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Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät für Betriebswirtschaft |

BWL-Forscherteam der LMU mit dem John Bessant Best Paper Award ausgezeichnet

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Im Rahmen der 11. Internationalen CINet (Continuous Innovation Network)-Konferenz in Zürich wurden Theresa Michl und Professor Arnold Picot von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sowie Bernhard Gold (Investment Director bei T-Venture und Doktorand an der LMU) für Ihren Beitrag mit dem John Bessant Best Paper Award ausgezeichnet.

München/Zürich, 12. Oktober 2010 –
In dem Beitrag „Managing strategic ambidexterity: the spin-along approach“ untersuchen die Autoren, wie Konzerne ihre Innovationsfähigkeit beibehalten und ausbauen können. Basis der Untersuchung ist ein seit Januar 2009 laufendes Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Information, Organisation und Management von Professor Arnold Picot an der LMU und den Deutsche Telekom Laboratories. Hinter der Idee eines Spin-alongs verbirgt sich folgendes: Erfolg versprechende Innovationen, die nur geringe Synergien mit dem bestehenden Geschäft eines Konzerns haben, können in der Regel besser außerhalb der Konzernstrukturen weiter entwickelt werden. Ein traditioneller Spin-off nutzt der Muttergesellschaft jedoch oft wenig, da sie die Kontrolle und die Beziehung zum spin-off verliert. Daher wurde bei den Telekom Laboratories die Idee eines Spin-alongs entwickelt, die sowohl eine enge Verbindung zwischen Muttergesellschaft und Spin-off als auch eine Re-Integrationsmöglichkeit in den Konzern vorsieht.
An Hand einer Reihe von Fallstudien fanden die Forscher heraus, dass ein Spin-along nur dann erfolgreich sein kann, wenn stetig die Blickwinkel beider Parteien beachtet werden und so potenzielle Konflikte im Vorfeld behoben aber Synergien genutzt werden. Diese integrierte Sicht sollte in der oberen Managementstruktur verankert sein, um die meist jahrelange Austauschbeziehung zwischen Muttergesellschaft und Spin-along optimal nutzen zu können. Für die erfolgreiche Durchführung von Spin-alongs haben die Autoren ein detailliertes Konzept entwickelt, was nicht nur Corporate Venturing Praktiker nutzen können, sondern auch als Grundlage für weitere Erforschung dieses Phänomens dienen kann.

„Bei der Vorstellung des Papers auf der Konferenz an der ETH in Zürich hatte ich sowohl während meines Vortrags als auch danach sehr spannende Diskussionen. Umso mehr freue ich mich, dass unser Projekt diesen renommierten Preis erhalten hat“ erklärt Professor Arnold Picot.

John Bessant Best Paper Award
Der Award wurde 1998 ins Leben gerufen. Damals begutachtete eine Jury rund um Harry Boer, Mats Magnusson und Harry Sloan alle zur damaligen CINet Konferenz eingereichten Beiträge. Seitdem wurden jedes Jahr die besten Beiträge mit dem Award ausgezeichnet.

Über Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot
Arnold Picot studierte von 1966 – 1969 Betriebswirtschaftslehre und promovierte 1972. Nach seiner Habilitation nahm er 1976 seine erste Professur an der Universität Hannover an, von 1984 – 1987 war er Professor an der TU München, seit 1988 lehrt und forscht er an der LMU München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Unternehmensorganisation, Wechselwirkungen zwischen Informations- und Kommunikationstechnik einerseits sowie Unternehmensstrukturen und Märkten andererseits sowie Grundlagenfragen der Betriebswirtschaftslehre.

Über Theresa Michl
Theresa Michl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Information, Organisation und Management unter der Leitung von Professor Dr. Dres. h.c. Arnold Picot an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der LMU München. Frau Michl studierte Betriebswirtschaftslehre an der LMU München und an der National University of Singapore (NUS). Sie hat einen Abschluss als Diplom-Kauffrau (2008) und einen Master of Business Research (2010) von der LMU München. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich auf die Zusammenhänge zwischen Kognitionen und Emotionen in den Bereichen Entrepreneurship und Innovationsmanagement.


Über Bernhard Gold
Bernhard Gold studierte Betriebswirtschaftslehre an der LMU in München, hat einen Abschluss als Diplom-Kaufmann (2002) und einen Master of Business Research (2009). Während des Studiums gründete er 1999 die CyberProfit AG und war dort zwei Jahre als CEO tätig. Danach wechselte er als Senior Manager Marketing zur T-Online International AG. Seit 2007 ist Herr Gold als Investment Director bei T-Venture, der Venture Capital Einheit der Deutschen Telekom mit Sitz in Bonn und San Francisco tätig. In dieser Funktion sitzt Bernhard Gold im Aufsichtsrat von mehreren Beteiligungen. Seit Mitte 2007 ist er zusätzlich als externer Doktorand am Institut für Information, Organisation und Management unter der Leitung von Professor Dr. Dres. h.c. Arnold Picot beschäftigt.

Ansprechpartner Presse
Astrid Braungart
presse@bwl.lmu.de
Tel. 089 21806949

Über die Fakultät für Betriebswirtschaft
Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist eine der 18 Fakultäten der LMU und deckt mit ihren 19 Professuren die wesentlichen Felder der modernen Betriebswirtschaftslehre ab. Die Fakultät bietet ein umfassendes und sowohl theoretisch fundiertes als auch praxisnahes Lehrangebot, ist in der Forschung international sichtbar und verfügt über eine moderne Infrastruktur sowie sehr gute Kontakte in die Praxis. Mehr Informationen finden Sie unter www.bwl.lmu.de


Web: http://www.bwl.lmu.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Astrid Braungart, verantwortlich.

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