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Fachkräftemangel ist Realität

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- Personalexperte widerspricht DIW-Thesen - Betriebliche Realität widerlegt konstruierte Tabellen - Nußbaum: "In jedem Unternehmen sichtbar"


Der Personalexperte Dr. Albert Nußbaum widewrspricht einer DIW-Studie, die den Fachkräftemangel bestreitet.\r\n

Als "theorethische Konstruktion" weist der Personalexperte Dr. Albert Nußbaum die Thesen eines Instituts zurück, demzufolge es in Deutschland keinen Fachkräftemangel gebe. In der betrieblichen Praxis in Deutschland sei der Fachkräftemangel für fast jedes Unternehmen erkennbar. In der Diskussion um die Zukunft der deutschen Wirtschaft warnt Nußbaum vor logischen Fehlschlüssen und der einfachen Gegenüberstellung von Arbeitslosenzahlen und freien Stellen.

"Der Fachkräftemangel in Deutschlands Unternehmen ist real, auch wenn ein Institut diesen in seiner Studie nicht erkennen will", stellt der Personalexperte und Wirtschaftspsychologe Dr. Albert Nußbaum fest. "Es fehlen eine offizielle Definition und fundierte empirische Untersuchungen zum Phänomen Fachkräftemangel", so Nußbaum weiter. Mit der Interpretation einzelner statistischer Indizien lasse sich die betriebliche Realität nur unzureichend abbilden und führe im Falle einer aktuellen Studie sogar zu logischen Fehlschlüssen. Insbesondere sei eine geringe Lohnentwicklung kein ausreichendes Indiz für einen Fachkräftemangel. Dabei werde übersehen,
dass der Fachkräftemangel nicht plötzlich auftrete, sondern ein seit Jahren zu beobachtender schleichender Prozess sei, der teilweise bereits "eingepreist" sei. Zudem sei die deutsche Arbeitskultur im Vergleich zu anderen Ländern stark vom Kollektivgedanken des Tarifvertrages geprägt, weshalb Arbeitnehmer oft vor individuellen Ansprüchen zurückschreckten.

Auch der Abgleich gemeldeter freier Stellen und arbeitslos gemeldeter Arbeitnehmer in bestimmten Branchen und Berufsbildern spiegele die tatsächlichen Verhältnisse am Arbeitsmarkt nur unzureichend wieder. Viele Unternehmen hätten es gerade im Bereich qualifizierter Mitarbeiter längst aufgegeben, der Arbeitsagentur freie Stellen zu melden. Auch werde außer Acht gelassen, dass es bei einer größeren Zahl von Fällen auch tatsächliche individuelle Gründe gäbe, weshalb eine Beschäftigung nicht möglich sei.

Personalexperte Albert Nußbaum sieht ein strukturelles Problem für die Gesellschaft in dem Umstand, dass der Fachkräftemangel mit einem hohen Grundsockel an Arbeitslosigkeit einhergehe. "Für manche klingt es paradox, dass wir trotz 3 Millionen Arbeitsloser gleichzeitig einen Fachkräftemangel haben können. Das Problem hierbei ist, dass sich die Anforderungen der Unternehmen nicht mit den oft zu geringen Fähigkeiten der verfügbaren Arbeitskräfte in Deckung bringen lassen. Es ist für Unternehmen auch kein Widerspruch, im einen Bereich Personal abzubauen, während in anderen Bereichen qualifiziertere Mitarbeiter gesucht werden." Die fortschreitende Technologisierung werde diese Entwicklung noch verschärfen. Der Politik sei das Problem seit Jahren bekannt, die Suche nach einer Lösung stecke aber noch in den Kinderschuhen. "Die entscheidende Frage für die Politik ist aus meiner Sicht, welchen Platz in der Gesellschaft man für diejenigen bereithält, die den ständig steigenden Anforderungen der modernen Arbeitswelt nicht mehr gewachsen sind", so Wirtschaftspsychologe Nußbaum.

In den Unternehmen führt der Fachkräftemangel nach Ansicht des Personalexperten dazu, dass einerseits in vielen Bereichen Mehrarbeit geleistet werde, andererseits notwendiges Wachstum und der Aufbau qualifizierter Beschäftigung unterbleibe. Den Verantwortlichen in den Personalabteilungen rät Dr. Albert Nußbaum, nicht auf Lösungen seitens der Politik oder der Konjunktur zu warten. "Qualifizierte Mitarbeiter sind der entscheidende Erfolgsfaktor für die Zukunft. Unternehmen müssen selbst alle Anstrengungen unternehmen, diese für sich zu gewinnen." Einig ist Personalexperte Nußbaum mit dem Verfasser der DIW-Studie nur in einem Punkt: Unternehmen müssten wieder mehr in die Ausbildung junger Menschen investieren.



Mercuri Urval
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