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Homburger (FDP): Abschaffung von Gelbem Sack und Gelber Tonne

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Berlin - Die FDP will die Abfalltrennung vereinfachen. Testläufe bei Entsorgungsunternehmen hätten gezeigt, dass automatisierte Sortieranlagen mehr Wertstoffe gewinnen können als beim bisherigen Trennen per Hand, erklärt die FDP-Umweltexpertin Birgit Homburger. Daher sollen Gelber Sack und Gelbe Tonne abgeschafft werden. In einem Antrag der FDP-Fraktion wird dazu erläutert, dass dies ökologisch und ökonomisch sinnvoller wäre. Homburger rechnet sogar mit niedrigeren Abfallgebühren, da der Abtransport des Mülls vereinfacht würde.

Die deutsche Mülltrennung funktioniert so: Verpackungen mit Grünem Punkt in die Gelbe Tonne, Restmüll in die Graue, Papier, Glas und Bio-Abfälle jeweils extra. Regionale Ausnahmen bestätigen die Regel. Seit 1991 sind die Verbraucher angehalten, ihren Müll sorgfältig zu trennen. Mit mäßigem Erfolg, wie der Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) festgestellt hat: "Fehlwürfe von bis zu 50 Prozent", sagen die Entsorger, sind keine Seltenheit. In Ballungsgebieten oder sozialen Brennpunkten liegt die Quote sogar bei 70 Prozent.

Der Deutsche Bundestag hat sich jetzt mit der Zukunft des Grünen Punktes und effektiveren Mülltrennungs-Systemen beschäftigt. In einem Antrag haben die Liberalen die Bundesregierung aufgefordert, ein überarbeitetes Abfallkonzept vorzulegen und anzuerkennen, dass die Getrenntsammlung "aufgrund des technischen Fortschritts bei Sortier- und Verwertungsanlagen teilweise entfallen kann". "Testläufe bei Entsorgungsunternehmen haben gezeigt, dass automatisierte Anlagen mehr Wertstoffe gewinnen können als beim bisherigen Trennen per Hand", so FDP-Umweltexpertin Birgit Homburger.

Aus ihrer Sicht macht das getrennte Sammeln von Verpackungsmüll über die "Gelbe Tonne" keinen Sinn mehr. Es gebe inzwischen gut funktionierende neue Sortieranlagen, die automatisch Wertstoffe aus dem Restmüll aussortieren können, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion. Das funktioniere besser als von Hand. Zudem sei das gemeinsame Sammeln von Rest- und Verpackungsmüll sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll, sagte Homburger. Es werde mehr Müll verwertet und die Bürger würden entlastet.

Homburger warf Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) vor, in dieser Frage "nicht sachlich, sondern ideologisch" zu argumentieren. "Er hält Mülltrennung grundsätzlich für eine große umweltpolitische Errungenschaft und sagt, die Leute hätten sich daran gewöhnt."


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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