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Der Fluch des Erfolgs – China ändert Währungspolitik

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Düsseldorf - Die Ankündigung des chinesischen Premierministers Wen Jiabao, seine Regierung denke darüber nach, den Kurs der Landeswährung Renminbi künftig durch Angebot und Nachfrage bestimmen zu lassen, hat die internationalen Finanzmärkte in große Aufregung versetzt. Das berichtet der Fachdienst Erfolg der Düsseldorfer Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de.

„Zwar hatten die USA – mit Blick auf ihr ausuferndes Defizit im Handel mit China – auf eine Aufwertung der chinesischen Währung gedrängt. Doch gleichzeitig warnt der amerikanische Notenbankchef Alan Greenspan davor, eine allzu rasche Freigabe der Wechselkurse könne eine ernste Gefahr für das internationale Finanzsystem heraufbeschwören. Auch wenn der unterbewertete Renminbi die chinesischen Exporte stark beflügelt, spricht inzwischen auch aus chinesischer Sicht viel für eine Korrektur. So sorgt sich Peking bereits davor, der vom starken Export getragene Wirtschaftsaufschwung könne in eine Überhitzung ausarten. Der Fluch des wirtschaftlichen Erfolgs: In Folge des Wachstums steigt auch die private Nachfrage stark an. Dies führt nicht nur zu einer inzwischen bedenklich hohen Verschuldung der privaten Haushalte, sondern lässt auch die Preise steigen. Dazu kommt: Der Exportboom schürt die Inflationsgefahr zusätzlich. Immerhin werden die Dollar-Erlöse in die heimische Währung umgetauscht, wodurch sich die Geldmenge deutlich erhöht“, berichtet Erfolg. Eine leichte Aufwertung der chinesischen Landeswährung könnte diese Probleme mindern. Allerdings könnte eine völlige Freigabe des Renminbi fatale Folgen haben. „So gilt das chinesische Bankensystem mit einem Anteil fauler Kredite in Höhe von rund 50 Prozent noch immer als fragil. Würde Kapital unkontrolliert abgezogen, könnte dies Chinas Bankenwelt ernsthaft gefährden. Andererseits profitieren auch die USA von den hohen Dollar-Zuflüssen der Chinesen, die diese zum größten Teil wieder in US-Staatsanleihen investieren. Ein teurer Renminbi dürfte dagegen die chinesischen Dollar-Einnahmen drosseln und so über eine sinkende Nachfrage nach US-Bonds die USA zu einer Zinserhöhung zwingen“, führt der Fachdienst Erfolg weiter aus.



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia Klemp, verantwortlich.

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