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Alternative Investments – Sicherheit kommt vor Rendite und Liquidität

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Hamburg, 28.09.2010. Vor dem Hintergrund aktueller Risiko-/Rendite-Präferenzen veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Schleus kürzlich im Auftrag von Aquila Capital die Studie „Zwischen Risiko und Rendite – Alternative Investments institutioneller Anleger 2010“. Mit einer Rücklaufquote von 15 % stellt sie eines der breitesten Befragungssamples für institutionelle Investoren in Deutschland dar.

Sicherheit mit Abstand wichtigstes Anlagekriterium

Wie die Befragung deutlich macht, genießt das Thema Sicherheit für den Großteil (62 %) professioneller Investoren bei Alternativen Investments die höchste Priorität. Weit abgeschlagen folgen hingegen Liquidität und Rendite: Sie sind für lediglich 20 % respektive 18 % das ausschlaggebende Anlagekriterium. Analog dazu verhält sich die Risikoaversion institutioneller Investoren: Mit 73 % bezeichnen sich knapp drei Viertel von ihnen als sichere bis sehr sichere Anleger. Insbesondere Versicherungen (83 %) sowie Kirchen und Stiftungen (81 %) schätzen sich entsprechend ein. Auf die Frage, wie sie Risiken definieren, nannten die Befragten der Aquila-Studie in erster Linie Markt- und Finanzrisiken. Darunter fallen vor allem Zins-, Währungs- und Kreditrisiken, aber auch nicht prognostizierte Marktschwankungen. Unterstrichen wird die Bedeutung des Themas Sicherheit zusätzlich dadurch, dass der Großteil institutioneller Anleger (71 %) ihre Investitionen mit einer Verlustobergrenze absichert.

Institutionelle Anleger wünschen sich effizientes Risikomanagement

Für die Mehrheit der Anleger ist der Ausschluss gegenwärtiger und künftiger Investmentrisiken das primäre Anlagekriterium. Entsprechend wichtig ist aus ihrer Sicht das Risikomanagement. Hier unterscheiden die Befragten nur unwesentlich zwischen dem hauseigenen und dem Risikomanagement für den Gesamtmarkt. Mit 83 % bzw. 76 % fallen die Zahlen für diesen Teilsaspekt ähnlich aus. Besonders auffällig: Vor allem Altersversorger und Pensionskassen bewerten mit 94 % die Kontrolle des eigenen Risikos überdurchschnittlich hoch. Gleichzeitig wird der Notwendigkeit eines vergleichbaren Managements für den Markt mit insgesamt lediglich 41 % eine wesentlich geringere Relevanz beigemessen.

Überwiegender Teil von Investoren greift auf Berater zurück

Voraussetzung für ein effizientes Risikomanagement ist eine ausreichende Expertise. Allerdings räumen 68 % der befragten Anlegergruppen ein, dass ihnen entsprechendes Research- und Management-Know-how fehlt. Daher verwundert es nicht, dass sich fast zwei Drittel (61 %) bei Alternativen Investments stark auf einen Berater stützen. Insbesondere Stiftungen und Kirchen vertrauen dabei in sehr hohem Maße (94 %) auf eine externe Beratung. In ebenfalls überdurchschnittlichem Umfang greifen auch die deutschen Top-500 Unternehmen – hier gemessen am Umsatz 2008 – mit 78 % sowie Altersversorger und Pensionskassen mit 73 % auf Unterstützung von außen zurück.

Geringe Korrelation als größter Vorteil

62 % der Investoren sehen in der geringen Korrelation zu Aktien und Renten den größten Vorteil Alternativer Investments. Unternehmen wissen diesen Mehrwert mit 74 % besonders zu schätzen. Als weiterer positiver Aspekt werden die regelmäßigen, positiven Renditen bei gleichzeitig niedriger Volatilität angesehen. Vor allem Versicherungen, als risikoaverse Anleger, bewerten diesen Vorzug besonders hoch (65 %).

Massiver Ausbau Alternativer Investments geplant

Institutionelle Investoren bauen ihr Engagement in Alternative Kapitalanlagen weiter aus. Bereits im kommenden Jahr wird deren Quote um durchschnittlich 13 % weiter zunehmen. Einen besonders hohen Anteil weisen zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits Unternehmen mit 21 % auf. Im Gegensatz dazu fällt der Anteil bei Versicherungen mit 8 % sowie Stiftungen und Kirchen mit 9 % derzeit noch vergleichsweise gering aus. Bestehen gemessen am Portfolioanteil im Moment teilweise noch deutliche Unterschiede zwischen den befragten Anlegergruppen, zeigen die Ergebnisse der Studie auch eine klare Tendenz: Sind professionelle Anleger erst in Alternative Finanzprodukte investiert, bauen sie diese Positionen zunehmend aus und unterstreichen dadurch deren zukunftsträchtigen Charakter. Obwohl bereits stark engagiert, planen Unternehmen den Anteil Alternativer Investments, wenn auch moderat, weiter auszubauen (7 %). Anlegergruppen, die bisher kaum in Alternative Kapitalanlagen investiert sind, streben hingegen einen deutlichere Aufstockung an. Stiftungen und Kirchen stehen mit 23 % an deren Spitze.

Rohstoffe, Absolute-Return-Fonds und Asset-Backed-Securities besonders gefragt

Beim Ausbau Alternativer Investments stehen hinter Immobilien drei Anlageformen weit oben auf der Favoritenliste. Spitzenreiter sind mit rund 28 % Rohstoffe, gefolgt von Absolute-Return-Fonds (27 %) und Asset-Backed-Securities (24 %). Insbesondere deutsche Top-Unternehmen bevorzugen diese Formen der Alternativen Kapitalanlage wahlweise zum Engagement in Immobilien. Wie die Befragung zeigt, haben eine Reihe von Investoren zu Absolute-Return-Fonds ein durchaus ambivalentes Verhältnis: Auf der einen Seite entsprechen solche Produkte ihrer hohen Risikoaversion. Andererseits wird von Absolute-Return-Produkten Abstand genommen, da sie gelegentlich mit Hedgefonds gleichgesetzt werden. Diese gelten für viele Anleger als Synonym für hochspekulative Investments. Auf dem vierten Platz rangieren etwas abgeschlagen Private-Equity-Investments mit 19 %. Andere Alternative Assets (11 %) spielen bei den Investoren kaum eine Rolle.

UCITS-Mantel entscheidend für Investition in Absolute-Return-Fonds

Für zwei Drittel (66 %) der institutionellen Investoren in Deutschland ist die Managementqualität das entscheidende Auswahlkriterium bei Absolute-Return-Fonds. Darüber hinaus hat ebenfalls die Fondsstruktur einen sehr starken Einfluss auf die Investitionsentscheidung. Für 59 % ist ein UCITS-Mantel das ausschlaggebende Charakteristikum. Somit wird deutlich: Das UCITS-Format setzt sich auch bei institutionellen Investoren zunehmend als „Struktur der Wahl“ durch. Dahinter folgen etwas abgeschlagen, dennoch für fast die Hälfte der Anlegergruppen entscheidend, das Risikomanagement-System (51 %) sowie die Volatilität als auch die Liquidität gleichauf mit 44 %.

Sicherheitsorientiertem Investitionsstil Rechnung tragen

Wie die Ergebnisse der Aquila-Studie verdeutlichen, setzt die überwiegende Mehrheit institutioneller Anleger bei der Investition in Alternative Investments auf Sicherheit. Aus diesem Grund wird einem effizienten Risikomanagement eine ebenfalls hohe Bedeutung beigemessen. Da zwei Drittel von ihnen dafür jedoch die eigene Expertise fehlt, fällt die Investitionsentscheidung noch immer häufig zugunsten klassischer Assets. Dementsprechend deutlich gering ist gegenwärtig der Anteil Alternativer Investments am Gesamtportfolio – mit jedoch steigender Tendenz.

Neben Kreditinstituten, Versicherungen und den deutschen Top-500-Unternehmen wurden für die Untersuchung Altersversorger und Pensionskassen sowie Stiftungen und Kirchen mit einem verwalteten Gesamtvermögen von rund 694 Mrd. EUR befragt. Basis der Untersuchung sind Anleger, die bereits in Alternative Investments investiert sind oder es in den nächsten Monaten beabsichtigen.



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Galla, verantwortlich.

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