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Mercer-Studie: Telefonie braucht neue Ideen

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Festnetz, Mobilfunk und Internet müssen stärker zusammenwachsen


Stuttgart - Die Festnetztelefonie ist für die großen europäischen Konzerne der Telekommunikation immer noch der wichtigste Umsatzfaktor. Das wird sich nach einer Studie des Beratungsunternehmens Mercer http://www.mercermc.de in den nächsten Jahren jedoch grundlegend ändern. Die Konkurrenz gewinnt an Boden: Da sind vor allem Mobilfunk, Telefonieren übers Internet (Voice over IP) und die TV-Kabelbetreiber. Europaweit machte das Festnetz im vergangenen Jahr noch einen Umsatz von 115 Milliarden Euro.

Aber die Gesprächsminuten schrumpfen europaweit um fünf bis 15 Prozent pro Jahr. Schuld ist vor allem die Abwanderung von Festnetzgesprächen in die Mobilfunknetze. In Europa gibt es inzwischen 330 Millionen Mobilfunkteilnehmer, gegenüber nur 220 Millionen festen Telefonanschlüssen. In Österreich, Schweiz und Großbritannien werden verstärkt Internet-Anschlüsse über das Fernsehkabel angeboten und liegen im Schnitt um 20 bis 30 Prozent günstiger. Diese Kunden verlieren die TK-Konzerne dauerhaft – in England sind es schon mehr als zehn Prozent aller Haushalte. Die Mercer-Studie zeigt, dass das Kernprodukt Sprachtelefonie in der Vergangenheit entschieden vernachlässigt wurde.

Nach Marktanalysen des Düsseldorfer Unternehmensberaters Bernhard Steimel von der Initiative Voice Business http://www.voiceaward.de werden sich die Netzbetreiber in den nächsten zwei Jahren verstärkt mit der Aufhebung von Nutzungsbarrieren im Festnetz auseinandersetzen - auch durch den Einsatz von Sprachapplikationen. „Es geht um schnellere und bessere Dienstleistungen, die den Nutzwert steigern, um mehr Spaß und Emotionen beim Sprachdialog und um sinnvolle Verknüpfungen mit der wichtigsten Anwendung: dem ‚einfachen’ Telefonieren“, sagt Steimel.

Ansätze für neue Festnetzdienste sind nach Einschätzung des Stuttgarter IT-Dienstleisters NextiraOne http://www.nextiraone.de genug vorhanden, etwa bei der IP-Telefonie, bei Auskunftsdiensten oder einer intelligenteren Anrufsteuerung. „Die meisten Anwender haben heute Festnetz- und Mobilfunknummern, dazu verschiedene Sprach-Mailboxen, eventuell ein Faxgerät, dazu SMS und E-Mail, insgesamt eine wirre Ansammlung von Kommunikationsmedien. Hier wird sich ein neuer Service etablieren für eine zentrale Ruf-Steuerung für Festnetz- und Mobilfunknummern“, prognostiziert NextiraOne-Geschäftsführer Helmut Reisinger. Die Verknüpfung der Festnetztelefonie mit dem Mobilfunk und Internetzugang biete dafür sehr gute Möglichkeiten.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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