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Rekordpleiten in NRW: Zunehmend kleine Unternehmen betroffen

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Rahmenbedingungen ungünstig und Forderungsmanagement mangelhaft


Düsseldorf - Nach Angaben des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) sind zunehmend kleine und mittlere Unternehmen von Insolvenzen betroffen. "Es gibt eine erstaunliche Asymmetrie in NRW: Existenzgründer werden gefördert, Konzerne beschützt. Dazwischen gibt es den etablierten Mittelstand, der die höchste Last zu tragen hat. Während die Konzerne über staatlich subventionierte Vorruhestandsprogramme Personal abgebaut haben, bleibt die Ertragssituation im Mittelstand weiter schwach.

Auch bei der Wasserabgabe und der geplanten Ausbildungsabgabe scheint sich der Trend fortzusetzen, vor allem den Mittelstand zu belasten. Die aktuellen Insolvenzzahlen zeigen, dass die Wirtschaftspolitik in Land und Bund neu ausgerichtet werden muss," fordert Reginald Hohmeister von der NRW-Landesgeschäftsführung des BVMW.

Nach Angaben des Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik NRW mussten im vergangenen Jahr 11.393 nordrhein-westfälische Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Zuwachs von 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt waren 65.063 Mitarbeiter von den Firmenpleiten betroffen. Nach Einschätzung von Rüdiger Bisping, Managing Director der Sitel Risk Management (SRM) Inkasso GmbH in Krefeld http://www.sitel.de, führen die chronisch ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zu einer dramatisch sinkenden Zahlungsmoral, die vor allem den Mittelstand in Existenznöte bringt.

Allerdings sieht Bisping auch Defizite bei den Unternehmen selbst, wenn es um professionelles Forderungsmanagment geht: "So betreiben 40 Prozent aller betroffenen Unternehmen die Inkasso-Bearbeitung noch manuell, was wenig effizient, dafür aber kostenintensiv und zeitraubend ist. Vielfach wird Forderungsmanagement nur als reines Inkasso angesehen. Mit dieser Sichtweise vernachlässigt man ein wichtiges Instrument der finanziellen Erfolgsoptimierung, Kundenanalyse und sogar Kundenbindung. Forderungsmanagement ist nach unserem Verständnis viel mehr als das 'Eintreiben' überfälliger Zahlungen", betont Bisping. Bei der Rückstandsbearbeitung gäbe es viele Möglichkeiten, eine Eskalation zu vermeiden. Zum Beispiel durch Stundung, Ratenzahlungsvereinbarung oder Ratenreduzierung, aber auch durch den frühzeitigen Abschluss einer Restschuldversicherung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Silke Landwehr, verantwortlich.

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