info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
IAK GmbH |

Haftpflichtversicherung: Grundlagen zur Haftung

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Noch immer verfügt jeder dritte Haushalt in Deutschland nicht über den Schutz der Haftpflichtversicherung.


Noch immer verfügt jeder dritte Haushalt in Deutschland nicht über den Schutz der Haftpflichtversicherung. Vor 4.000 Jahren bereits wurde im Codex Hamurabi geregelt, wie zu verfahren ist, wenn jemand einem Dritten einen Schaden zufügt. ...

Vor 4.000 Jahren bereits wurde im Codex Hamurabi geregelt, wie zu verfahren ist, wenn jemand einem Dritten einen Schaden zufügt. So stand in der Keilschrift geschrieben: "Wenn ein Baumeister ein Haus baut für einen Mann und macht seine Konstruktion nicht so stark, sodass es einstürzt und verursacht den Tod des Bauherrn, dieser Baumeister soll getötet werden."

Das ist natürlich eine alte Form der Haftung, die in der heutigen Gesellschaft so nicht mehr umgesetzt wird. Schließlich regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) das Haftungsrecht und die daraus resultierenden Haftungsansprüche. Daher zählt die Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen in Deutschland, denn sie schützt den Versicherungsnehmer oder seine Familie vor Schadensersatzforderungen und wehrt auch unberechtigte Forderungen ab.

Informationen zur Haftpflichtversicherung finden Sie hier: http://www.vergleichen-und-sparen.de/haftpflichtversicherung.html

Für einen Haftpflichtfall gilt in der Regel der Inhalt des §823 BGB: "Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

Fährt ein Radfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit in einer Fußgängerzone einen Fußgänger um und dieser verletzt sich beim Sturz schwer, so hat der Geschädigte einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Radfahrer. Nach dem Haftungsrecht müssen fünf Voraussetzungen erfüllt sein, um den Schadensersatzanspruch geltend zu machen.

- Der Schädiger muss schuldhaft gehandelt haben: Die überhöhte Geschwindigkeit auf dem Fahrrad ermöglichte kein Ausweichmanöver
- Er muss ein Rechtsgut verletzt haben: Die Gesundheit des Fußgängers
- Dieses muss widerrechtlich geschehen sein: Das Radfahren in der Fußgängerzone
- Zwischen der schädigen Handlung und dem eingetretenen Schaden muss ein Zusammenhang bestehen: Der Rempler mit dem Fahrrad führte zum Sturz
- Der Schädiger muss deliktfähig sein: Ein Erwachsener ist in der Regel deliktfähig. Auch Minderjährige können beschränkt deliktfähig sein, wenn sie die Folgen ihrer Handlung hätten erkennen müssen

Schadensersatzansprüche wie im Beispiel können sich schnell summieren, ohne entsprechenden Schutz der Haftpflichtversicherung ist man gezwungen, dem Opfer wohlmöglich lebenslang aus eigener Kraft Schadensersatz zu leisten.


Bildquelle: P. Kirchhoff, www.pixelio.de


IAK GmbH
Manfred Weiblen
Horster Str. 26-28
46236
Bottrop
m.weiblen@iakgmbh.de
(02041) 77 44 7 - 46
http://www.vergleichen-und-sparen.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Manfred Weiblen, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 340 Wörter, 2701 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von IAK GmbH lesen:

IAK GmbH | 12.01.2011

Rechtsschutzversicherung: Unterscheidung der Gerichte und Instanzen

In der deutschen Gerichtsbarkeit unterscheidet man zwischen mehreren Gerichtsarten mit unterschiedlichen Instanzen. Diese werden in einer genau vorgegebenen Reihenfolge durchlaufen. Je weiter man in der Gerichtsbarkeit vordringt, umso höher fallen d...
IAK GmbH | 21.12.2010

Rechtsschutzversicherung: Was darf der Arbeitnehmer und was nicht?

Das Arbeitsrecht ist sehr vielfältig und sorgt in vielerlei Hinsicht für Uneinigkeiten wischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer. Häufigste Streitfragen: Kündigung, Überstunden, Urlaub oder Krankheit. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, kann die ...
IAK GmbH | 21.12.2010

Zahnzusatzversicherung: Ergebnisse bei Finanztest 1/2011

In der Ausgabe Finanztest 1/2011 wurden die Ergänzungsleistungen zur Gesetzlichen Krankenversicherung unter die Lupe genommen. Im Focus der Bewertung befanden sich ambulante, stationäre und dentale Tarife sowohl Versicherungen rund um das Thema Pfl...