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VDEB konzentriert sich 2004 auf mobile Computing, RFID und Rückverfolgbarkeit

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Der Verband der EDV-Berater (VDEB) beschäftigt sich verstärkt mit dem Thema mobile Computing im deutschen Handel. Unterstützt wird er dabei von IBM und SAP. Auslöser waren die schlechten Ergebnisse der VDEB-Umfragen zum Einsatz von PDAs in der mobilen Datenerfassung. Der Aufklärungsbedarf, dem sich die EDV-Berater und Softwarehersteller gegenübersehen, ist groß.

Aachen, den 26. Mai 2004. Das Interesse an "mobile Computing" ist ungebrochen. Die rapide steigenden Verkaufszahlen bei Notebooks sind ebenso wie die zunehmende Verbreitung von WLANs die augenfälligsten Indizien hierfür. Doch beschränkt sich mobile Computing nicht allein auf den Außendienstmitarbeiter, der unterwegs die nächsten Kundendaten mit seinem Handheld vom zentralen Firmenserver abruft.

Mobile Computing findet auch in ganz anderen Bereichen statt. So eröffnet die RFID-Technik einen gänzlich neuen Marktbereich der Produktverfolgung. RFID steht für Radio-Frequency-IDentification und ermöglicht es, Daten per Funk auszulesen. Inzwischen stehen dazu einfache, selbstklebende Etiketten zur Verfügung, auf denen sich ein integrierter Chip und eine Antenne befinden. Die Daten auf dem Chip können sowohl ausgelesen als auch verändert werden.

Ein flächendeckender Einsatz solcher Systeme wird sich auf sehr viele Bereiche auswirken, die wir heute noch gar nicht absehen können. Bei der Fußball-WM 2006 etwa sollen nicht zuletzt aus Gründen der Sicherheit RFID-Tickets eingesetzt werden. Ein anderes Szenario ist der Einkauf im Supermarkt ohne Schlangen an der Kasse, dank des selbstverbuchenden Einkaufswagens. Eine mögliche Identifizierung des Endverbrauchers über die RFID-Technik stößt allerdings auf datenschutzrechtliche Bedenken. Dies ist ein ernstzunehmendes Problem. Es gibt jedoch genügend Anwendungsbereiche, wo der Endverbraucher nicht betroffen und der Einsatz von RFID sehr sinnvoll ist.

Der ganze Bereich des Großhandels und der Logistik wird hiervon profitieren, da sich Güter schneller auslesen und auszeichnen lassen, was den Umschlag der Waren beschleunigt. Nicht umsonst finden sich die Großen des Handels, wie Metro Group oder Wal-Mart, mit den Großen der IT-Welt, IBM, SAP, Siemens, Intel usw., zusammen. Verstärkt wird das Interesse noch durch die EU-Verordnung zur Rückverfolgbarkeit bei Lebens- und Futtermitteln, die ab 2005 in Kraft tritt. Die Auflagen erhöhen die Nachweis- und Sorgfaltspflichten, was mehr Zeit erfordert und dadurch neue Kosten verursacht. Hier wird RFID absehbar eine wichtige Rolle spielen.

Eine neue Technik ist immer faszinierend, zumeist sieht der Alltag aber anders aus. So ergab eine Marktbefragung des VDEB Ende 2003, daß selbst die mobile Datenerfassung mit Hilfe von PDAs bei kleinen und mittleren Handelsunternehmen bisher wenig verbreitet ist. So kannten 46,7 % der Handelsunternehmen PDAs noch nicht einmal. Eine aktualisierte Umfrage in diesem Jahr bestätigt diese Wissenslücke. Auch hier gaben 41 % der Befragten an, mit den Möglichkeiten einer mobilen Datenerfassung nicht vertraut zu sein.

Dies hat den Vorstand des VDEB dazu veranlasst, dem Thema mobile Computing im Spannungsfeld des Handels mehr Nachdruck zu verleihen. Der VDEB engagiert sich zunächst im Juli als Co-Sponsor der 2. palmOne Solutions World 2004 und wird dort über den Einsatz von PDAs im Handel referieren. Dann folgt im Oktober der 7. VDEB-Infotag, der unter dem Motto "Mobile Computing, RFID und Rückverfolgbarkeit" steht. In der Veranstaltung soll der Bogen von der Rückverfolgbarkeit über den Einsatz von mobilen Endgeräten im Handel bis hin zu den ersten RFID-Projekten geschlagen werden. Die Veranstaltung richtet sich dabei ebenso an die EDV-Berater und Softwarehersteller wie an die betroffenen Handelsunternehmen.

Oliver Grün, Vorsitzender des VDEB, macht noch einmal die Intentionen des VDEB deutlich: "Wir wollen mit diesem thematisch orientierten VDEB-Infotag die verschiedenen Interessensgruppen aus Handel und IT zusammenbringen. So hoffen wir, Fehlentwicklungen entgegenwirken zu können. Hierbei werden wir von IBM als Hauptsponsor der Veranstaltung und von SAP unterstützt, was uns sehr freut. Zeigt dies doch, wie ernst das Thema auch bei den führenden Unternehmen gesehen wird."

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Hintergrundinformationen

Der Verband der EDV-Berater e.V. (VDEB) vertritt die Interessen kleiner und mittlerer EDV-Beratungs- und Softwareunternehmen gegenüber dem Gesetzgeber, der Öffentlichkeit und maßgeblichen Herstellern.

Die Förderung softwarebezogener Forschung, gewerblicher Interessen seiner Mitglieder sowie eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sind vorrangige Ziele des Verbandes. Der VDEB ist beim Deutschen Bundestag akkreditiert und kann daher seine Ziele besonders effektiv verfolgen.


Weitere Informationen:

VDEB Verband der EDV-Berater e.V.
Marc Houben
Feldstr. 40
52070 Aachen
Telefon: 0241/1890558
Telefax: 0241/1890555

E-Mail: kontakt@vdeb.de
Internet: www.vdeb.de


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