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Generation M – Young Professionals auf dem Weg in die Digitalisierung

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Medienschaffende blicken über den Tellerrand


Der Fachkongress „Aufstieg und Arbeitsmarkt – konkret“ am 23. Juni 2004 in der Koelnmesse im Rahmen der Generation M bringt junge Branchenprofis, Berufs- und Studienabsolventen mit Personal- und Bildungsexperten der Branche zusammen, um über die zentralen Herausforderungen der Medienbranche zu informieren und zu diskutieren.

Vielfältige Erfolgs- und Krisenfaktoren charakterisieren die Medienbranche:
· Internationalisierung von Produktions- und Vertriebsstrukturen sowie crossmediale Vermarktung,
· Entwicklung ständig neuer Produkte und Formate
· Veränderung von Produktionsabläufen und Berufsanforderungen durch technologischen Wandel
· Neuregelungen für die Finanzierung von Weiterbildung, für Arbeitslosigkeits-Phasen, Unternehmens- oder „Ich-AG“-Gründung im Zuge der Arbeitsmarkt-Reformen („Hartz“).

Wer seinen Platz in der Branche sichern will, wird sich mit diesen Aspekten auseinandersetzen und sich intelligent auf neue Entwicklungen vorbereiten. Dr. Werner Deetz, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Personal des WDR, begründet das langjährige Engagement seines Senders bei Generation M: „Natürlich sind wir ein bekanntes Unternehmen und ein gefragter Arbeitgeber mit vielfältigen eigenen Aktivitäten im Bereich Aus- und Weiterbildung. Zusätzlich aber sind wir darauf angewiesen, dass die gesamte Branche von gut informierten, gut qualifizierten und ideenreichen Menschen weiter entwickelt wird. Deshalb suchen wir den Dialog nicht nur mit anderen Unternehmen und Sendern, sondern auch mit jungen Profis und interessanten Nachwuchskräften. Unsere Mitwirkung bei Generation M hilft uns dabei, diesen Dialog zu beleben und weiter zu entwickeln.“ Der WDR steht nicht nur als Aussteller und Partner bei Generation M für Gespräche bereit, sondern stellt auch im Rahmen des Fachkongresses neue Entwicklungen zum Thema „Broadcast goes IT“ und zum Berufsfeld Auslandsjournalismus vor.
„Eine Veranstaltung wie Generation M kann Orientierung suchenden Menschen helfen, etwas Licht in die ‚chaotischen Zustände’ zu bringen, Vorstellungen zu justieren oder Erwartungen einzugrenzen“, ergänzt Stefan Ludwigs, Geschäftsführer Ludwigs.Dreesbach - Gesellschaft für vernetzte Medienlösungen mbH, Köln. Ludwigs weiß nicht zuletzt aus seiner Erfahrung als Dozent für Medienwirtschaft (Rheinische Fachhochschule Köln, Partner und Aussteller bei Generation M): Hier besteht drei Tage lang die Möglichkeit, „die Lücke zwischen der Innenwelt schulischer und hochschulischer Ausbildung und den Anforderungen und Perspektiven der beruflichen Realität zu schließen“.

Kontinuierliches Lernen und Weiterqualifizierung
„Unstrittig leben wir in dynamischen Zeiten. Wo Veränderung und nicht Stillstand unser Handeln diktiert, müssen wir stets das Bekannte in Frage stellen und offen sein, Neues dazu zu lernen“, so Gert Stürzebecher, Leiter der zentralen Managemententwicklung Bertelsmann AG, Gütersloh. Kontinuierliche Weiterqualifizierung sind in den dynamischen Industrien der Branche lebensnotwendig und stehen daher zu Recht im Zentrum jeder Personalentwicklungsarbeit. Young Professionals und Profis in der Medienbranche müssen sich kontinuierlich mit den Folgen der Digitalisierung und neuen Technologien auseinandersetzen. Robby Groß, Geschäftsführer ACT Videoproduktions GmbH, Köln, ist davon überzeugt, dass Weiterbildung „gerade bei den extrem schnelllebigen Hard- und Softwareentwicklungen der Garant für einen sicheren Arbeitsplatz ist“. Groß ist einer der Experten auf dem Panel „Broadcast goes IT - Folgen der Digitalisierung für Berufsprofile und Arbeitsfelder“ im Rahmen des Kongress-Schwerpunkts „Berufstrends und Arbeitsmarkt““. Die Digitalisierung – so seine Prognose – macht zwar Vieles „einfacher und intuitiver“, führt aber auch zu massiven Neuorientierungen für die klassischen Berufsprofile: Den Young Professionals empfiehlt er aber den hoffnungsvollen Blick nach Vorn: „Wenn man Digitalisierung und die damit verbundenen neuen Kommunikationswege ‚lebt’ ist man bestens gerüstet für die Zukunft.“

Grenzen überwinden
Die Notwendigkeit lebendiger Umsetzung neuer Kommunikationswege betont auch Bertelsmann-Manager Gert Stürzebecher, der den Blick über den Tellerrand für immer wichtiger hält. „Die internationale Zusammenarbeit im Mediengeschäft hat schon lange begonnen, und auch die crossmediale Vermarktung von Medieninhalten ist bei uns längst Realität.“, so Stürzebecher. Für international ausgerichtete Arbeit benötigt man Gespür für die Bedürfnisse der verschiedenen Märkte und die Kenntnis internationaler Vermarktungsstrategien.
Als Experte wird Gert Stürzebecher nicht nur die Arbeit der Bertelsmann AG präsentieren, sondern auch auf dem Panel „Once upon a time in America“ (Kongress-Schwerpunkt „Qualifizierung international“) mit anderen Expertinnen und Experten Nutzen und Grenzen interkultureller Sensibilität diskutieren. Hierfür gibt „der Austausch über Strategien und Konzepte der Entwicklungsarbeit neue Anregungen und erlaubt gleichzeitig, den eigenen Standort besser zu bestimmen.“ „Man kann deshalb nicht früh genug damit anfangen, selbst internationale Studien- oder Berufserfahrung zu sammeln“, so Stürzebecher..

Erfahrungen für neuartige Formate nutzen
„Nach 50 Jahren Fernsehen und 40 Jahren ZDF ist beinahe alles schon einmal ausprobiert worden. Diesen Erfahrungsschatz gilt es zu nutzen, zu kombinieren mit den Möglichkeiten moderner Produktionstechnik und zeitgemäßer Vermarktung. Inspiriert von gesellschaftlichen und sozialen Trends entsteht ein kreativer und gleichzeitig strategisch begründeter Entwicklungsprozess, in welchem neuartige Formate entstehen.“, resümiert Panagiotis Trakaliaridis, Stabsstelle Formatarbeit bei der ZDF-Programmplanung. Trakaliaridis wird gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Sendern und Produktionsunternehmen auf dem Panel „Formate gestalten – Zwischen Dschungel-Show und Historien-Doku“ das Berufsfeld Format- und Stoffentwicklung, Programmplanung und Konzeption vorstellen.

Der eintägige Fachkongress „Aufstieg und Arbeitsmarkt – konkret“, der sich diesen und vielen anderen Zukunftsthemen der Branche widmet, findet im CongressZentrum West der Koelnmesse statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Forum
Auf dem Qualifizierungsforum Medien und Kommunikation in Halle 5 finden Young Professionals die Themeninseln „Berufe konkret“, „Weiterbildung konkret“, „Studium konkret“ und Bewerbung und Talent konkret“. Medienunternehmen, Bildungsträger, öffentliche und private Hochschulen sowie Personalentscheider, Coaching-Experten und Trainer informieren den zukünftigen Nachwuchs über konkrete Arbeitsanforderungen, Fortbildungsangebote, medienspezifische Aufbau- und Masterstudiengänge sowie erfolgreiche Bewerbungsstrategien und stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Bereits am Montag, 21. Juni, und Dienstag, 22. Juni, bietet die Generation M medieninteressierten Schülerinnen und Schüler auf Informations- und Beratungsinseln in Halle 5 ein umfangreiches Angebot zu den Themen Medienberufe, Ausbildung und Studium.

Informationen Generation M 2004 und Fotos Generation M 2003: www.generation-m.de oder telefonisch unter +49 221.65 008 50.


Kurzprofil
AIM, das KoordinationsCentrum für Ausbildung in Medienberufen, hat die Aufgabe, zukunftsfähige Aus- und Weiterbildungsmodelle zu entwickeln. AIM informiert und berät sowohl Berufseinsteiger als auch Medienprofis und Unternehmen in Qualifizierungsfragen, erstellt Gutachten für Bildungsplaner und beteiligt sich als Partner an EU-Projekten. AIM wird unterstützt durch das Land NRW und die Stadt Köln.
Generation M ist eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und wird durchgeführt von AIM. Generation M greift Kernfragen der Qualifizierungsdiskussion auf und bietet einen praxisnahen Überblick über die aktuelle Situation des Medien-Arbeitsmarktes.

Kontakt Generation M
Anne Schulz
Tel. +49 221.650 08 906, Schulz@aim-mia.de

Presseagentur [kapete]
Corinna König
Tel. +49 221.97 257 63, koenig@kapete.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Corinna König, verantwortlich.

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