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Neurochirurgische Praxis Drs. Simons/MediaPark Klinik |

3-D-Mikrochirurgie hilft bei Bandscheibenvorfällen

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Dank 3-D-Mikrochirurgie erkennt der Neurochirurg einen Bandscheibenvorfall in dreidimensionaler Deutlichkeit und kann diesen mit einem minimalen Eingriff sicher und präzise entfernen.


?Ein Bandscheibenvorfall kann jeden treffen.? Drs. Patrick Simons, leitender Neurochirurg an der Kölner MediaPark Klinik, über Ursache und Therapie eines Bandscheibenvorfalls. Wie kommt es zu einem Bandscheibenvorfall? Drs. Patrick Simons: Der Mensch besitzt 23 Bandscheiben, die als ?Stoßdämpfer? zwischen den Wirbeln des Rückgrats ständigen Belastungen ausgesetzt sind. Jede Bandscheibe besteht aus einem Kern, der von einem elastischen Faserring umschlossen wird. Im Laufe des Lebens verliert der Kern Wasser und schrumpft; der Faserring wird brüchiger. So lange beide im ?Gleichtakt? älter werden, schrumpfen wir der Länge nach. Wenn aber der Faserring schneller brüchig wird, kann er die Kernmasse nicht mehr halten und diese tritt dann aus. Wann ist ein mikrochirurgischer Eingriff notwendig? Drs. Patrick Simons: Ist ein Stückchen des Kerns durch den Faserring in den Nervenkanal gerutscht und verursacht dort anhaltende Schmerzen oder schädigt den Nerv, so ist die 3-D-Mikrochirurgie angebracht. Eine sofortige Freilegung und Entlastung der Nerven kann eine ernste Nervenschädigung, also eine Lähmung, verhindern. Welche Risiken sind mit dem Eingriff verbunden? Drs. Patrick Simons: Da ist zunächst zu trennen zwischen Operationen an der Lenden- und an der Halswirbelsäule. An der unteren Lendenwirbelsäule findet sich kein Rückenmark mehr, so dass hier das Risiko einer Querschnittlähmung verschwindend gering ist. Auch die Gefahr einer meist vorübergehenden Schwäche oder Taubheit beträgt nur wenige Prozent. Es kann jedoch in vier bis sieben Prozent der Falle zu einem erneuten Vorfall kommen. Wie schnell bin ich nach einer Operation wieder fit? Drs. Patrick Simons: Nach einer 3-D-Mikro-Operation können Patienten am gleichen Tag, ca. nach 5 Stunden, wieder aufstehen. Auch das Sitzen (mit Rückenlehne) ist erlaubt. Am ersten Tag dürfen die Patienten das Bett stündlich für 10 Minuten verlassen. Am zweiten Tag 20 Min. usw.. Schritt für Schritt werden ihre Tätigkeiten ausgedehnt und nach zwei bis drei Wochen können sie wieder ihrem Beruf nachgehen. \r\n

Ein Blick durch das 3-D-Mikroskop genügt und Drs. Patrick Simons ist voll im Bilde: Teile des Gallertkerns sind durch den Faserring der Bandscheibe gedrungen und drücken nun auf die Nerven im Wirbelkanal der Patientin. Per Mikro-Instrument entfernt der leitende Neurochirurg der Kölner MediaPark Klinik mit sicheren Handgriffen das Gewebe, das der Patientin äußerst schmerzhafte Wochen bereitet hatte.

Fast jeden Erwachsenen in der zweiten Lebenshälfte trifft irgendwann ein Bandscheibenvorfall. Doch nur selten ist neurochirurgische Hilfe notwendig. "Meist schafft es der menschliche Körper mit ein wenig medikamentöser Hilfe das Problem alleine zu lösen", betont Drs. Simons. Drückt der verrutschte Gallertkern jedoch dauerhaft auf die Nerven, so kann es zu erheblichen anhaltenden Schmerzen ("Hexenschuss"), Gefühlsstörungen oder sogar Lähmungen kommen. Mit Bettruhe und entzündungshemmenden Präparaten ist es dann häufig nicht mehr getan. "In diesen Fällen empfehlen wir die 3-D-Mikrochirurgie", so Drs. Simons. Der Pluspunkt: Ein kleiner Schnitt über der Lendenwirbelsäule genügt, um mit einem 3-D-Mikroskop bis tief in den Nervenkanal hineinzublicken und den betroffenen Nerv von dem ausgetretenen Bandscheibengewebe zu befreien. Anders als beim endoskopischen Eingriff sieht der Neurochirurg den Nerv und den Vorfall unter dem Mikroskop in dreidimensionaler Deutlichkeit - perfekt ausgeleuchtet in allen Einzelheiten.

Besteht die Gefahr, dass weiteres Kerngewebe nachrutscht und erneut die Nerven quetscht, so werden die losen Teile des Kerns gleich mit entfernt. "In diesem Fall bleibt im Wesentlichen der Faserring als Polster zwischen den Wirbeln", erläutert Drs. Simons. "Diese Entscheidung hängt jedoch nicht zuletzt von der Größe und der Position der Perforation ab", erklärt der auf Rückenschmerzen spezialisierte Neurochirurg, der jährlich rund 1000 dieser Operationen durchführt. "Grundsätzlich gilt: weniger ist mehr", so Drs. Simons. "Denn das Entfernen des Kerns birgt natürlich auch weitere Risiken."

Sie möchten wissen, ob Ihre Schmerzen vermutlich von einem Bandscheibenvorfall herrühren oder eher verschleißbedingt sind? Dann gibt Ihnen der Bandscheiben-Test (www.ruecken-doc.de) Aufschluss über mögliche Ursachen. Dieser ersetzt jedoch keineswegs eine genaue und sorgfältige Anamnese und Untersuchung beim Arzt.



Neurochirurgische Praxis Drs. Simons/MediaPark Klinik
Drs. Simons
Im MediaPark 3
50670 Köln
0221-9797-300

www.ruecken-doc.de



Pressekontakt:
pressebüro brenneke
andreas brenneke
Isenburger kirchweg 20
51067
köln
pressebuero.brenneke@t-online.de
0221-695340
http://www.pressebuero-brenneke.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, andreas brenneke, verantwortlich.

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