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Cholera in Haiti: Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet

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Save the Children: Der Ausbruch der Cholera in Haiti, 110 Kilometer nördlich der Hauptstadt, hat bereits mehr als 250 Menschen das Leben gekostet. Auch aus Port-au-Prince werden erste Erkrankungen gemeldet. Besonders gefährdet sind Babys und Kleinkinder, so Save the Children, die weltweit größte unabhängige Kinderrechtsorganisation. \r\n

Berlin/Port-au-Prince, 25.10.2010: Der Ausbruch der Cholera in Haiti, 110 Kilometer nördlich der Hauptstadt, hat bereits mehr als 250 Menschen das Leben gekostet. Auch aus Port-au-Prince werden erste Erkrankungen gemeldet. Besonders gefährdet sind Babys und Kleinkinder, so Save the Children, die weltweit größte unabhängige Kinderrechtsorganisation.

"Cholera trocknet den Körper extrem aus. Viele Patienten sterben bereits innerhalb weniger Stunden nach Auftreten der ersten Symptome - Durchfall und Erbrechen. Die kleinen Kinder, die oft an Mangelernährung leiden, sterben noch schneller als Erwachsene", sagt Lisa Laumann, Gesundheitsexpertin von Save the Children vor Ort.

Der Kampf gegen die Cholera ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine einfache Zucker-Salz Lösung kann Leben retten, muss allerdings möglichst schnell nach dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome verabreicht werden.

Save the Children hat Gesundheitsteams in die Flüchtlingslager geschickt, die die Menschen über Cholera aufklären und ihnen zeigen, wie sie sich vor Ansteckung schützen können. Sie verteilen Hygiene-Sets mit Seife und Trinkwasser. Cholera wird durch verseuchtes Wasser übertragen. Es ist deshalb extrem wichtig, dass Kinder sich regelmäßig die Hände waschen und nur sauberes, abgekochtes Wasser trinken.

"Die hygienischen Bedingungen in vielen Zeltlagern sind nach wie vor katastrophal. Hunderte Familien leben auf engstem Raum zusammen inmitten von Müll", erklärt Lisa Laumann. "Außerdem wollen Kinder spielen. Zur Zeit ist Regensaison und wenn Mädchen oder Jungen eine Pfütze sehen, springen sie natürlich hinein. Diese Spiele können tödlich sein, falls sich die Cholera auch in Port-au-Prince ausbreitet."

Derzeit sind 800 Mitarbeiter von Save the Children in Haiti im Einsatz. Gesundheitsexperten stocken die Vorräte der lebensrettenden Zucker-Salz Lösung in den mobilen Kliniken auf. In speziellen Babyzelten erklären Helfer Müttern mit Neugeborenen wie wichtig es ist, Säuglinge zu stillen, statt sie mit Babynahrung zu füttern, die möglicherweise mit verseuchtem Wasser zubereitet wurde.

Save the Children arbeitet seit mehr als 30 Jahren in Haiti. Seit dem Erdbeben im Januar hat die Organisation mehr als 120.000 Menschen medizinisch behandelt und für 200.000 Familien sanitäre Anlagen errichtet und sie mit sauberem Wasser versorgt.

Save the Children bittet dringend um Spenden für die Kinder Haiti:
Spendenkonto 929 Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00
Stichwort: Haiti



Save the Children Deutschland
Maya Dähne
Charlottenstraße 16
10117
Berlin
presse@savethechildren.de
030 ? 27 59 59 79 -28
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Maya Dähne, verantwortlich.

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