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IHK Gießen-Friedberg |

Baustellen in Geschäftsstraßen erfolgreich managen

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IHK Gießen-Friedberg veröffentlicht Leitfaden "Umsatz trotz Baustelle"


Wie Baustellen gar nicht erst zum Umsatzkiller werden, steht im druckfrischen ?Baustellen-Leitfaden? der IHK Gießen-Friedberg.\r\n

Aufgerissene Straßen, dröhnende Presslufthämmer und genervte Autofahrer - Einkaufsvergnügen sieht anders aus. Baustellen kosten die davon betroffenen Einzelhändler und Dienstleister viele Nerven, aber eben auch viel Geld: Kunden bleiben entweder komplett weg und kaufen dafür anderswo. Oder sie kommen seltener und reduzieren ihre Einkäufe. Die Folge: Um bis zu 30 Prozent geht der Umsatz im Durchschnitt während der Bauzeit zurück. Nicht jeder Händler kann das monatelang wegstecken - und muss es auch nicht. Wie Baustellen gar nicht erst zum Umsatzkiller werden, steht im druckfrischen "Baustellen-Leitfaden" der IHK Gießen-Friedberg.

"Der Frust über Baustellen muss nicht als gottgegeben hingenommen werden. Mit Verstand und Tatkraft können die Ursachen entscheidend reduziert werden" - so beschreibt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder Intention und Zielvorgabe des Handbuchs. Fast ein Jahr hat die IHK Gießen-Friedberg Gespräche mit Baustellenmarketingexperten, Experten der Fachhochschule Münster, den hessischen Ämtern für Straßen- und Verkehrswesen, Kommunen, Stadtmarketingvereinen und Stadtplanern geführt, deren Ergebnisse in dem neuen Leitfaden für Praktiker zusammengeführt wurden. Adressaten sind betroffene Unternehmen ebenso wie Mitarbeiter der Planungs- und Verkehrsbehörden sowie die ausführenden Baufirmen. Sie alle können mit Hilfe des Leitfadens eine geplante Baumaßnahme optimal vorbereiten und negative Auswirkungen minimieren.

Angesichts der Baustellenhäufigkeit und den oft gravierenden Auswirkungen wundert es, dass es kaum Untersuchungen über die Höhe der Umsatzeinbußen betroffener Unternehmer während solcher Baumaßnahmen gibt. "Wir haben bisher keine einzige Studie entdecken können, die den Wert der Umsatzeinbußen deutschlandweit beziffert. Wir haben deshalb plausible Überlegungen angestellt, um einen näherungsweisen Wert für unsere Region zu errechnen", erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder die Vorgehensweise bei der Erstellung des Leitfadens. Ausgehend von einem Einzelhandelsvolumen in Deutschland von rund 400 Milliarden Euro im Jahr 2009 komme es im Bezirk der IHK Gießen-Friedberg zu einem baustellenbedingten Umsatzrückgang von rund fünf Millionen Euro. "Hochgerechnet auf ganz Deutschland gehen wir von einer Umsatzeinbuße von 500 Millionen Euro pro Jahr aus, die durch intelligentes Baustellenmanagement vermieden werden könnte", so Leder weiter.

Entscheidend für den Erfolg ist das Zusammenspiel der beteiligten Akteure. Gemeinsam müssen im Vorfeld Wünsche und Anregungen mit den Umsetzungsmöglichkeiten abgeglichen werden. Und wie immer, sitzt auch hier der Teufel im Detail. Nicht alles ist realisierbar, was sich Unternehmen wünschen, aber häufig findet sich ein akzeptabler Kompromiss. Einen zentralen Aspekt betonen die im Leitfaden befragten Unternehmen, Gewerbevereine und Planungsbehörden jedoch übereinstimmend: "Um eine bessere Akzeptanz des geplanten Bauvorhabens bei Unternehmen, Anliegern und Verkehrsteilnehmern zu erreichen, ist es extrem wichtig, die Öffentlichkeit möglichst früh und umfassend zu informieren und sie in die Planung mit einzubeziehen".

Büdingens Bürgermeister Erich Spamer: "Wichtig ist insbesondere, die Betroffenen wie Anlieger und das Gewerbe zu beteiligen und eine Mitwirkung am Planungsprozess gezielt zu unterstützen. Wenn sich die von der Baustelle Betroffenen mit dem Ort identifizieren, trägt dies maßgeblich zur langfristigen Nutzung bei und kann somit die lokale Wirtschaft in Teilbereichen stabilisieren. Die Entwicklung eines Leitfadens zum Baustellenmanagement, der sich insbesondere mit der Integration der Anlieger vor und während der Umbauphase beschäftigt, begrüße ich daher sehr. Er erspart den Nutzern viele Stunden Arbeit."

Mit dem Baustellen-Leitfaden hat die IHK Gießen-Friedberg ein bundesweit einmaliges Standardwerk konzipiert und veröffentlicht, das es betroffenen Unternehmen ermöglicht, gemeinsam mit den Planenden und Ausführenden eine Baumaßnahme optimal vorzubereiten. Er ermöglicht den beteiligten Akteuren eine frühzeitige und bessere Abstimmung ihrer Arbeiten und Bedürfnisse und wirkt somit auf eine schnelle Abwicklung der Baumaßname hin. Zusätzlich enthält der Leitfaden Vorschläge, wie mit Hilfe eines Baustellenmarketings die Baustelle für die Kunden attraktiv gestaltet werden kann und dokumentiert gelungene Beispiele aus Bad Vilbel, Hungen und Büdingen. Geldwerte Tipps runden den Leitfaden ab.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder: "Der Weg zu einer erfolgreichen Baumaßnahme beginnt bereits weit vor dem ersten Spatenstich. Ein früher Austausch über die verschiedenen Interessen von Gewerbetreibenden und der Kommune schafft von Anfang an Klarheit. Die IHK unterstützt dabei."

Der Baustellen-Leitfaden, ISBN 978-3-00-031716-3, ist erhältlich bei der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, Ansprechpartnerin ist Daniela Wolf-Mennen, Tel. 06031 / 609-2035, wolfd@giessen-friedberg.ihk.de. Im Internet kann er über Dok.-Nr. 13966 auf der IHK-Website www.giessen-friedberg.ihk.de bestellt werden.


IHK Gießen-Friedberg
Ina Hillebrecht
Goetheplatz 3
61169
Friedberg
hillebrecht@giessen-friedberg.ihk.de
06031-609-1110
http://www.giessen-friedberg.ihk.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ina Hillebrecht, verantwortlich.

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