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Mobileye präsentierte auf seiner gestrigen Pressekonferenz im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge 2010 erstmals in Europa das Fahrerassistenzsystem Mobileye C2-270.


Mobileye präsentierte im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge 2010 erstmals in Europa das Fahrerassistenzsystem Mobileye C2-270. Der globale Pionier und Marktführer bei optisch-basierten Unfall-Verhinderungssystemen hat eine revolutionäre Technologie entwickelt, die nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Fußgänger, Fahrräder und Motorräder mit Hilfe des EyeQ2 Sehchip zuverlässig erkennt und den Fahrer warnt.\r\n

(Hannover/Schorndorf, 22. September 2010) - Der globale Pionier und Marktführer bei optisch-basierten Unfall-Verhinderungssystemen hat eine revolutionäre Technologie entwickelt, die nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Fußgänger, Fahrräder und Motorräder mit Hilfe des EyeQ2 Sehchip zuverlässig erkennt und den Fahrer warnt.

Mangelnde Unaufmerksamkeit, hervorgerufen durch Müdigkeit, Mobiltelefone oder andere Störungen gehören nach wie vor zu den Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr. Vor allem vorausfahrende Fahrzeuge und die Straße überquerende Fußgänger werden nicht bzw. zu spät wahrgenommen.

Ein System, alle Funktionen. Mobileye C2-270 vereint die vorausschauende Überwachung des Straßenraums mit einer Kollisionswarnung, die auch innerstädtisch bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten zuverlässig funktioniert, einem Spurassistenten und weltweit einmalig einem weit reichenden Fußgängerschutz in einem einzigen System. "Das Erkennen eines Fußgängers mit Hilfe einer Kamera galt bei der Entwicklung von optisch-basierten Fahrsicherheitssystemen lange als unerreichbar", erklärt Mobileye-Products-Geschäftsführer Isaac Litman. "Mit großem Einsatz hat Mobileye jetzt den technischen Durchbruch geschafft und sich damit einen bedeutenden Vorsprung vor anderen Wettbewerbern gesichert."

Mobileyes Fußgängerschutz-Technologie ist beispielsweise Bestandteil der preisgekrönten Sicherheitssysteme im neuen Volvo S60. Und im Juni 2010 gewann Mobileye zum dritten Mal in Folge den renommierten "Fleet Safety Forum Award" der britischen Wohltätigkeitsorganisation Brake, die sich für Sicherheit im Straßenverkehr einsetzt; in der Kategorie "Produkte" wurde Mobileye C2-270 für seine innovative Technologie ausgezeichnet.

Das Unternehmen, das 1999 gegründet wurde und heute weltweit 220 Mitarbeiter beschäftigt, entwickelt mit großem Erfolg Fahrerassistenzsysteme für OEM-Partner wie Volvo, BMW, GM, Opel, Hyundai oder Renault Trucks. "Als Nachrüstsysteme wurden unsere Produkte bislang vor allem in den USA, Chile und Israel angeboten, jetzt startet Mobileye mit dem Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch", erklärt Vertriebsleiter Richard Levy die aktuelle Strategie.

Die Effektivität hochwertiger Fahrerassistenzsysteme wird durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Eine Untersuchung von AXA Winterthur aus dem Jahr 2009 beweist beispielsweise, dass Kollisionswarnsysteme in erheblichem Maß zur Verhinderung von Auffahrunfällen beitragen. Die Versicherungsgesellschaft ist deshalb in einigen Ländern dazu übergegangen, Kunden, die ihre Fahrzeuge mit Mobileye ausstatten, Nachlässe auf die Versicherungsprämie einzuräumen.

Wer Auto fährt sollte körperlich fit sein und seine volle Konzentration dem Straßenverkehr widmen. Umfragen und Unfallstatistiken belegen jedoch eine ganz andere Praxis. Übermüdung, Unachtsamkeit und Ablenkung spielen als Unfallursachen eine weit größere Rolle als die Statistiken auf den ersten Blick aussagen. Aktuelle Zahlen gibt es aus Österreich, wo nach Informationen des Innenministeriums und des ÖAMTC mindestens jeder zehnte tödliche Unfall im Straßenverkehr auf Unachtsamkeit zurückzuführen ist. "42 Prozent der Befragten gaben an, durch Ablenkung schon einmal in eine brenzlige Situation beim Autofahren geraten zu sein", zitiert Richard Levy eine aktuelle ÖAMTC-Umfrage. "Bei elf Prozent war ein Auffahrunfall die direkte Folge mangelnder Aufmerksamkeit." Als häufigste Symptome wurden Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Stress genannt (19 Prozent). In 17 Prozent der geschilderten Fälle ließ sich der Fahrer durch den Beifahrer oder Telefonate bzw. SMS vom Blick auf die Straße ablenken. Dass nur 53 Prozent eine Freisprecheinrichtung nutzen und 16 Prozent zugaben, gelegentlich während der Fahrt SMS zu schreiben, spricht eine deutliche Sprache.

Nicht minder dramatisch sind die Zahlen des ÖAMTC zum "Sekundenschlaf": 14 Prozent aller Befragten gaben an, schon einmal am Steuer eingenickt zu sein. Noch nicht hinreichend erforscht, aber vielfach belegt sind Fehlfunktionen des Gehirns bei längeren Fahrten. "Für die frühzeitige Erkennung und Warnung vor solchen gefährlichen Situationen sind innovative Technologien wie sie Mobileye entwickelt von großer Bedeutung", sagt Isaac Litman.

C.R. England, eine der größten britischen Speditionen, konnte nach Einführung der Mobileye-Technologie 40 Prozent der Unfallkosten pro Meile reduzieren. "Wenn man von unter 1.000 Euro Anschaffungskosten inklusive Einbau für das Nachrüstsystem ausgeht, erreichen Fuhrparks oder Speditionen den Return-on-Invest nach sechs bis 18 Monaten", erklärt Isaac Litman auf der Pressekonferenz anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge 2010 in Hannover.



Mobileye N.V.
Richard Levy
Hauffstraße 28/1
73614 Schorndorf
49-174-9928779

www.mobileye.com



Pressekontakt:
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184
Stuttgart
info@zeeb.info
0711 - 60 70 719
http://www.zeeb.info


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anja Pätzold, verantwortlich.

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