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Plastische Chirurgie hilft Krebs-Patientinnen nach Brust-Operation

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Wiederherstellung der Brust als Alternative zum Implantat


Wiederherstellung der Brust als Alternative zum Implantat Wer als Frau mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird, ist geschockt. Auch wenn es gelingt, die Krankheit erfolgreich zu therapieren, bleiben körperliche und seelische Narben. ...

Wer als Frau mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird, ist geschockt. Auch wenn es gelingt, die Krankheit erfolgreich zu therapieren, bleiben körperliche und seelische Narben. Denn in vielen Fällen muss die kranke Brust bei einer Operation ganz oder teilweise entfernt werden. "Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, die Brust wieder zu rekonstruieren", sagt Dr. Christian Schmidt, Chefarzt der Sektion Plastische und Ästhetische Chirurgie im Krankenhaus St. Josef in Saarbrücken-Dudweiler. Als Facharzt für Plastische Chirurgie hat er sich auf die Brustchirurgie spezialisiert.

Neben der üblichen Einlage von Silikonimplantaten bietet Schmidt auch die Wiederherstellung der Brust aus Gewebe an, das der Patientin vorzugsweise am Bauch oder ersatzweise am Rücken oder am Gesäß entnommen wird. "Brustrekonstruktion mit freien, mikrochirurgisch angeschlossenen Perforatorlappenplastiken" heißt diese Methode. Dabei wird das - zum Beispiel am Bauch entnommene - Fettgewebe samt Haut nur am Gefäßstiel, also ohne Muskulatur, transplantiert. In einem zweiten Schritt werden auch Brustwarze und Warzenvorhof mit Hilfe einer kleinen Lappenplastik mit anschließender Tätowierung rekonstruiert.

Sechs bis sieben Stunden dauert eine solche Operation. Obwohl sie aufwändiger und damit auch teurer ist als ein Implantat, übernehmen de Krankenkassen die Kosten für die Operation. "Langfristig betrachtet ist die Wiederherstellung sogar der günstigere Weg, da nur eine Operation erforderlich ist", erklärt Dr. Schmidt. Implantate hingegen müssten nach einigen Jahren wieder ersetzt werden. "Der große Vorteil für die Patientin ist, dass die wiederhergestellte Brust dauerhaft ihre Form behält, kein Fremdkörper ist und natürlich aussieht." Zur Anwendung komme die Brustrekonstruktion in "ausgewählten Fällen, in denen der Einsatz eines Implantats nicht möglich oder nicht erwünscht ist".

Plastische Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus ist zertifiziert

14 Krebs-Patientinnen verhalf Dr. Christian Schmidt im vergangenen Jahr zu einer "neuen Brust". Die Erfolgsquote bei Wiederherstellungs-Operationen liegt bei 95 Prozent.
Die Arbeit, die in der Plastischen Chirurgie des St. Josef-Krankenhauses in Saarbrücken-Dudweiler geleistet wird, unterliegt regelmäßigen Kontrollen. Denn die Plastische Chirurgie ist als Kooperationspartner des Brustzentrums Saar Mitte zertifiziert. Bei der jüngsten Begehung der Abteilung Plastische Chirurgie durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie wurden neben der Ausstattung auch die personelle Situation und die interdisziplinäre Kooperation im Brustzentrum überprüft.

"Ein Mal pro Woche kommen wir im Brustzentrum zu einem sogenannten ?Tumor-Board" zusammen und besprechen alle aktuellen Brustkrebsfälle", berichtet Dr. Schmidt. Wichtig sei die interdisziplinäre Besetzung dieser Runden, an denen neben Plastischen Chirurgen auch die Gynäkologen teilnehmen, die in der Caritasklinik St. Theresia und im Knappschaftskrankenhaus Püttlingen Brustoperationen durchführen. "Der Gynäkologe ist für die gesamte Diagnostik, die primäre Brust-OP, Chemotherapie und Einleitung der Bestrahlung zuständig. Der Plastische Chirurg übernimmt die Rekonstruktion der Brust. Je enger beide zusammenarbeiten, desto größer sind die Chancen auf ein optimales Behandlungsergebnis für die Patientin."

Großen Wert legt Dr. Christian Schmidt auch auf eine intensive Aufklärung der Patientinnen. "Wenn eine Frau erfährt, dass sie Brustkrebs hat, ist sie nicht in der Lage, sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Entfernung und Rekonstruktion der kranken Brust zu informieren und im gleichen Moment eine Entscheidung zu treffen. Daher halte ich es für sinnvoll, erst im Nachhinein zu rekonstruieren und der Patientin so genügend Zeit zu lassen, damit sie in Ruhe eine Entscheidung treffen kann."


HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Brustzentrum Saar Mitte

Das Brustzentrum Saar Mitte ist eine Kooperation der Caritasklinik St. Theresia und des Knappschaftskrankenhauses Püttlingen. Die Plastische Chirurgie des Krankenhauses St. Josef, Saarbrücken-Dudweiler, ist der offizielle und ebenfalls zertifizierte Kooperationspartner für die Plastische Chirurgie der Brust. Es ist das erste zertifizierte Brustzentrum im Saarland. Im Brustzentrum Saar Mitte werden Patientinnen mit Erkrankungen der Brustdrüse nach den Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Senologie und der Deutschen Krebsgesellschaft behandelt.


Zur Person

Dr. Christian Schmidt, geboren 1963, wuchs in München und in Kempten/Allgäu auf. Der Facharzt für Plastische Chirurgie ist seit April 2005 Chefarzt der Sektion Plastische und Ästhetische Chirurgie am Krankenhaus St. Josef in Saarbrücken-Dudweiler. Spezialisiert hat sich Dr. Christian Schmidt auf die Rekonstruktion der weiblichen Brust. Darüber hinaus deckt er gemeinsam mit Funktionsoberärztin Dr. Anke Dörr das gesamte Spektrum der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ab.



cts-Krankenhaus St. Josef
Abir Giacaman
Klosterstraße 14
66125
Saarbrücken-Dudweiler
a.giacaman@krankenhaus-dudweiler.de
06897-799 1000
http://www.krankenhaus-dudweiler.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Abir Giacaman, verantwortlich.

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