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Websense: jeder dritte Rechner in Unternehmen ist mit Spyware verseucht

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München, 25. Mai 2004 - Weit mehr Mitarbeiter als bislang angenommen laden unbemerkt Spionagesoftware (Spyware) auf die Unternehmens-PCs. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage Web@Work, die Websense jährlich durchführt.

Websense, der weltweit führende Anbieter von Softwarelösungen für das Management von Internetzugängen und Applikationen am Arbeitsplatz, hat unter dem Titel Web@Work beim Marktforscher Harris Interactive eine Studie über das Surfverhalten und die IT-Sicherheit in Unternehmen in Auftrag gegeben. Jeweils getrennt wurden im Frühjahr dieses Jahres 500 Mitarbeiter aus Fachabteilungen und 350 IT-Manager in US-Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten befragt.

Wie weit Wahrnehmung und Fakten voneinander abweichen, wenn es um IT-Sicherheit im Unternehmen geht, zeigt ein Vergleich zwischen den beiden Gruppen. Lediglich sechs Prozent der befragten Mitarbeiter aus den Fachabteilungen sind der Meinung, Webseiten mit Spyware besucht zu haben. Tatsächlich seien aber 29 Prozent der Computerarbeitsplätze in Unternehmen von Spyware befallen, so die IT-Manager. Spyware-Programme sammeln unbemerkt Informationen zur Internetnutzung und spähen im schlimmsten Fall Passwörter aus, ohne dass Anwender etwas davon merken.

Dazu passt eine weitere Vergleichszahl: 93% der IT-Manager sind der Überzeugung, ihr Firmennetz sei mit Antiviren-Software vor Angriffen wirkungsvoll geschützt. Auch hier gehen Einschätzung und Fakten weit auseinander, denn zwei Drittel der Unternehmen hatten erst vor kurzem mit einem Viren-Befall zu kämpfen. Ein Jahr zuvor waren es nur 45 Prozent.

Beachtliche Diskrepanzen zwischen Mitarbeitern aus den Fachabteilungen und IT-Managern gibt es auch bei den Angaben zur Zeitdauer des privaten Surfens. Während Mitarbeiter sagten, sie würden durchschnittlich zwei Stunden pro Woche aus persönlichen Interessen im Web surfen, sind IT-Manager der Meinung, es seien eher sechs Stunden. Alarmierend ist die Tatsache, dass ein Drittel der IT-Manager sagte, sie hätten Hacker-Tools in ihrem Firmennetz entdeckt. Dagegen gestanden nur zwei Prozent der befragten Beschäftigten aus den Fachabteilungen, dass sie an ihren PCs Zugang zu solchen Tools hätten.

"Erschreckend an der Studie ist, wie weit Überzeugung und Fakten bei der Beurteilung der IT-Sicherheit voneinander abweichen. Dies führt dazu, dass Unternehmen die Risiken des unkontrollierten Internetzugangs am Arbeitsplatz massiv unterschätzen", sagt Michael Kretschmer, Regional Director Central Europe bei Websense. "Wer hier keine Vorkehrungen durch die Festlegung und Kontrolle klarer Richtlinien am Internet-Gateway, auf Netzwerkebene und an den einzelnen Arbeitsplätzen trifft, handelt grob fahrlässig."

Diese Presseinformation kann auch im Web unter www.pr-com.de abgerufen werden

Über Websense:

Websense (Nasdaq: WBSN) mit Hauptsitz in San Diego, Kalifornien, ist der weltweit führende Anbieter von Softwarelösungen für das umfassende Management von Internetzugängen und Applikationen am Arbeitsplatz (Employee Internet Management = EIM). Mit der Websense Enterprise Software können Unternehmen die Nutzung vorhandener Ressourcen optimieren und gleichzeitig hoch wirksame Maßnahmen zur Abwehr der ständig zunehmenden Bedrohungen aus dem Internet wie Viren, Spyware und bösartigem Code (Mobile Malicious Code), importiert durch unkontrollierte Nutzung von Instant Messaging und P2P-Anwendungen, ergreifen. Durch die Festlegung und Kontrolle klarer Richtlinien am Internet-Gateway, auf Netzwerkebene und an den einzelnen Arbeitsplätzen schafft die Websense Enterprise(r) Software die Voraussetzungen für eine sichere, effektive Nutzung der Infrastruktur, der vorhandenen Netzwerkbandbreite, für mehr rechtliche Sicherheit bei potenziellem Missbrauch und eine erhöhte Produktivität. Websense wird weltweit in mehr als 21.200 Unternehmen genutzt, die insgesamt über 16,8 Millionen Lizenzen von Websense Enterprise einsetzen. In Deutschland sitzt Websense in München. Weitere Informationen: www.websense.de.

Pressekontakte:

Websense GmbH
Michael Kretschmer
Regional Director Central Europe
Leopoldstraße 244
D-80807 München
Tel. 089-24445-4005
Fax 089-24445-1200
mkretschmer@websense.com
www.websense.de

PR-COM GmbH
Manuela Schwaiger
Account Manager
Sonnenstraße 25
D-80331 München
Tel. 089-59997-801
Fax 089-59997-999
manuela.schwaiger@pr-com.de
www.pr-com.de

ANHANG

Weitere Ergebnisse der Web@Work-Studie

* 17 Prozent der Mitarbeiter aus Fachabteilungen nutzen Instant Messaging (IM) während der Arbeitszeit, davon haben 37 Prozent bereits Dateianhänge via IM verschickt und empfangen. Mit IM können Spyware und bösartiger Programmcode, an der bestehenden Sicherheitsinfrastruktur vorbei, in Unternehmen eindringen und vertrauliche Daten unbemerkt nach außen gelangen

* 21 Prozent der befragten Mitarbeiter aus Fachabteilungen gaben an, Streaming Media zu nutzen (Internetradio hören oder Nachrichten live im Web anschauen). Streaming-Media-Dateien mit rein privaten Inhalten beanspruchen fast zehn Prozent des Speicherplatzes in Unternehmen

* 14 Prozent der Mitarbeiter sagten, sie würden im Internet Spiele spielen oder sich diese auf ihre Rechner herunterladen

* 22 Prozent der männlichen Mitarbeiter aus den Fachabteilungen besuchen während der Arbeitszeit Pornoseiten, bei den Frauen sind es lediglich 12 Prozent

* Die Hitliste der während der Arbeitszeit besuchten Webseiten wird angeführt von Nachrichten (84 Prozent), gefolgt von Reisen und Urlaub (64 Prozent), private E-Mail wie Hotmail (56 Prozent), Amazon und andere Online-Shops (55 Prozent) sowie Online-Banking (53 Prozent).

Die detaillierten Ergebnisse der Studie stehen unter http://www.websense.com/Web@Work/2004/ als PDF-File zur Verfügung.


Web: http://www.websense.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrike Glogger, verantwortlich.

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