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Verkaufstipps von Thomas Mann: Call-Center und die Gabe des „schönen Gesprächs“

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Bonn/Krefeld - Hermes, der griechische Gott der Boten, Kaufleute, der Wege und des Verkehrs, ist in unserer Zeit wie nur wenige andere mythologische Gestalten vertreten: Versicherungen berufen sich auf seinen erfolgversprechenden Namen. Umzugsunternehmen können nicht anders, als die Assoziation zu dem schnellsten aller Boten zu nutzen. Deutschen Exportfirmen werden seit 50 Jahren Hermes-Bürgschaften zugestanden, um Handel mit dem Ausland betreiben zu können.

Was für die Wirtschaft gilt, gilt gleichermaßen für die Kunst. Der zwischen dem Totenreich und dem irdischen Dasein vermittelnde Götterbote war im Gesamtwerk des Schriftstellers Thomas Mann von zentraler Bedeutung. Schließlich war Hermes nicht ohne Grund auch der Gott der Redekunst. Mann sah den Künstler in einer Hermes-Rolle am besten verwirklicht: Der Künstler sollte zwischen widerstreitenden Konfliktpolen vermitteln, zwischen Geist und sinnlicher Lebensweise. Fast alle Romanfiguren im Werk von Mann versuchen, den Konflikt zwischen Körper und Vernunft aufzuheben und beide Kräfte miteinander zu versöhnen.

In seiner Roman-Tetralogie „Joseph und seine Brüder“ stattet er die alttestamentarische Figur Joseph nicht nur mit dem Merkmal des Vermittlers aus, sondern auch mit den Merkmalen des redebegabten Verkäufers. Seine Fähigkeit zu vermitteln stellt er mitunter dadurch unter Beweis, dass er als verstoßener jüdischer Sklave im fremden Ägypten eine glanzvolle Karriere hinlegt. Trotz seiner fremden Herkunft steigt er zum Wirtschaftsminister Ägyptens auf und wird für die gesamte Getreideversorgung des Landes zuständig, wofür er den Beinamen „Ernährer“ erhält. Er setzt eine Umverteilung von Reichtum und ein neues Steuermodell durch. Die kulturellen Unterschiede hindern ihn nicht daran, innovative Strategien für das Allgemeinwohl zu entwickeln. Josephs Erfolge beruhen auf seiner Gabe zu ständigem Dialog und Monolog. Diese Kommunikation bezeichnet Thomas Mann als „das schöne Gespräch“, mit der Joseph sich in einem fremden Land durchsetzt Für Führungskräfte von international tätigen Unternehmen eine Grundbedingung, um sich im Prozess der Globalisierung, der Mixtur von Kulturen und Sprachen zurecht zu finden: Für den Call Center-Dienstleister Sitel, der zu den fünf größten Anbietern zählt, ist das eine wesentliche Voraussetzung, um weltweit operieren zu können. „Wir haben beispielsweise in unseren Niederlassungen in Indien nicht nur Fachschulungen, sondern auch Sprachschulungen und zwar nicht, um englisch zu lernen, sondern englische Dialekte,“ sagt Mark Brown, Sitel-Geschäftsführer in Krefeld. Das fördere die Kommunikationsfähigkeit der Mitarbeiter und sei dringend notwendig, um kulturelle Unterschiede nicht zu Hindernissen werden zu lassen.

Die Romanfigur Joseph ist ein charismatischer Redner, der situationsadäquat handelt und spricht. Daher findet er vor allem beim Verkauf stets einen Ausweg aus schwierigen Situationen. Seine kommunikative Kompetenz liefert keinen trügerischen Schein, sondern echte Leistung: „Das zeichnet auch qualifizierte Call Center aus. Wir stellen komplett ausgebildete Bauingenieure, Bautechniker, zertifizierte Systemfachleute, Versicherungskaufleute oder erfahrene Senior-Manager fest ein, die besondere Talente für Kundengespräche mitbringen und von uns permanent weiterqualifiziert werden. Zudem decken wir viele Sprachen, viele Kulturen ab. Wir haben neben anderen türkische Mitarbeiter, Engländer, Schotten, Holländer, Skandinavier oder Franzosen und sind deshalb auch hier in Deutschland international ausgerichtet“, so Brown. Weltoffenheit, Verhandlungsgeschick und Qualitätsorientierung gehören dabei zu den Eckpunkten für den unternehmerischen Erfolg.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Peter Schäfer, verantwortlich.

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