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Jeder zweite ältere Pkw mit defektem Licht unterwegs

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Auto Club Europa empfiehlt Licht-Check vor dem Herbst


Auto Club Europa empfiehlt Licht-Check vor dem Herbst Stuttgart (ACE) 23. ...

Stuttgart (ACE) 23. September 2010 - Pünktlich zum Herbstanfang hat der ACE Auto Club Europa alle Fahrzeugbesitzer aufgerufen, den Zustand ihrer Beleuchtungseinrichtungen spätestens von Oktober an auf ihre Funktionstüchtigkeit hin zu kontrollieren. Wie der Club am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, ergibt sich nach Auswertung der Mängelquoten der Hauptuntersuchungen des Jahres 2009 sowie der Ergebnisse der letztjährigen Licht-Test-Wochen ein erschreckend düsteres Bild auf Deutschlands Straßen: Fast jedes dritte Fahrzeug (30,1 Prozent) wurde demnach im vergangenen Jahr von den Prüforganisationen wegen Mängeln an der Beleuchtungsanlage beanstandet. Besonders hoch lag die Ausfallquote bei Bussen und Lastwagen (45,7 Prozent), mehr als neun Jahre alte Fahrzeuge dieser Fahrzeugkategorie wurden zu 59,3 Prozent beanstandet.

Auch im Pkw-Bereich fielen vor allem ältere Wagen durch mängelbehaftete Lichteinrichtungen auf. Etwa ein Drittel der sieben- bis neun Jahre alten Autos (32,7 Prozent) wurde wegen der Lichtanlage gerügt, bei den noch älteren Wagen stieg der Wert auf 47,1 Prozent. Fast jeder zweite alte Personenwagen weist somit Schwächen der Beleuchtung auf.

Noch eindeutiger sind dem ACE-Bericht zufolge die Ergebnisse der Licht-Test-Wochen, die im vergangenen Oktober durch den Zentralverband des Kfz-Gewerbes und seine angeschlossenen Fachwerkstätten durchgeführt wurden. Ein Drittel aller getesteten Personenwagen und 40 Prozent der Nutzfahrzeuge wiesen Mängel auf. Fast jeder siebte Pkw (15,44 Prozent) und sogar knapp 20 Prozent der Lkw nahmen quasi einäugig am Verkehr teil. Jeder zehnte Pkw fiel durch unzureichende Heckbeleuchtung auf, bei jedem 20. Wagen wurden Mängel an den Bremsleuchten festgestellt.

Mehr als zehn Prozent der geprüften Fahrzeuge waren mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern unterwegs. Bei einem Drittel davon war die Leuchtweitenregulierung nicht in Ordnung. Für den entgegenkommenden Verkehr kann dies einen gefährlichen Blindflug bedeuten. Allerdings weist der ACE in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Windschutzscheibe regelmäßig gereinigt werden sollte, um derartige Blendeffekte nicht noch zusätzlich zu verstärken. Immerhin vermindert eine verschmutzte Frontscheibe in Verbindung mit Blendung durch Gegenverkehr den Durchblick um bis zu 77 Prozent.

Nicht nur Brille sondern auch Scheibe putzen

So sollte die äußere Reinigung der Windschutzscheibe, der Scheinwerfer und der Rücklichter bei jedem Tankstopp vorgenommen werden. In regelmäßigen Abständen muss die Scheibe auch von innen gesäubert werden. Dabei sollte nebenbei ein kritischer Blick auf den Zustand der Scheibe geworfen werden. In vorhandenen Kratzern kann sich das Licht brechen und zu Verzerrungen führen. Dies sei besonders bei Regen und Dunkelheit gefährlich. "Nicht nur die Brille sondern auch die Scheibe gehört regelmäßig geputzt", mahnen die ACE-Experten.

Außerdem sollten die Wischerblätter auf jeden Fall ausgetauscht werden, wenn trotz vorheriger Säuberung der Gummilippen beim Wischen immer noch Schlieren entstehen, die das Sichtfeld einengen.

Club bietet Vorteil bei Reparatur

Während der Licht-Test-Wochen im Oktober wird das Kfz-Gewerbe erneut schwerpunktmäßig die Beleuchtungseinrichtungen überprüfen. Mitglieder des ACE können diesen Service bei einer der mehr als 500 Partner-Werkstätten des Clubs kostenfrei in Anspruch nehmen. Mit der ACE-Vorteilskarte erhalten die ACE-Mitglieder außerdem einen Sofortrabatt von zehn Prozent auf Teile bei in der Werkstatt durchgeführten Wartungs-, Reparatur- und Montagearbeiten.

Gutes Licht kann überlebenswichtig sein: Jeder zweite Verkehrstote bei Nacht war zu Fuß in der Stadt unterwegs, auf nächtlichen Landstraßen sterben fünfmal mehr Menschen als tagsüber. Der ACE empfiehlt, defekte oder in der Leistung nachlassende Lampen immer paarweise zu wechseln und für den Bedarfsfall Ersatzlampen mitzuführen.

Hintergrund: Daten und Fakten

30,1 Prozent aller vorgeführten Fahrzeuge wurden im Jahr 2009 bei der Hauptuntersuchung wegen fehlerhafter aktiver Lichttechnischer Einrichtungen bemängelt. Im Vergleich zu 2008 entspricht dies einem Rückgang von 0,1 Prozent.

Bei fast jedem zweiten Lkw oder Bus (45,7 Prozent) wurden die Beleuchtungseinrichtungen moniert, im Jahr zuvor waren es noch 0,6 Prozent weniger. Mit 59,3 Prozent erreichen die Lastwagen über neun Jahren einen unrühmlichen Spitzenwert. Fast jede dritte Zugmaschine (32 Prozent) rollte mit einer mängelbehafteten Lichtanlage zur Prüfung.

Leicht über dem Durchschnitt lagen mit 30,8 Prozent Mängelquote auch die Beleuchtungen der untersuchten Personenwagen.

Während hier die Jahrgänge bis zu einem Alter von fünf Jahren sowie die 7 - 9-jährigen Pkw besser abschnitten als noch im Vorjahr verschlechterten sich die Werte der 5 - 7-jährigen Fahrzeuge (von 24,5 auf 25,1 Prozent).

Fast jeder zweite Pkw, der älter als neun Jahre alt war, fiel durch schlechte Beleuchtung auf (47,1 Prozent). In dieser Altersklasse gibt es zudem die negativste Entwicklung dieses Sektors. Im Vorjahr betrug die Mängelquote noch 45,8 Prozent.

Immerhin gut jeder vierte Anhänger (26,8 Prozent) fiel während der Hauptuntersuchung durch eine unzureichende Beleuchtungsanlage auf. Motorräder brachten es mit elf Prozent auf die wenigsten Beanstandungen.

Auffallend ist die relativ hohe Rate von Fahrzeugen, die trotz eines geringen Alters von bis zu drei Jahren Mängel zeigten. Liegt deren Quote bei den Motorräder (6,3 Prozent) und Pkw (8,1 Prozent) noch relativ niedrig wurden bei Anhängern (20,6 Prozent) und Zugmaschinen (19,8 Prozent) deutlich mehr Mängel festgestellt. Busse, Lkw und sonstige Fahrzeuge fallen schon nach drei Jahren zu 23,7 Prozent durch fehlerhafte Beleuchtung auf.

Licht-Test: Erneut schlechtere Ergebnisse

Etwa zehn Millionen Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr während der Licht-Test-Wochen im Oktober von Fachwerkstätten auf den einwandfreien Zustand ihrer Beleuchtungseinrichtungen überprüft. Nach Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zeigen die Ergebnisse dieser freiwilligen Durchsicht eine Verschlechterung der Situation: Die Mängelquote stieg von 36,03 Prozent im Jahr 2008 auf 37,06 Prozent in 2009 an. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Zahl der bemängelten Pkw von 35,4 auf 36,03 Prozent zugenommen.

Mehr als jeder Siebte auf einem Auge blind

Zugenommen hat vor allem die Anzahl der Personenwagen, die auf einem Auge blind waren: Mängel an einem Scheinwerfer stiegen binnen eines Jahres von 13,79 auf 15,44 Prozent an.

Beide Scheinwerfer wurden an 7,87 Prozent der begutachteten Pkw festgestellt. Auch hier war eine Steigerung der Mängel zu beobachten - im Jahr zuvor lag die Quote noch bei 7,43 Prozent.

Wie im Jahr zuvor war auch 2009 jeder zehnte Pkw (10,23 Prozent) mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern unterwegs. In jedem dritten Fall war die Leuchtweitenregelung ohne Funktion.

Ebenfalls auf eine fast zehnprozentige Mängelrate kommen die rückwärtigen Beleuchtungseinrichtungen. Der Wert von 9,53 Prozent entspricht einer leichten Verschlechterung gegenüber dem Vorjahreswert, der 9,41 Prozent betrug. Jeder 20. Pkw (5,2 Prozent) war mit defekten Bremsleuchten unterwegs.


Ausführliche Pressemitteilung mit Grafiken können Sie unter http://www.ace-online.de/der-club/presse/pressemitteilungen.html abrufen.







ACE Auto Club Europa
Rainer Hillgärtner
Schmidener Str. 227
70374
Stuttgart
presse@ace-online.de
0711-5303277
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Rainer Hillgärtner, verantwortlich.

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