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Stähler Deutschland GmbH & Co. KG |

Erfolgreiche Fachtagung zum Problem Kirschfruchtfliege

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Bundesfachgruppe Obstbau, amtliche Fachberatung und Stähler Deutschland berieten gemeinsam in Ingelheim


Die Bundesfachgruppe Obstbau, amtliche Fachberatung und Stähler Deutschland berieten gemeinsam in Ingelheim zur möglichen Einsatzstrategie für Mospilan SG 2011\r\n

In der Saison 2010 beschäftigte die Kirschenanbauer vor allem ein Problem: Die Made in der Kirsche. Regional verursachte die Kirschfruchtfliege trotz des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln dabei erhebliche Schäden, welche teilweise zu deutlichen Ernteausfällen führten.
Grund genug für Stähler Deutschland als Vertriebsunternehmen des derzeit einzig behördlich genehmigten Insektizides Mospilan SG die amtliche Anbauberatung und die Bundesfachgruppe Obstbau zu einer Fachtagung einzuladen, um die gesammelten Erfahrungen der abgelaufenen Saison zusammenzutragen und daraus ein fachlich fundiertes Konzept zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege für die Saison 2011 auszuarbeiten.
Am 06.10.2010 fanden der Vorsitzende der Bundesfachgruppe Obstbau - Gerhard Kneib, der Geschäftsführer der Bundesfachgruppe - Jörg Disselborg, 17 Beraterinnen und Berater und ein Vertreter des Obstgroßmarktes Mittelbaden in Ingelheim zusammen und analysierten gemeinsam mit drei Vertretern von Stähler Deutschland die Situation der vergangenen Saison.
Dabei zeigte sich, dass Mospilan SG mit dem Wirkstoff Acetamiprid, welches erneut eine Genehmigung nach § 11 PflSchG zur zweimaligen Anwendung erhalten hatte, sehr gute Leistungen gegen die Kirschfruchtfliege zeigte. Allerdings war die Saison 2010 durch extreme Witterungsschwankungen geprägt, die zu einem außergewöhnlich hohen Befallsdruck durch die Kirschfruchtfliege führten. Durch die Hitzeperiode im Juli verschärfte sich die Situation in einigen Gebieten Deutschlands dabei noch stärker und die Dauer des Fluges verzögerte sich weiter. Ergebnis dieser Situation: Die Befallszahlen der Kirschen mit Maden der Fruchtfliegen waren teilweise deutlich höher als in den vergangenen Jahren.
Der bisher nicht gekannte hohe Befallsdruck, die lange Flugdauer der Kirschfruchtfliegen sowie schwierige Anwendungsbedingungen sind letztendlich die Ursachen einer verminderten Wirkung des Insektizides Mospilan SG.
Mospilan SG ist derzeit das einzig genehmigte Insektizid zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege. Daher waren sich alle Tagungsteilnehmer einig, dass das Produkt für die kommende Obstbausaison erneut zum Einsatz kommen muss. Als sehr hilfreich für eine abgestimmte Bekämpfungsstrategie sahen die Tagungsteilnehmer eine Kombination mit anderen noch zu genehmigenden Insektiziden. Ziel ist es dabei, den derzeit nicht zugelassenen Wirkstoff Dimethoat unter Berücksichtigung einer sicheren Anwendung wieder amtlich genehmigen zu lassen, um so adulte Fliegen schon weit vor dem geplanten Erntezeitpunkt zu bekämpfen. Dies würde den Befallsdruck deutlich senken und mit anschließenden zwei Anwendungen von Mospilan SG auch bei langem verzetteltem Zuflug der Kirschfruchtfliege eine Vermadung der Kirschen verhindern.
Zusätzlich werden die Obstanbauer nochmals intensiv darauf hinweisen, dass nur eine sorgfältige und lückenlose Behandlung der Kirschbäume die Vermadung verhindert und eine erfolgreiche Kirschenernte sichert.


Positiv reagierten alle Tagungsteilnehmer auf die inzwischen erfolgte Genehmigung von Mospilan SG nach § 18a PflSchG in Süßkirschen sowie die erwartete Genehmigung für Sauerkirschen. Dadurch könne langfristig eine Empfehlung ausgearbeitet und sicher für die nächste Saison geplant werden.

Weitere Informationen gern von: Stähler Deutschland GmbH & Co. KG,
Tel. (0 41 41) 92 04-0, Fax (0 41 41) 92 04 11, info@staehler.com, www.staehler.com

Ihr Ansprechpartner für Pressefragen:
Dr. Henning Götzke
Stähler Deutschland GmbH & Co. KG
Tel.: 04141-920452
Mobil: 0171-6444569
Fax: 04141-920410
E-Mail: dr_h_goetzke@staehler.com


Stähler Deutschland GmbH & Co. KG
Dr. Henning Götzke
Stader Elbstr. 26 - 28
21683
Stade
dr_h_goetzke@staehler.com
04141 92 04 52
http://www.staehler.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Henning Götzke, verantwortlich.

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