbüros (1,01%) spielen in der Gründungsberatung kaum eine Rolle. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die angebotenen Leistungen für den Gründer, der meist eine allgemeine Beratung wünscht, zu speziell sind.

Informationen über das STRATEGAM Beraternetzwerk und seine Leistungen unter www.strategam.de oder telefonisch unter +49(0)3581.76 49 01

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Angaben zur Methode der Befragung:
Die KMU- und Gründerbefragungen erfolgen in regelmäßigen Abständen und decken alle Themen rund um den Mittelstand ab. Hintergrund der Studien ist es, herauszufinden, mit welchen Problemen Existenzgründer und mittelständische Unternehmer zu kämpfen haben, sei es nun in der Unternehmensfinanzierung, der Unternehmensnachfolge oder der betrieblichen Organisation. Die KMU- und Gründerbefragungen sind ein nicht-kommerzielles, wissenschaftliches Forschungsprojekt des STRATEGAM Beraternetzwerks, von alg-zuschuss.de und foerder-abc.de, keyna.de und weiteren Initiatoren. In jeder Befragung wird eine Frage gestellt, die vom Teilnehmer der Studie im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden kann, wobei Mehrfachnennungen möglich sind. Mit den Befragungen informiert STRATEGAM regelmäßig über 80.000 Gründer und Entscheider aus Presse, Politik und mittelständischen Unternehmen über die neuesten Trends.


STRATEGAM/ Ein Service der Keyna Group GmbH
Keyna Group GmbH
Parkstraße 3
02826 Görlitz
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Pressekontakt:
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Sabine Gürtler
Parkstraße 3
02826
Görlitz
sg@keyna.de
+49 (0)3581.64 90 455
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sabine Gürtler, verantwortlich.

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