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Verbraucher bezweifeln Verpackungsangaben

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Jeder zweite Verbraucher versteht die Angaben auf Verpackungen nicht. 55 Prozent haben Angst vor Mogelpackungen.\r\n

Taunusstein (wnorg) - Jeder zweite Verbraucher versteht die Angaben auf Verpackungen nicht. 55 Prozent haben Angst vor Mogelpackungen. Und nur neun Prozent vertrauen den Angaben der Lebensmittelhersteller. Die Verbraucherstudie 2010 des Allensbach-Instituts, beauftragt von SGS Fresenius, ist ein Misstrauensvotum gegen viele Verpackungsangaben.
 
Foodwatch beklagt insbesondere sogenannte Mogelpackungen im Handel: Käse-Imitat, das täuschend echt wie Käse aussieht, Erdbeerjoghurt ohne eine Spur Erdbeere oder Fitnessprodukte, die in Wahrheit Zuckerbomben sind. Die Ergebnisse der Verbraucherstudie 2010 des Instituts für Demoksopie Allensbach, beauftragt vom SGS Institut Fresenius, sprechen für sich. Repräsentativ befragt wurden für eine Studie im Mai 2010 insgesamt 1827 Bundesbürger ab 16 Jahren. Jeder Zweite (49 Prozent) versteht die Angaben auf Lebensmitteln demnach nicht.

Die größte Sorge der Verbraucher beim Einkauf ist demzufolge, dass in einer Packung nicht drin steckt, was drauf steht. Vor solchen Mogelpacklungen haben 55 Prozent der Befragten Angst, ebenso viele Befragt befürchten gentechnisch veränderte Produkte. 48 Prozent der Bürger befürchten zudem, dass auf den Verpackungen wichtige Angaben nur versteckt oder gar nicht zu finden sind. Drei Viertel der Befragten gaben an, dass sie anhand der Verpackungsangaben nicht beurteilen können, ob ein Lebensmittel gesund ist (75 Prozent) bzw. ob es für Kinder geeignet ist (71 Prozent). Entsprechend gering ist das Vertrauen in die Angaben der Lebensmittelhersteller. Nur 9 Prozent glauben den Angaben.

Keine Lösung sieht foodwatch in der kaum überschaubaren Vielzahl privatwirtschaftlicher Siegel. Viele Hersteller entwerfen eigene Qualitäts- oder Prüfzeichen mit Formulierungen wie "geprüfte Qualität" oder "aus kontrolliertem Anbau". Das klingt gut, kann letztlich aber alles oder nichts bedeuten. Zudem sind Vergleiche praktisch unmöglich. Daher glaubt foodwatch: Es ist eine Aufgabe des Gesetzgebers, die Hersteller zu verlässlicher, verständlicher und einheitlicher Information zu verpflichten. Gleichzeitig dürfen die Behörden gezielte Täuschungen nicht länger als Kavaliersdelikte behandeln. Der Lebensmittelmarkt funktioniert erst, wenn die Kunden Qualitätsunterschiede zuverlässig erkennen können. Damit Qualitätssiegel für Verbraucher eine Hilfe sind, sollte ihre Zahl auf ein Minimum beschränkt sein. Die Kriterien für die Vergabe dieser Siegel müssen gesetzlich festgelegt, ihre Einhaltung staatlich kontrolliert und Verstöße konsequent geahndet werden, so foodwatch.


wnorg-nachrichtenagentur
Günter Verstappen
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