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Barrierefreies Internet wird für Bayerische Behörden zur Pflicht

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Bis Ende 2013 müssen alle staatlichen Einrichtungen in Bayern ihre Internetauftritte barrierefrei umgestalten - Ziel sind verständliche und leicht nutzbare Webseiten für alle Bürger


Bis 31. Dezember 2013 müssen Behörden und öffentliche Stellen im Freistaat Bayern ihre bestehenden Webseiten barrierefrei umgestalten. Neue Internet-Angebote staatlicher Einrichtungen sind schon jetzt grundsätzlich barrierefrei zu erstellen. Das geht aus der 2007 erlassenen Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BayBITV) der Bayerischen Staatsregierung hervor. ?Ende 2013 scheint noch in weiter Ferne. Aber für die betroffenen Institutionen lohnt es sich, sich schon jetzt intensiv mit der Richtlinie zu befassen?, empfiehlt Dr. Markus Nickl, Geschäftsführer der Erlanger doctima GmbH. \r\n

Erlangen, 14. Dezember 2010 Bis 31. Dezember 2013 müssen Behörden und öffentliche Stellen im Freistaat Bayern ihre bestehenden Webseiten barrierefrei umgestalten. Neue Internet-Angebote staatlicher Einrichtungen sind schon jetzt grundsätzlich barrierefrei zu erstellen. Das geht aus der 2007 erlassenen Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BayBITV) der Bayerischen Staatsregierung hervor. "Ende 2013 scheint noch in weiter Ferne. Aber für die betroffenen Institutionen lohnt es sich, sich schon jetzt intensiv mit der Richtlinie zu befassen", empfiehlt Dr. Markus Nickl, Geschäftsführer der Erlanger doctima GmbH. "Die gründliche Prüfung auf Barrierefreiheit ist ein zeitaufwändiger und für Laien mühsamer Prozess. Wer sicher stellen will, dass die Umstellung fehlerlos, vollständig und rechtzeitig erfolgt, sollte erfahrene Berater hinzuziehen."

Barrierefrei = verständlich für jedermann
Barrierefreiheit - was bedeutet das eigentlich? Dr. Markus Nickl bringt es auf den Punkt: "Barrierefreie Seiten sind einfach, klar strukturiert und verständlich, sodass sich im Idealfall jeder darauf zurechtfindet." Jeder, das sind nicht nur Menschen mit Behinderungen, auch wenn die Bezeichnung barrierefrei diesen Schluss nahelegt. Viele ältere Menschen haben ebenfalls Probleme, sich auf Webseiten zu orientieren oder zu klein geschriebene Texte zu entziffern. Schachtelsätze und komplizierte Wortwahl überfordern Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Und auch Nutzer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, verstehen solche Texte oft falsch oder gar nicht. Die Liste möglicher Stolpersteine ist lang.

Als Beratungsunternehmen für eine verständliche und zielgruppengerechte Kommunikation bietet doctima Ämtern und Behörden an, ihre Internetpräsenzen auf Barrieren zu untersuchen. Dabei überprüfen die doctima-Experten rund 60 Kriterien und schlagen Verbesserungen vor - darunter:

- Sehbehinderte Menschen lassen sich Webseiten oft mithilfe spezieller Textbrowser auf Braille-Anzeigegeräten ausgeben. Damit lassen sich aber nur HTML-Elemente darstellen - daher sollten barrierefreie Seiten auf Java Script, Flash und Animationen verzichten.

- Grelle, flackernde Animationen können bei Epileptikern Anfälle auslösen.

- Bilder und Grafiken müssen für blinde und sehbehinderte Nutzer um aussagekräftige Bildbeschreibungen - sogenannte Alt-Texte - ergänzt werden, die sich auf Textbrowsern darstellen lassen.

- Sehbehinderte Nutzer stellen ihr System oder ihren Browser oft auf größere Schriftarten um. Die Internetseite muss dies möglich machen, ohne dass Texte bei größeren Schriftarten ineinander fließen.

- Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen oder Sehbehinderungen können auf Internetseiten nicht per Maus navigieren. Deshalb muss dies auch über Tastaturbefehle - wie mit der Tabulatortaste - möglich sein.

- Mit einer kontrastreichen Graustufendarstellung erkennen farbenblinde Nutzer Texte und Bilder leichter.

- Einfach aufgebaute und kurze Sätze erleichtern es besonders kognitiv beeinträchtigten Nutzern sowie Menschen mit Migrationshintergrund, Texte zu verstehen.

- Internetseiten, die vor allem von Gehörlosen aufgerufen werden, bieten idealerweise zusätzlich zum Text Videos in Gebärdensprache an. Denn für Gehörlose ist die Gebärdensprache häufig die Muttersprache.

Barrierefrei = kundenfreundlich
Um die BayBITV optimal umzusetzen, müssen öffentliche Einrichtungen ihren gesamten Webauftritt von allen potenziellen Barrieren befreien. Nur in wenigen Fällen sind separate Internetauftritte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen akzeptabel, findet Nickl: "Spezielle Seiten in Gebärdensprache für Gehörlose oder Texte in einfacher Sprache für geistig Behinderte sind manchmal sinnvoll. Ansonsten sind gesonderte Seiten für Menschen mit Handicap eher diskriminierend als hilfreich."

Positiver Nebeneffekt eines barrierefreien Webauftritts: Nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen profitieren von leicht auffindbaren, verständlichen und übersichtlichen Internetauftritten. Auch alle anderen User freuen sich über benutzerfreundlich gestaltete Seiten - inklusive der Suchmaschinen-Bots. "Informationen, die für Menschen leicht verständlich sind, kann auch Google besser finden und einordnen. Deshalb landen barrierefreie Webauftritte bei Google-Abfragen meist besonders weit oben", erklärt Nickl.

Warum also warten? Mit einer frühzeitigen Umstellung ihres Internetangebots erhöhen Behörden und öffentliche Stellen ihre Kundenfreundlichkeit. Sie entlasten außerdem ihre Sachbearbeiter, da weniger Rückfragen zu Online-Formularen oder zu missverständlichen Texten auflaufen. Und wer die erforderlichen Anpassungen jetzt schon vornimmt, entgeht später drohendem Zeitdruck und möglichen Beschwerden.

Für Fragen zum Thema Barrierefreiheit sowie zum Beratungsangebot der doctima GmbH steht im Unternehmen Herr Markus Kraus unter 0 91 31 / 977 928-0 oder unter markus.kraus(at)doctima.de zur Verfügung.



doctima GmbH
Dr. Markus Nickl
Gerberei 19
91054 Erlangen
09131 977928-0

http://www.doctima.de



Pressekontakt:
H zwo B Kommunikations GmbH
Michal Vitkovsky
Am Anger 2
91052
Erlangen
info@h-zwo-b.de
09131 81281-25
http://www.h-zwo-b.de


Web: http://www.doctima.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Michal Vitkovsky, verantwortlich.

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