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„Wir legen sehr großen Wert auf das Risikomanagement“

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Interview mit Kai Petersen, Geschäftsführer des Onlinebrokers Finexo zum Handelssystem `Profit FX´


chili assets: Herr Petersen, Profit FX kann in diesem Jahr mit einer Nettorendite von +49,2% enorm starke Zahlen vorweisen. Wir hatten bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet, dass der Anlageschwerpunkt aktuell sehr stark auf die Entwicklung des Goldpreises fokussiert ist. Die Frage, die mir daher unter den Nägeln brennt: Basieren die guten Wertzuwächse in diesem Jahr allein auf der starken Positionierung im Gold?

chili assets: Herr Petersen, Profit FX kann in diesem Jahr mit einer Nettorendite von +49,2% enorm starke Zahlen vorweisen. Wir hatten bereits in unserer letzten Ausgabe berichtet, dass der Anlageschwerpunkt aktuell sehr stark auf die Entwicklung des Goldpreises fokussiert ist. Die Frage, die mir daher unter den Nägeln brennt: Basieren die guten Wertzuwächse in diesem Jahr allein auf der starken Positionierung im Gold?

Kai Petersen: Robert Paulson hat eine Reihe von Handelsansätzen, die sich sowohl bei Währungen als auch bei Rohstoffen nutzen lassen. Sicherlich hat seine Strategie von den überdurchschnittlich starken Bewegungen am Goldmarkt profitiert – zuletzt sind auch wieder vermehrt Devisen gehandelt worden. Allerdings sollte man die Handelserfolge dieses Jahres nicht als Maßstab für zukünftige Ergebnisse zugrundelegen.

chili assets: Robert Paulson von First Lenox ist verantwortlich für den Handel. Wie sind Sie auf ihn aufmerksam geworden und wie kam die Zusammenarbeit zustande?

Kai Petersen: Wir arbeiten mit einer Reihe von Clearing-Partnern zusammen und nutzen diese Partnerschaften natürlich auch bei der Suche nach guten Handelssystemen. In diesem Zusammenhang wurden wir auf Robert Paulson aufmerksam und haben uns dann seine Erfolge und Systeme sehr kritisch angeschaut – das Ergebnis hat uns überzeugt.

chili assets: Auf welche Art des Handels hat sich Robert Paulson spezialisiert?

Kai Petersen: Es handelt sich um vollständig mathematisch basierte Handelsstrategien, die preispsychologische Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Das erste System ermittelt eine Häufigkeitsverteilung (Glockenkurve) auf Basis von Tages- bzw. Wochenkursen und stellt fest, bei welchen Kursen die stärkste Handelsaktivität herrscht. Da dieses sogenannte „Smart money” gleichzeitig den stärksten Einfluß auf die weitere Kursentwicklung nimmt, bieten diese Informationen einen Hinweis auf sinnvolle Einstiegs- und Ausstiegspunkte.

Das zweite System basiert auf linearer Regression. Nach der Verarbeitung und Auswertung der Datenpunkte werden die drei grundsätzlich möglichen Handlungsalternativen (Kauf, Verkauf, „neutral”) in vier verschiedenen Zeiträumen untersucht – hierdurch wird ein umfassender Blick auf das zu erwartende Marktverhalten möglich. Es wird gehandelt, wenn die wahrscheinlichsten Signale über alle Zeiträume hinweg in die gleiche Richtung weisen.

chili assets: In welchen Märkten erfolgt der Handel? Wo liegen Schwerpunkte?

Kai Petersen: Kern seiner Strategien sind Deviseninvestments, ergänzt um Rohstoffe – damit bieten sich einem guten Trader ausreichend viele Möglichkeiten.

chili assets: Welche Anlageinstrumente nutzt Robert Paulson, um sich passend im Markt zu positionieren?

Kai Petersen: Im Devisenbereich werden ausschließlich Spot-Positionen eingegangen, im Rohstoffbereich können sowohl Spot-Positionen als auch Futures zum Einsatz kommen.

chili assets: Wie sieht der Investmentprozess von Robert Paulson genau aus?

Kai Petersen: Wie bereits beschrieben, basieren die Handelsentscheidungen vollständig auf mathematischen Modellen, so dass sich seine Tätigkeit auf die Überwachung des Systems konzentriert.

chili assets: Die bisherigen Kursrückschläge sind mit Verlustmonaten von bis zu -13,4% zwar teilweise heftig, für ein Handelssystem, das sehr chanceorientiert arbeitet, allerdings vollkommen im Rahmen. Erstaunlich sind die bis dato nur vier Verlustmonate in der zweijährigen Kurshistorie. Liegt das am Risikomanagement?

Kai Petersen: Wir legen großen Wert auf das Risikomanagement – insofern spielt dies sicherlich auch eine Rolle. Allerdings sollte man diese Ergebnisse fairerweise relativieren: aus unserer Sicht könnten wir durchaus mit einem höheren Anteil an Verlustmonaten leben, solange die absoluten Verlustbegrenzungen eingehalten werden. Auch vier Monate hintereinander mit einem Verlust von jeweils 0,5% stören den Kunden nur relativ wenig, sofern sich dann ein Monat mit einem Gewinn von 10% anschließt – und derartige Monate haben wir ja auch mehrmals gesehen. Dennoch ist uns die geringe Zahl von Verlustmonaten natürlich sehr lieb, da insbesondere Neukunden jeweils kurzfristig schnelle Erfolge wünschen und auch aufgrund historischer Daten nur schwierig davon zu überzeugen sind, dass auch ein Managed Account ein Anlageprodukt ist, dem man mit einer gewissen Geduld begegnen sollte.

chili assets: Wie sieht das Risikomanagement genau aus?


Kai Petersen: Mit Robert Paulson sind Risikoparameter vereinbart worden, die noch strenger sind als diejenigen, die in den Kundenvereinbarungen zugrundegelegt werden. Hierbei sind verschiedene Parameter wie maximale Hebelgrößen oder Verlustrisiken definiert. Finexo überwacht diese Parameter und würde im Falle der Nichteinhaltung eingreifen und den Handel notfalls stoppen.

chili assets: In welchen Marktphasen schätzen Sie Robert Paulson besonders stark ein, welche Phasen bereiten ihm Schwierigkeiten?

Kai Petersen: Derartige Aussagen sollte man mit aller Vorsicht treffen, da „Phasen“ anhand einer Vielzahl von Parametern beschrieben werden können und immer das Risiko besteht, bestimmte Parameter überhaupt nicht als „relevant“ identifizieren zu können, sofern sich ein derartiger Parameter (in der Vergangenheit) nicht wesentlich verändert hat. Die bisherigen Ergebnisse zeichnen sich zudem – wie von Ihnen richtig beschrieben – durch eine hohe Stabilität aus. Meine persönliche Vermutung ist, dass Robert Paulsons Ansätze stärker von volatilen Märkten profitieren als von ruhigen Märkten – aber diese Annahme wird sich erst in Zukunft überprüfen lassen.

chili assets: Broker des Profit FX ist die Saxobank. Warum haben Sie sich für diesen Broker entschieden?

Kai Petersen: Es gibt in der EU so gut wie keine Broker (Clearing-Partner), die einen Vollbankstatus aufweisen. Aus diesem Grund betrachten wir die Saxobank als einen optimalen Partner. Hinzu kommt die Produktstruktur, die uns die Saxobank ermöglicht – diese erlaubt es, auch noch steuerliche Vorteile nutzen zu können, die Clearing Broker typischerweise nicht bieten können.

chili assets: Die Saxobank fungiert gleichzeitig als Depotbank und als Broker. Daher handelt es sich bei den Kundenkonten nicht um `segregated Accounts´. Besteht nicht die Gefahr, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Brokers Ihre Kunden ihr Geld verlieren würden?


Kai Petersen: Es handelt sich bei der Saxobank um eine EU-regulierte Vollbank, die darüber hinaus dem „Danish Guarantee Fund for Investors“ angehört. Zu den Hochzeiten der Finanzkrise hat der dänische Staat sogar unbegrenzt für Einlagen der Saxobank mitgehaftet, auch wenn dies aufgrund des Geschäftsmodells überhaupt nicht erforderlich ist. Die Saxobank hat niemals in Instrumente investiert, wie sie im Rahmen der Finanzkrise zu erheblichen Verlusten geführt haben. Darüber hinaus vergibt die Saxobank keine Kredite o. ä., so dass auch diesbezüglich keine Risiken bestehen.

chili assets: Mit 40% Performance Fee ist die Vergütung im oberen Preissegment angesiedelt. Erfreulich sind hingegen die mit 5.000 Euro sehr niedrig gehaltenen Mindestanlagesummen, so dass auch Privatanleger dieses Handelssystem zur Diversifikation ihres Portfolios einsetzten können. Ist das die Zielgruppe, die Sie mit `Profit FX´ erreichen möchten?

Kai Petersen: Viele klassische Kapitalanlageprodukte arbeiten mit Managementgebühren, die unabhängig vom tatsächlichen Anlageerfolg vom Kunden zu tragen sind. Wir haben uns deshalb bewusst für ein Konzept entschieden, bei denen der Kunden nur dann Gebühren zu zahlen hat, wenn er auch tatsächlich einen Anlageerfolg erzielt hat. Und unserer Erfahrung nach tun sich Kunden auch mit der Bezahlung einer höheren Erfolgsbeteiligung überhaupt nicht schwer, sofern die für sie erzielte Nettorendite immer noch hochattraktiv ist. Als Zielgruppe sprechen wir Anleger an, die bis zu 30% ihres Kapitals alternativ (und damit sowohl rendite- als auch risikoorientiert) investieren wollen. Trotz der hohen Renditen raten wir Anlegern von einem Investment ab, sofern es sich um ihr gesamtes Vermögen handelt oder ein risikoloses oder regelmäßig ausschüttendes Investment angestrebt wird. Dieses Risikoverständnis sollte ein Anleger haben, der natürlich andererseits von unseren Produktvorteilen wie hoher Transparenz, kurzfristiger Verfügbarkeit und hohen Renditenchancen profitiert.

chili assets: Vielen Dank für das Gespräch.



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Web: http://www.chili-assets.de/news-reader/items/interview-zum-handelssystem-profit-fx.html


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Petra Nickel (Tel.: 0049-2661-953030), verantwortlich.

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