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Anti-Atom-Montagsspaziergänge |

Bürger wehren sich gegen Atompolitik der Bundesregierung: auch in Saarbrücken gehen die Menschen auf die Straße

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200 Teilnehmer beim 1. Anti-Atom-Spaziergang in der saarländischen Landeshauptstadt


200 Teilnehmer beim 1. Anti-Atom-Spaziergang in der saarländischen Landeshauptstadt Es war eine bunt gemischte Gruppe, die sich gestern gegen 17. ...

Es war eine bunt gemischte Gruppe, die sich gestern gegen 17.30 Uhr unterhalb der Schlossmauer in Saarbrücken versammelte: Schüler und Studenten, Angestellte und Selbstständige, Künstler, Familien mit Kindern und Rentner waren dem Aufruf zum ersten Anti-Atom-Montagsspaziergang gefolgt und gingen gegen die von der Bundesregierung geplante Verlängerung der Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke auf die Straße. Mit Transparenten und Sprechchören "Atomkraft - nein danke!" zogen die rund 200 Demonstranten durch die Saarbrücker Fußgängerzone, begleitet von den südamerikanischen Trommelrhythmen der Gruppe "Samba Balawaa". Auch Vertreter von SPD, Grünen und Die Linke nahmen an dem Protestzug teil, darunter die saarländische Umweltministerin Simone Peter.
"Ich möchte Flagge zeigen und die Mittel ausschöpfen, die mir als Bürgerin zur Verfügung stehen", sagt Montagsspaziergangs-Teilnehmerin Antje König. Durch die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung fühlt sich die Innenarchitektin übergangen. Auch Irene Ibrahim lehnt das Vorhaben der Bundesregierung, die Laufzeiten für die 17 deutschen Kernkraftwerke um 12 Jahre zu verlängern, entschieden ab. "Niemand will diese Verlängerung, außer den großen Stromkonzernen, die davon profitieren."
Umweltverbände rufen zum Wechsel zu Ökostromanbietern auf

Um erneuerbare Energien zu fördern, rufen die Organisatoren der Saarbrücker Anti-Atom-Montagsspaziergänge dazu auf, zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln, der in den Bau neuer Ökostromanlagen investiert. "Der Wechsel zu Greenpeace Energy, EWS, LichtBlick oder Naturstrom ist völlig unkompliziert und die beste Möglichkeit, selbst gegen die Atomlobby aktiv zu werden", sagt Christel Hasmann von der Greenpeace Gruppe Saar. "Atomausstieg selber machen" steht auf dem Flyer zum Stromanbieterwechsel, den sie während der Demonstration verteilt.

An die Mär von der sauberen Energie aus dem Atomkraftwerk glaubt von den Montagsspaziergängern niemand. "Atomkraft ist massiv gesundheitsschädlich", ruft Josefine Ortleb von den Jusos St. Johann bei ihrer Ansprache am St. Johanner Markt durch das Megaphon. "Boden, Wasser und Luft werden mit radioaktiven Stoffen durch den Uranabbau vergiftet. Im Falle eines Supergaus in Cattenom wäre auch das Saarland radioaktiv verseucht." Die Atomkonzerne nähmen dieses Risiko in Kauf, schließlich winke pro Tag und Reaktor ein Reingewinn von einer Million Euro, sagte Mathias Huth bei der Abschlusskundgebung vor der Europagalerie.

Nächster Montagsspaziergang am 8. November
Die Anti-Atom-Montagsspaziergänge sollen zu einer festen Institution in Saarbrücken werden. Wegen des Feiertags am 1. November findet der nächste Montagsspaziergang erst am übernächsten Montag, 8. November, statt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz unterhalb der Schlossmauer (gegenüber Alte Brücke). Der Demonstrationszug beginnt um 18 Uhr und führt über die Alte Brücke zum St. Johanner Markt, weiter durch die Bahnhofstraße und endet gegen 19 Uhr an der Europagalerie.
Hintergrund?

Die Montagsspaziergänge gegen die Verlängerung der Laufzeiten für deutsche? Atomkraftwerke finden bereits in vielen Städten statt und werden?gemeinsam von unterschiedlichen Umwelt-Organisationen, Vereinen, politischen?Parteien und engagierten Privatpersonen organisiert.

Organisiert werden die Saarbrücker Montagsspaziergänge vom BUND Saar.

Initiatoren der Protest-Spaziergänge sind: BUND Saar, NABU Saar, Attac Saar, Energiewende Saarland, Aktion 3. Welt Weltladen Saarbrücken, B90/Die Grünen-Saar, SPD-Saar und Die Linke Saar sowie Bürgerinnen und Bürger.




Anti-Atom-Montagsspaziergänge
Petra Petry (BUND Saar)
Evangelisch-Kirch-Str. 8
66111 Saarbrücken
0681-813700

www.bund-saar.de



Pressekontakt:
Redensart - Agentur für Public Relations
Alexandra Raetzer
Bozener Str. 2
66119
Saarbrücken
redensart-pr@email.de
0681-5846708
http://www.redensart-pr.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Alexandra Raetzer, verantwortlich.

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