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Abwasser König |

Erfolgreiche Vorbehandlung des Brauereiabwassers der Schlossbrauerei Reckendorf

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Die Schlossbrauerei Reckendorf konnte durch die von Abwasser König konzipierten Anlage zur Vorbehandlung des Brauereiabwassers die Abwassergebühren und die Beteiligung am Neubau der kommunalen Kläranlage minimieren. Neben der Abwasservorbehandlung waren d


Durch den Bau eines belüfteten Misch- und Ausgleichsbecken für das Brauereiabwasser konnte die Schlossbrauerei Reckendorf die wirtschaftliche langfristig abgesicherte Reinigung des Brauereiabwassers sicherstellen. Über das erfolgreiche Projekt zur Vorbehandlung des Produktionsabwasser berichtet das Ingenieurbüro Abwasser König im Rahmen der Brau Beviale 2010 in Nürnberg.\r\n

Handwerkliche Braukunst ist die Grundlage des Erfolgs der Schlossbrauerei Reckendorf. Zur Sicherung der Qualität ist neben der richtigen Wahl der Rohstoffe auch die Entsorgung der Brauereiabwässer zu beachten. Aufgrund anstehender Neuinvestition der kommunalen Kläranlage hat die Schlossbrauerei Reckendorf das Ingenieurbüro Abwasser König beauftragt Verhandlungen mit der Gemeinde zu den zukünftigen Einleitbedingungen und den anteiligen Kosten für den Kläranlagenbau aufzunehmen. Auf der Grundlage der Verhandlungsergebnisse wurde eine angepasste wirtschaftliche Vorbehandlung für das Brauereiabwasser mittels belüftetem Misch- und Ausgleichstank konzipiert.

Angepasster wirtschaftliche Lösungsansatz
Damit die Produktionsabwässer in die Entwässerungsanlagen der Gemeinde Reckendorf abgeleitet werden können, muss der pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5 und die Temperatur unter 35 °C liegen. Durch die Abwässer dürfen in den Abwasserbehandlungsanlagen keine schädlichen Ausdünstungen oder üblen Gerüche verbreitet werden.
Die Kostenbeteiligung an der Kläranlage richtet sich nach dem für die Brauerei anzusetzenden Spitzenabfluss. Dieser war mit der Vorbehandlung zu minimieren. Daneben spielt die organische Abwasserfracht und die Qualität des Abwassers im Bezug auf die Nährstoffparameter Stickstoff und Phosphor eine wesentliche Rolle.
Um in diesem Spannungsfeld eine günstige Lösung erzielen zu können, wurde die getrennte Erfassung des Produktionsabwassers durchgeführt. Für das Brauereiabwasser wurde ein belüfteter Misch- und Ausgleichstank konzipiert, der es ermöglicht die organische Fracht um 30 % zu reduzieren und gleichzeitig das Abwasser zu neutralisieren und frisch zu halten. Bei der Konzeption wurde zusätzlich die Begrenzung der täglichen Abwassermenge und die Ableitung während der Nacht berücksichtigt.
Durch die Begrenzung der täglichen Abwassermenge kann die tägliche organische Abwasserfracht zusammen mit dem biologischen Abbau insgesamt um ca. 50 % reduziert werden. Durch die Verschiebung der Abgabe des Brauereiabwassers in die Nachtstunden erfolgt die Ableitung bei geringen kommunalen Zuflüssen. Die Abwassermengen der Brauerei sind dadurch mit den Tagesspitzen der kommunalen Kläranlage abgedeckt. Diese müssen somit bei der Planung der kommunalen Kläranlage nicht zusätzlich berücksichtigt werden. Ebenso können die Spitzenleistungen für die Abwasserbelüftung der kommunalen Kläranlage reduziert werden.
Der wesentliche Vorteil des Verfahrens ist der Einsatz der "natürlichen" Prozesse Mengen- und Konzentrationsausgleich in Verbindung mit der biologischen Neutralisation. Auf den Einsatz von wassergefährdenden, technischen Säuren wie Salz- und Salpetersäure sowie von Natronlauge wird verzichtet.
Durch das große Speichervolumen wird in Verbindung mit der eingesetzten Mess- und Regeltechnik ein automatischer prozessstabiler Betrieb der Abwasservorbehandlung erreicht.

Fundierte Verhandlungen
Auf der Grundlage der konzipierten Vorbehandlung des Brauereiabwassers wurden Verhandlungen mit der Gemeinde aufgenommen. Hierbei wurde anhand vergleichender Anlagenbemessungen der kommunalen Kläranlage aufgezeigt, welche Auswirkungen das Brauereiabwasser und die vorgesehene Abwasservorbehandlung auf die Dimensionierung der einzelnen Kläranlagenteile hat.
Durch die technisch fundierte Ausarbeitung konnte erreicht werden, dass die Beteiligung an der kommunalen Kläranlage von ursprünglich geplanten 39 % auf unter 7 % der Herstellungskosten reduziert wurde. Dieses Ergebnis konnte erreicht werden, obwohl der Anteil der Brauerei an der organischen Fracht der Kläranlage ungefähr 40 % beträgt. Ein ähnliches Ergebnis konnte bei der Erhebung eines Starkverschmutzerzuschlags erreicht werden.

Umsetzung und Ergebnisse
Aufgrund des einfachen Aufbaus der Abwasservorbehandlung entschied sich die Schlossbrauerei Reckendorf wesentliche Teile der Anlagentechnik auf der Grundlage der abwassertechnischen Planung des Ingenieurbüro Abwasser König in Eigenleistung zu erstellen. Durch den hohen Anteil an Eigenleistungen konnten Kosten gespart und Know-how für den Betrieb der Anlage aufgebaut werden.
Dieses Vorgehen ermöglichte die kompetente verfahrenstechnische Planung und Beratung des Ingenieurbüros Abwasser König. umfassten die , die Verhandlung mit Gemeinde, den Variantenvergleich, die Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Angebotseinholung und -wertung, Bauüberwachung und -abnahme sowie die Betreuung der Inbetriebnahme.
Durch das belüftete Misch- und Ausgleichsbecken für das Brauereiabwasser können die vereinbarten Einleitbedingungen sicher eingehalten werden. Der reibungslose Betrieb der kommunalen Kläranlage ist sichergestellt. Aufgrund der guten Betriebserfahrungen verzichtet die Gemeinde weitestgehend auf die vereinbarten Überwachungen. Über das erfolgreiche Projekt informiert das Ingenieurbüro Abwasser König im Rahmen der Brau Beviale 2010 in Nürnberg.



Abwasser König
Erwin König
Am Wiesengrund 20
91762
Merkendorf
info@abwasser-koenig.de
09826991460
http://www.koenig-abwasser.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Erwin König, verantwortlich.

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