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Düstere Aussichten für E-Mail: Unternehmen fürchten um ihre Sicherheit

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- 60 Prozent rechnen mit einer Verdopplung der E-Mail-Nutzung - Ebenso viele würde aus Sicherheitsüberlegungen auf eine praktikable Alternative ausweichen - Vier von zehn Firmen sind über die Zukunft der E-Mail-Sicherheit „besorgt” - Online-Betrug gilt als die drängendste Gefahr des kommenden Jahrzehnts München/Gloucester, 14. Juli 2004 – Die Zukunft von E-Mail als wichtigster Unternehmensanwendung ist ungewiss. Firmen machen sich in diesem Zusammenhang zunehmend Sorgen um ihre Sicherheit. 60 Prozent der Unternehmen gehen zwar davon aus, dass sich die E-Mail-Nutzung in den kommenden zehn Jahren mehr als verdoppeln wird. Ebenso viele (59 Prozent) sagen jedoch, sie würden E-Mail abschaffen, sobald eine praktikable Alternative zur Verfügung stünde und sich Viren, Spam und andere unerwünschte Inhalte nicht eindämmen ließen. 44 Prozent erklären, dass sie wegen der aktuellen Sicherheitsgefahr, die E-Mail für ihr Unternehmen darstellt, „besorgt“ seien, nur ganze 29 Prozent sind dagegen „optimistisch“.

Die Ergebnisse gehen aus dem 2004 Email Security Survey hervor, den MessageLabs, führender Anbieter von Managed E-Mail Security Services im B2B-Bereich, durchgeführt hat.

E-Mail auf dem absteigenden Ast
Diese Woche verlieh auch die International Telecommunication Union der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf ihrer Besorgnis über die Zukunft von E-Mail Ausdruck. Die Zunahme von E-Mails mit böswilligen Inhalten könnte dazu führen, dass „Millionen von Menschen dem Internet aus Frustration und Empörung vollkommen den Rücken kehren“, so ein Bericht, in dem die Organisation die internationale Zusammenarbeit von Regierungen und IT-Unternehmen bei der Bekämpfung der Spam-Plage fordert.

Die Umfrage von MessageLabs belegt, dass nur wenige (15 Prozent) davon ausgehen, dass E-Mail als Anwendung das kommende Jahrzehnt unverändert überstehen wird. Zwei Drittel (63 Prozent) rechnen damit, dass sich diese Applikation mit anderen Messaging-Anwendungen wie Wireless und Instant Messaging vermischen wird, wohingegen 14 Prozent glauben, dass sich die Anwendung von Grund auf verändern wird.

Sicherheitsbedrohungen: Blick in die Kristallkugel
MessageLabs bat die Unternehmen ebenfalls, die wahrscheinlichen zukünftigen Auswirkungen der aktuellen Sicherheitsbedrohungen zu bewerten. 22 Prozent erklärten, dass Online-Betrug wie Phishing und Identitäts-Diebstahl die größte Gefahr darstellten, wobei Viren ähnlich (21 Prozent) hoch eingestuft wurden. Das Durchsickern von vertraulichen oder sensiblen Informationen wird von 18 Prozent als Hauptproblem betrachtet, 15 Prozent sehen dies in der Gefahr von Industriespionage.

Obwohl nur fünf Prozent der Unternehmen unerwünschte E-Mails als wichtigstes Problem der Zukunft betrachten, legt die Umfrage dennoch die anhaltende Besorgnis über Spam dar. So rechnen 43 Prozent damit, dass sich das Spam-Volumen in den kommenden zehn Jahren verdoppeln wird, weitere 24 Prozent gaben sogar an, dass es um mehr als 50 Prozent steigen wird. Nur vier Prozent gehen davon aus, dass sich das Spam-Problem erledigen wird.

„Diese Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass die Sicherheitsbedenken in Bezug auf E-Mail weiterhin so groß sind, dass der Status von E-Mail in Gefahr gerät, wenn sich die Situation nicht bessert“, so Mark Sunner, Chief Technology Officer bei MessageLabs. Die Konvergenz der verschiedenen E-Mail-Angriffsmethoden hat zu einer zerstörerischen und komplexeren E-Mail-Sicherheitsbedrohung geführt, was bedeutet, dass sich die Lieblings-‚Killerapplikation’ jedes Anwenders in eine tödliche Gefahr für das Unternehmen verwandeln kann. Praktisch jeder Virus, den wir im Jahr 2004 erlebt haben, hat infizierte Rechner zum Sicherheitsrisiko gemacht, indem unbefugte Nutzer diese kontrollieren und anschließend weitere Verletzungen der E-Mail-Sicherheit begehen“, kommentiert Sunner weiter. „Das Ausmaß der Bedrohung ist gewachsen, die Effektivität des verfügbaren Schutzes konnte aber in vielen Fällen nicht Schritt halten. Software-basierte Lösungen der ersten Generation haben sich nicht entsprechend der Art der Bedrohung weiterentwickelt. Wenn die Situation unverändert bleibt, könnte E-Mail ein zu großes Sicherheitsrisiko für viele Unternehmen werden.“

Über MessageLabs:
MessageLabs (www.messagelabs.com) ist weltweit führender Anbieter von Managed E-Mail Security Services im B2B-Bereich. Mit seiner proaktiven Technologie Skeptic, integriert in eine globale Infrastruktur, agiert MessageLabs als erste Sicherheitsbarriere außerhalb des Unternehmens: Durch minutiöses Scannen des gesamten E-Mail-Verkehrs werden Gefahren wie Viren, Spam und Nachrichten mit pornographischen oder anderen unerwünschten Inhalten erkannt und eliminiert, noch bevor sie den Kunden erreichen. Dabei entstehen keinerlei zusätzliche Kosten für Hard- oder Software.

Ein weltweites Netzwerk von 13 so genannten „Data Center” in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Australien und Hong Kong scannt Zigmillionen E-Mails pro Tag, ohne merkbare Verzögerungen im Ablauf zu verursachen.

Die Kundenbasis von MessageLabs umfasst derzeit internationale Kunden wie die Britischen Regierung, Bank of New York, Bertelsmann, EMI Music, Bic, CSC, Orange, Random House, StorageTek©, SC Johnson, Condé Nast Publications und Diageo. Zu den mehr als 300 Geschäftspartnern gehören unter anderem IBM, MCI, Computer Sciences Corporation, BT und Unisys.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrauen z.B. SwissLog Management, Melitta, TWBA Deutschland, AKG Acoustics, Airplus, Wueba Versicherungs AG und MTV auf die Services von MessageLabs.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.messagelabs.com.

Pressekontakt:

MessageLabs

Henning Ogberg
t +49 (0)89 189 4399 8
f +49 (0)89 189 4399 9
hogberg@messagelabs.com

Natasha Staley
t +44 (0) 1452 627714
f +44 (0) 7795 028035
nstaley@messagelabs.com


Harvard Public Relations

Petra Huber
Alexandra Schiekofer
t +49 (0)89 532 957-0
f +49 (0)89 532 957-888
Petra.Huber@harvard.de
Alexandra.Schiekofer@harvard.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Selma Kasimay, verantwortlich.

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