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Beck GmbH Druckkontrolltechnik |

Beck erweitert Druckmessumformer Familie um Baureihe 987 mit Durchflussmessung

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„Baukasten-System“ garantiert Flexibilität, Zuverlässigkeit und Kostenersparnis


Leinfelden/Hannover, 18. März 2004 – Die Druckmessumformer-Familie der Beck GmbH erhält Zuwachs: Neu hinzu kommt die Modellreihe 987, ergänzt um die Funktion Durchflussmessung. Der Durchfluss lässt sich mit einem integrierten Mikrocontroller nach dem Wirkdruckverfahren aus der Druckdifferenz an einer Messblende oder Engstelle ermitteln. Der Mikrocontroller bewerkstelligt die Umwandlung des linearen Messsignals in ein radizierendes Ausgangssignal. Die Anwender können sich daher ganz auf ihre anlagenspezifischen Korrekturfaktoren konzentrieren. Dabei profitieren die Anwender durch ständige Druck- und Durchflussüberwachung und -Regelung von eingesparten Betriebskosten und von erhöhter Betriebssicherheit. Für eine optimale Anpassung besitzt der Druckmessumformer 987 zwei Messbereiche, welche durch die integrierte Elektronik jeweils in der gesamten Auflösungsbreite zur Verfügung stehen. Dank der einfachen Druckbereichsumschaltung zeigt das Gerät in der Praxis höchste Flexibilität. Prädestinierte Anwendungen finden sich beispielsweise in der Klima- und Lüftungstechnik, der Filterüberwachung, Gebäudeautomation, dem Umweltschutz sowie der Kontrolle von Luftströmungen. Zu sehen ist die Baureihe 987 erstmals auf der Hannover Messe Industrie.

Flexibel zeigen sich die Komponenten auch bei der Ansprechzeit des Ausgangssignals: Dank einer zweiten Schaltbrücke, die sich ebenfalls einfach umstecken lässt, wird die minimale Reaktionszeit von 500 Millisekunden auf 5 Sekunden verlängert. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn kurzzeitige Druckstöße unterdrückt werden sollen.

Die Differenzdruck-Messumformer Modellreihe 987 deckt einen Druckbereich von 0 ...100 Pa bis max. 0 ...50 kPa ab. Zur optimalen Anpassung an die jeweilige drucktechnische Anwendung ist er mit einer Steckbrücke ausgestattet. Durch einfaches Umstecken kann der Anwender aus zwei unterschiedlichen Druck- bzw. Durchflussbereichen wählen. Der Differenzdruck-Messumformer, geeignet für den Einsatz in Luft und nicht aggressiven Gasen, setzt die mechanische Größe Druck über einen piezoresistiven Druckaufnehmer in ein elektrisches Messsignal um.

Optionaler Schaltausgang
Das Gerät enthält gleichzeitig eine 0 ... 10 V und eine 4 ... 20 mA Analogschnittstelle. Je nach spezifischen Kundenanforderungen ist anstelle des zweiten Analogausgangs optional ein digitaler Transistorschaltausgang lieferbar. Zur Verfügung stehen die Varianten Spannungsausgang und Transistorschaltausgang sowie Stromausgang und Transistorschaltausgang. Der integrierte Mikrocontroller vergleicht das Messsignal mit einer Referenzspannung, die durch ein Potentiometer zwischen 0 ... 100 Prozent vom Bereichsendwert eingestellt werden kann. Der Schaltpunkt lässt sich über eine Einstellschraube, die auf der Frontseite des Messumformers zugänglich ist, regulieren. Die Kontroll-LED zeigt das Überschreiten des eingestellten Levels an.
Der Schaltausgang ist als open-collector Transistorschaltausgang in npn-Technik ausgeführt. Dabei beträgt der zulässige Schaltstrom 100 mA bei einer maximal zulässigen Schaltspannung von 35 VDC.

Der Sensor befindet sich im bewährten Differenzdruckschalter Climair Gehäuse, das gemäß IP54 (DIN 40050) Schutz gegen Spritzwasser bietet. Es lässt sich mit vier außenliegenden Kerbschrauben ohne Öffnen der Abdeckklappe montieren. Das Gesamtgewicht des Gerätes beträgt 140 Gramm.


Das Wirkdruckverfahren
Die Durchflussmessung mittels des Wirkdruckverfahrens nutzt in ihrer physikalischen Grundlage die Energieerhaltung beim Durchströmen eines Mediums an einer Blende aus.
An der Blende wird die Druckenergie in kinetische Energie umgesetzt und ein „Wirkdruck“ lässt sich zwischen Blendenvorder- und Rückseite feststellen. In der praktischen Anwendung werden die physikalischen Parameter zu einem Beiwert zusammengefasst, den der Hersteller für den gewählten Blendentyp angibt. Neben den genormten Messblenden lassen sich auch Venturidüsen oder Staukörper als Messstrecke verwenden. Der Zusammenhang zwischen Differenzdruck und Durchfluss ist nichtlinear. Durch Radizieren (Wurzel) des Messsignals wird dieser Zusammenhang abgebildet.

Verfügbarkeit
Die neue Baureihe 987 ist ab April 2004 über die Beck GmbH, bzw. weltweit über Vertriebspartner erhältlich. Die Auslieferung erfolgt in Sammelpackungen mit 45 Stück oder in Einzelverpackungen mit Zubehör, wie Befestigungswinkel in S- und L-Form, Anschluss-Kits, Kanalanschlussnippel, u. v. m..

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Über Beck GmbH
Mit einem Wasserstandsanzeiger für Haushaltswaschmaschinen legte Walter Beck 1957 den Grundstein für das heutige Unternehmen mit Sitz in Leinfelden (Baden-Württemberg). Nach einer stürmischen Wachstumsphase wurde Beck in den sechziger Jahren zu einem der weltweit führenden Hersteller von Druckschaltern für Haushaltsgroßgeräte. In den Folgejahren erweiterte Beck seine Kundenbasis um eine Vielzahl von industriellen Anwendungsbereichen. 1985 stellte Beck den ersten Differenzdruckwächter für die Gebläseüberwachung in Gasheizgeräten vor. Ab 1987 avancierte das Familienunternehmen zu einem der führenden Druckwächterhersteller auf dem europäischen Heizungsmarkt. Gleichzeitig etablierte sich Beck mit einem einstellbaren Differenzdruckwächter in der Lüftungs- und Klimatechnik und nimmt dort inzwischen europaweit eine bedeutende Marktstellung ein. Im Zuge der strategischen Konzentration auf die Kernkompetenzen als flexibler Nischenanbieter zog sich Beck 1993 dennoch aus dem Heizungsbereich zurück. Die derzeitige Ausrichtung der Aktivitäten von Beck liegt bei der Entwicklung und Fertigung von Druckwächtern und – in zunehmendem Maße – Druck-Messumformern für Erstausrüster in den unterschiedlichsten Branchen.

Ansprechpartner für die Presse:
Beck GmbH Druckkontrolltechnik, Hans-Peter Funk
Tel. +49 (0711) 79083-0, Fax +49 (0711) 79083-83
email: sales@beck-sensors.com, http://www.beck-sensors.com

Bei Veröffentlichung Belegexemplar erbeten! Vielen Dank.

Technische Details im Überblick: Modellreiche 987
Druckmedium: Luft und nichtaggressive Gase
Messbereiche: sieben verschiedene Messbereiche beginnend mit 0 ...100 Pascal bis 0 ... 50 kPascal
Lagertemperatur: -10°C ...70°C
Langzeitstabilität, typ. ≤0,5% v. EW/Jahr
Feuchte: 0...95% rel., nicht kondensierend
Ansprechzeit: 500 ms oder 5 s über Steckbrücke umschaltbar
Versorgungsspannung: 18 ... 30 VAC
16 ... 32 VDC
maximale Stromaufnahme: 30 mA bei AC
20 mA bei DC
Spannungsausgangssignal: 0 ... 10 V, Kennlinie radizierend
maximaler Ausgangsstrom: 10 mA
Stromausgangssignal 4 ... 20 mA, Kennlinie radizierend
maximale Bürde: ≤470 W
Schaltausgang open collector, npn, 100 mA maximal, ≤35 VDC, über Potentiometer einstellbar, Ansprechzeit >100 ms
Gehäuseabmessungen: ca. 85 x 58 mm
Gewicht: 140 Gramm
Schutzart nach DIN 40050: IP54
Mögliche Einsatzgebiete Klima- und ReinraumtechnikGebäudeautomationVentilatoren- und GebläsesteuerungVentil- und KlappensteuerungFilter- und GebläseüberwachungFlüssigkeits- und NiveauüberwachungKontrolle von Luftströmungen


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Karin Zühlke, verantwortlich.

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