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Es geht aufwärts! Erwarteter Konjunkturboom um 3,5 Prozent

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Optimistische Wirtschaftsprognosen sollen Deutschland aus der Krise ziehen - www.klick-deinen-Vermoegensberater.de klärt auf!


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Laut dem aufgestellten Herbstgutachten der acht führenden Wirtschaftsinstitute soll es noch in diesem Jahr zu einem Konjunkturwachstum um 3,5 Prozent und 2 Prozent im nächsten Jahr kommen. Zudem erwarten Steuerschätzer zusätzliche Einnahmen von 30 Milliarden Euro bis Ende 2011. Vermutungen zufolge soll damit die Krise 2011 überwunden sein. Zuerst mit wenig Vertrauen an diesen Optimismus, glauben nun auch Umfragen zufolge immer mehr Bundesbürger an den Aufschwung.
Die Bundesregierung profitiert jedoch nicht davon, da sie mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) immer noch in einem Stimmungstief verharrt und nur 35 Prozent der Wähler sich für die schwarz-gelbe Koalition entscheiden würden.
Das Internetportal www.klick-deinen-Vermoegensberater.de hat zu diesem Thema recherchiert.

Deutlich geschwächt nach einer lang anhaltenden Krise, wächst die Republik vergleichsweise so stark wie seit dem Aufschwung der Wiedervereinigung und erreicht mit den Prozenten des vorhergesagten Wachstums im veröffentlichten Herbstgutachten vom 21.10.2010, welches der Bundesregierung als Grundlage für ihre eigene Prognose dient, die höchsten Werte seit 20 Jahren. "Wachstum und Beschäftigung gehen Hand in Hand und beflügeln sich gegenseitig", bestätigte Wirtschaftsminister Brüderle (FDP), der den Aufschwung für die Beendigung von Konjunkturhilfen nutzen will, optimistisch in Berlin. Somit sollen sich der Arbeitsmarkt und das Stellenangebot deutlich verbessern, die Löhne steigen und die Zahl der Arbeitslosen im Jahresschnitt auf rund 2,9 Millionen sinken. Viele Bundesbürger und Unternehmen waren vorerst kritisch, bewerten aber nun laut einer Forsa-Umfrage für den "Stern" und RTL mit 36 Prozent die Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung sehr positiv. Gründe dafür sind hauptsächlich die gute Lage am Arbeitsmarkt und die versprochenen Lohnerhöhungen. "Die Arbeitnehmer in Deutschland sollten vom Aufschwung profitieren. Bei den Löhnen muss sich etwas tun. Viele Arbeitnehmer haben doch durch Lohnzurückhaltung ihren Beitrag geleistet, um ihre Unternehmen in der Krise zu stabilisieren. Das sollte nun mit einem ordentlichen Lohn-Plus honoriert werden", forderte Unionsfraktionschef Volker Kauder beim Treffen der Regierungsspitze. Zudem wollen Unternehmen ihr Personal aufstocken und in neue Bauten sowie Ausrüstungen investieren. Die Stimmung verbessert sich damit deutlich, was der Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex von 106,8 auf 107,6 Punkte Zählern im Vormonat beweist. Zurückzuführen auf die positive Einstellung der Industrie, sind die Erwartungen an den Exporthandel und die Zunahme des Konsums sehr hoch. Da besonders in den Schwellenländern wie China oder Indien die Nachfrage an Investitionsgütern sehr groß ist. Damit beteiligt sich die Binnennachfrage mit knapp drei Viertel am Konjunkturwachstum.

Erfreulich gestalten sich auch die Prognosen der Steuerschätzer, da Bund und Länder von der besseren Konjunktur profitieren und zusätzliche Einnahmen von 30 Milliarden Euro, vor allem durch Gewerbe- und Körperschaftssteuer, bis Ende 2011 zu erwarten sind. Trotz dessen sprach sich Wirtschaftsminister Brüderle für Steuersenkungen, die vor allem der Mittelschicht zugute kommen soll, aus. Forscher appellieren an die Koalition die Haushaltskonsolidierung fortzusetzen, sich an der Schuldenbremse des Grundgesetzes zu orientieren und die gute Konjunkturentwicklung zum Abbau von Defiziten zu nutzen. Denn Deutschlands Wirtschaft wächst momentan stärker als der Durchschnitt Europas und andere Industriestaaten. Gefahren gibt es zudem auch und zwar in den weltwirtschaftlichen Risiken. Denn zum Beispiel durch den globalen Preisauftrieb bei Industrierohstoffen und die Staatsschuldenkrise kann solch ein Konjunkturboom schnell zunichte gemacht werden. Denn dieser wird Ende 2011 zunächst erst das Vorkrisenniveau erreicht haben. Immerhin ist die Wirtschaft in Deutschland im vergangen Jahr um 4,7 Prozent abgestürzt.

Leicht wird es nicht, aber mit einem optimistischen Blick nach vorn, wird jeder Einzelne von dem prognostizierten positiv betroffen sein. Denn "der Aufschwung hat nahezu alle Bereiche der Wirtschaft erfasst und nimmt an Breite zu", äußerte sich auch Brüderle optimistisch.
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Lisa Stolzenberger
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