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Zu wenig erledigt sich von selbst: In deutschen Unternehmen besteht noch viel Nachholbedarf bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen

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Studie von Mercury Interactive belegt Potenzial zur Automatisierung von Geschäftsprozessen und zur Effizienzsteigerung in IT-Infrastrukturen


Unterhaching/München – Es könnte so einfach sein: Für eine Vielzahl der Arbeitsprozesse im Unternehmen gibt es standardisierte Softwarelösungen, die Zeit und Kosten sparen. Dazu gehören beispielsweise die Lohn- und Gehaltsabrechung, große Teile der Logistik und auch des Kundenkontaktes. Doch eine von Mercury Interactive (Nasdaq: MERQ) in Zusammenarbeit mit der Manchester Business School durchgeführte Studie in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zum Grad der Automatisierung von Geschäftsabläufen und der Einrichtung von IT-Infrastrukturen belegt nun, dass es noch einen hohen Nachholbedarf gibt, diese Bereiche zu optimieren. Deutschland steht im Vergleich gut da, ist aber noch ein gutes Stück vom erforderlichen Status quo entfernt.

Die lange Zeit so geschätzte Informatiker-Weisheit „never touch a running system“ hat ausgedient. Schätzungen der Yankee Group zufolge benötigt ein Unternehmen schon heute rund 80 Prozent seines IT-Budgets allein dazu, den Status Quo der Installationen im Unternehmen aufrechtzuerhalten, Tendenz steigend. Im Zeichen drastischer Budgetkürzungen und steigender Ansprüche an die IT-Leistungen werden ausgereifte Automatisierungslösungen aber immer notwendiger. Zum einen, weil die oft über Jahre gewachsenen heterogenen IT-Strukturen oftmals nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, zum anderen, weil die Systeme zumeist gar nicht so unproblematisch laufen, wie sich das der technische Support im Unternehmen wünscht. Ein Beispiel aus dem Bereich Testing verdeutlicht die Dringlichkeit von IT-Optimierungs- und Automatisierungsprozessen: So haben die Marktforscher von Forrester Research errechnet, dass 2002 allein in Deutschland Ausfälle von jährlich 85 Milliarden Euro durch mangelnde oder unzureichende Testing-Maßnahmen entstanden.

Mercury hat daher mit der Manchester Business School eine Studie erstellt, die den Grad der Automatisierung der Unternehmen in großen Teilen Westeuropas genauer unter die Lupe nimmt. Befragt wurden die IT-Verantwortlichen in mehr als 300 Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 107 und 381 Millionen Euro (in etwa zu gleichen Teilen) in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Obwohl Deutschland im Vergleich zu Frankreich und Großbritannien im Hinblick auf den Grad der Automatisierung gut abgeschnitten hat, zeigten sich in wichtigen Bereichen aber noch große Lücken. Höchstens ein Viertel der standardisierbaren Geschäftsprozesse funktioniert von selbst. So läuft beispielsweise in nur 26 Prozent der deutschen Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen die leicht standardisierbare Abrechnung von Lohn und Gehalt automatisch ab. Ganz ähnlich sieht es im Bereich monatliche Finanzberichterstattung aus: Hier gaben nur knapp 24 Prozent der Befragten an, diesen Geschäftsprozess automatisiert zu haben. Sowohl der Kundenkontakt als auch das Beschaffungswesen geschehen in rund 80 Prozent der Unternehmen noch immer manuell.

Auch das Potenzial, IT-Infrastrukturen in Unternehmen effektiv einzurichten und zu verwalten, ist in Deutschland noch lange nicht ausgeschöpft. Nur rund 21 Prozent der befragten IT-Profis gaben an, dass in ihrem Unternehmen die Lösung von Endanwender-Problemen automatisch erfolgt. Bei der Erprobung von Software sowohl vor wie nach der Einführung neuer Lösungen liegt die Rate ebenfalls nur bei 21 Prozent. Bei der IT-Ressourcenplanung beträgt der Wert 19 Prozent, im Bereich IT-Governance lediglich elf Prozent.

Insgesamt ergab die Mercury-Studie, dass in den drei Ländern knapp ein Fünftel der Unternehmen überhaupt keinen der genannten Geschäftsprozesse automatisiert hat. Die Möglichkeiten, Geschäftsprozesse zu automatisieren und IT-Infrastrukturen zu optimieren sind europaweit in keiner Branche ausgereizt. Ein Grund dafür liegt sicher auch im hohen Beratungsbedarf bei einer geplanten Standardisierung der im konkreten Einzelfall komplexen Geschäftsprozesse, so ein Fazit der Studie.


Über Mercury
Mercury Interactive, der globale Marktführer im Bereich Business Technology Optimization (BTO), unterstützt Unternehmen bei der Aufgabe, den Nutzwert der IT effizient, effektiv und nachhaltig zu optimieren. Das 1989 gegründete Unternehmen hat Niederlassungen weltweit und zählt zu den am schnellsten wachsenden Softwareunternehmen. Das Lösungsangebot von Mercury umfasst Produkte und Services zur strukturierten und methodischen Leistungssteigerung und Kostenreduzierung in der IT.
Die Kunden von Mercury vertrauen auf die Optimization Center, um Qualität und Leistung ihrer Anwendungen zu optimieren und somit ihre IT im Sinne der Unternehmensziele wie ein echtes Business zu betreiben. Die BTO-Lösungen von Mercury werden von zukunftsweisenden Technologien und Services weltweiter Geschäftspartner ergänzt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.mercuryinteractive.de

Pressekontakt:

Mercury Interactive GmbH
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Tel.: (089) 614 68 – 0
Fax: (089) 614 68 – 160
E-Mail:
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Tel.: (089) 53 29 57 – 0
Fax: (089) 53 29 57 – 888
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Web: http://www.mercuryinteractive.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christina Neges, verantwortlich.

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