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Walther Trowal: Kiloweise kippen statt einzeln einsortieren

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Neuer Sensor sorgt für optimale Temperatur der Teile und reproduzierbare Ergebnisse


Neuer Sensor sorgt für optimale Temperatur der Teile und reproduzierbare Ergebnisse Auf der "K" zeigte Walther Trowal erstmals die Rotamaten für die Trommelbeschichtung von Massenkleinteilen, deren neue Sensoren und Regelstrecken die Prozessparameter optimieren. ...

Auf der "K" zeigte Walther Trowal erstmals die Rotamaten für die Trommelbeschichtung von Massenkleinteilen, deren neue Sensoren und Regelstrecken die Prozessparameter optimieren. Die direkte Messung der Oberflächentemperatur der Teile verbessert die Qualität der Beschichtung; eine neue Steuerung minimiert den Energiebedarf bei gleichzeitig verminderten Emissionen. Die neue Innenbeschichtung der Trommel gewährleistet darüber hinaus, dass scharfkantige Teile wie Möbelgriffe oder Rahmen von Lichtschaltern gleichmäßig beschichtet werden.

Das Trommelbeschichten eignet sich besonders für Massenkleinteile wie Kugelschreiberhülsen oder O-Ringe. Die Teile werden nicht mehr einzeln in Gestelle eingehängt, sondern in großen Stückzahlen in die Trommel der Rotamaten gekippt. Sie verlassen die Trommel trocken und können sofort weiterverarbeitet werden.

Temperatur auf den Punkt gesteuert
Die Systeme verfügen jetzt über eine berührungslose Messung der Oberflächentemperatur der Teile. Mit deren Messwerten stellt die neue Steuerung die Temperatur und die Menge der Zuluft reproduzierbar ein. Dabei berücksichtigt sie Material, Geometrie und Art der Werkstücke sowie die Eigenschaften des Beschichtungsmaterials. Da der IR-Sensor die Oberflächentemperatur auf +/- 1 °C genau misst, werden die Teile auf den Punkt auf die optimale Temperatur gebracht. Die Parameter sind in einer Rezeptsteuerung hinterlegt. So ist sichergestellt, dass alle Produkte eines Sortiments stets mit gleichbleibend hoher Qualität produziert werden.

Umweltfreundlich beschichten
Die direkte Messung und die neue Steuerung führen außerdem zu einem geringen Energieverbrauch, denn das Heizregister ist getaktet und arbeitet meist nur zu 25 Prozent der Zeit - das bedeutet einen mittleren Anschlusswert von lediglich vier kW.

Eine neue, optional erhältliche Messstrecke überwacht die Konzentration der Lösemittel in der Abluft. Dies erlaubt es, den Anteil von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) optimal einzustellen und gewährleistet so, dass die behördlich vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden.

Schonende Beschichtung scharfkantiger Teile
Für Teile mit scharfen Kanten, zum Beispiel Rahmen von Lichtschaltern, hat Walther Trowal die Safe Structural Soft (3S)-Innenbeschichtung der Trommel entwickelt. Diese sehr glatte Beschichtung der Trommelwand gewährleistet, dass der frisch aufgetragene Lack auch dann an den Kanten der Teile sicher haftet, wenn diese die Trommelwand berühren.

Frank Siegel, der bei Walther Trowal für die Kleinteilbeschichtung verantwortlich ist, erinnert sich an eine Vorführung für den Hersteller von High End Mobiltelefonen im Versuchstechnikum in Haan: " Bei der Vorführung habe ich die kleinen, aber feinen Tasten gleich kiloweise in die Trommel gekippt. In den Augen der Kunden war das ein absoluter Fauxpas, wurden die Teile bisher doch vor dem Lackieren einzeln in Gestelle einsortiert. Die Besucher konnten kaum glauben, dass alle Teile vollkommen gleichmäßig lackiert waren, obwohl sie in der Trommel ständig übereinandergelaufen waren."

Wenn die Trommel nach längerem Gebrauch neu ausgekleidet werden soll, bietet Walther Trowal einen Service, der die unterbrechungsfreie Produktion beim Kunden sicherstellt: Der Kunde erhält eine neue Trommel und gibt die alte im Austausch zurück.

Das Flaggschiff der Rotamaten ist die R90C. Sie verfügt über eine Vielzahl unterschiedlicher Einstellroutinen und Automatisierungsmodule. Das motorisierte Öffnen und Schließen der Trommel sowie die automatische Einstellung ihres Neigungswinkels vereinfachen Bedienung und Wartung. Die Luftkonditionierung verfügt über Schnittstellen zu marktgängigen Deionisierungssystemen.


Hintergrund
Beim Trommelbeschichten werden die zu beschichtenden Kleinteile in eine sich drehende Trommel geschüttet. Sprühautomaten tragen das Beschichtungsmaterial gleichmäßig auf die sich übereinander abrollenden Massenkleinteile auf.

Das Verfahren eignet sich für Teile aus unterschiedlichen Kunststoffen, wie Elastomeren, ABS, PC, PS und anderen sowie aus Metallen oder Holz. Es können sowohl wasserbasierende als auch lösemittelhaltige Lacke verarbeitet werden.

Um reproduzierbare Ergebnisse zu erlangen, werden alle Prozessparameter wie Luftmenge, Objekttemperatur, Trommeldrehzahl, Sprühmenge und Differenzdruck automatisch gesteuert und überwacht. Die im Steuerrechner integrierte Rezeptverwaltung speichert alle für die unterschiedlichen Applikationen erstellten Rezepte. Durch die integrierte Reportverwaltung kann der Bediener alle in der Vergangenheit gelaufenen Prozesse aufrufen und so die Parameter der einzelnen Chargen genau nachvollziehen.

Die Rotamaten von Walther Trowal sind modular aufgebaut, so kann für jede Aufgabe die optimal geeignete Trommelgröße gewählt und Overspray vermeiden werden.

Ein Heizregister erwärmt die Teile auf die gewünschte Objekttemperatur. Im Gegensatz zu Systemen, die mit Infrarotstrahlern arbeiten, verwendet Walther Trowal Heizluft, damit die Teile gleichmäßig durchwärmt werden. So trocknet das Beschichtungsmaterial während der Verarbeitung auf den temperierten Werkstücken rasch, es entsteht eine homogene Oberfläche.

Ist die Beschichtung abgeschlossen, werden die Werkstücke mit der motorisch schwenkbaren Trommel entleert und stehen sofort zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung. Ein Nachtrocknen, wie zum Beispiel in einem Ofen, ist nicht erforderlich.



Walter Trowal GmbH & Co.KG
Harnau
Rheinische Str. 35-37
42781 Haan
+49.2129.571-209

www.walther-trowal.de



Pressekontakt:
VIP-Kommunikation
Regina Reinhardt
Süsterfeldstraße 83
52072
Aachen
reinhardt@vip-kommunikation.de
+49.241.89468-24
http://www.vip-kommunikation.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Regina Reinhardt, verantwortlich.

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