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Technology Review über das Ende des Grünen Punktes - Gelbe Tonne überflüssig

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Hannover - "Testläufe in Sortieranlagen zeigen, dass Maschinen Abfälle inzwischen besser und billiger trennen können als der Mensch": Das Ende des Müllsammelsystems Duales System Deutschland (DSD) mit dem Grünen Punkt sei deshalb absehbar, schreibt das Technologiemagazin "Technology Review" in der aktuellen Ausgabe 04/04, die am 18. März erscheint. Bis zu zwölf Abfallarten müssten die Deutschen derzeit von Hand trennen, so der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE). Doch die Deutschen seien keineswegs begeisterte Mülltrenner. Die Anteile der Verunreinigungen in Gelben Säcken und Tonnen - im DSD-Jargon "Fehlwürfe" genannt - seien groß und würden zunehmen.

Hannover - "Testläufe in Sortieranlagen zeigen, dass Maschinen Abfälle inzwischen besser und billiger trennen können als der Mensch": Das Ende des Müllsammelsystems Duales System Deutschland (DSD) mit dem Grünen Punkt sei deshalb absehbar, schreibt das Technologiemagazin "Technology Review" in der aktuellen Ausgabe 04/04, die am 18. März erscheint.

Bis zu zwölf Abfallarten müssten die Deutschen derzeit von Hand trennen, so der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE). Doch die Deutschen seien keineswegs begeisterte Mülltrenner. Die Anteile der Verunreinigungen in Gelben Säcken und Tonnen - im DSD-Jargon "Fehlwürfe" genannt - seien groß und würden zunehmen.

"Mülltrennung in Sortierfabriken könnte ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein. Denn in Tests hat eine automatische Sortieranlage in Essen innerhalb von 53 Stunden mehr Wertstoffe aus 800 Tonnen Restmüll herausgeholt, als die Verpackungsverordnung vorschreibt. Die Fabrik in Essen arbeitet vollautomatisch mit einem etwa 2,4 Kilometer langen und rasend schnellen Fließband, bis auf zehn Meter, wo in Handarbeit Großfolien wie Schlauchboote aus dem Müll geholt werden", schreibt Technology Review.

Mit der neuen Trenntechnik ließen sich die derzeitigen Umweltstandards also auch ohne Gelbe Tonne mehr als erfüllen. "Hätte die heutige Technologie 1991 schon existiert, wäre die Mülltrennung wohl nie eingeführt worden", so Klaus Wiemer, Professor für Abfallwirtschaft und Altlasten an der Universität Kassel.

Mittlerweile laufen neben kleinen Pilotprojekten auch Langzeitversuche im großen Stil. So geschieht seit Anfang März in einigen Kommunen Nordrhein-Westfalens das vermeintlich Skandalöse hochoffiziell: "Was Bürger sorgfältig in Graue und Gelbe Tonnen getrennt haben, wird nach der Abfuhr wieder zusammengeworfen für den bislang umfassendsten Test maschineller Müllsortiertechnik. Restmüll wird zurzeit üblicherweise gar nicht sortiert, ein knappes Drittel wird verbrannt, die übrigen zwei Drittel landen auf Deponien. Ab Juni 2005 ist mit dem schlichten Deponieren jedoch Schluss. Die 61 deutschen Müllverbrennungsanlagen werden dann überfordert sein", so Technology Review.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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