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Managed Accounts - der Weg zum geeigneten Anbieter

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Managed Accounts - der Weg zum geeigneten Anbieter


Die Selektion geeignet erscheinender Handelsstrategien über Performance- und Risikokennziffern ist lediglich der erste Schritt...

Ein kurzer Blick auf den Chart einer Kapitalanlage reicht oftmals aus, um das Interesse des Investors zu wecken oder der Anlage den Zugang zur persönlichen `Watchlist´ für immer zu verwehren. Kurshistorien und die daraus ersichtlichen Performance- und Risikokennziffern bilden im Regelfall die Basis für die Anlageentscheidung. Aber es gibt weitere wichtige Kriterien auf die der Investor achten sollte.

Anlageinstrumente,
Risikomanagement und Stressfaktoren

Sehen Sie sich genau an, mit welchen Anlageinstrumenten ein Vermögensverwalter bzw. der Manager eines Managed Accounts arbeitet - und - welche Kontobewegungen daraus resultieren. Sehen Sie sich vor allem die Verlustphasen genau an und stellen Sie sich ernsthaft die Frage, wie sie selbst in dieser Phase reagiert hätten. Denn zu diesem Zeitpunkt war möglicherweise längst nicht sicher, ob und wann der Verlust ausgeglichen werden würde. Verlustphasen können auf den Investor psychisch sehr stark Einfluss nehmen und sind der Grund, dass etliche Investoren vorzeitig aus einer eigentlich lukrativen Anlage aussteigen.

Insbesondere Manager, die sehr kurzfristig agieren, werden im Regelfall mit gehebelten Finanzmarktinstrumenten arbeiten. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn ein entsprechend sorgfältiges Risikomanagement betrieben wird. Der Einsatz von Hebelprodukten, wie Futures und Optionen selbst, sagen dabei rein gar nichts über die Höhe der zu erwarteten Volatilität aus. Vielmehr dienen diese Anlageinstrumente dazu, um exakt die vom Manager benötigte Positionierung im Markt zu erreichen. Das Risikomanagement wird separat über die Positionsgröße und klar definierte Verlustbegrenzungen gesteuert und dient dazu, größere Verluste zu vermeiden.

Die meisten Manager arbeiten bei jedem einzelnen Zielinvestment mit einem vorab klar definierten maximalen Verlust (Stop Loss). Wird diese Begrenzung erreicht, wird die Position aufgelöst. Auch, wenn es sich bei den Zielinvestments um Investmentfonds handeln sollte, ist Risikomanagement das A und O. Erreicht der Manager eines Zielfonds seinerseits seine Vorgaben nicht, sind klare Anlageentscheidungen vom Vermögensverwalter erforderlich und gegebenenfalls ist der Austausch des Zielfonds gegen einen entsprechend besseren die einzig logische Konsequenz.

Die Frage nach der Aufsichtsbehörde

Anbieter von Managed Accounts unterliegen in Deutschland der gleichen Aufsichtsbehörde wie Banken (BaFin). Sollten Sie auf Angebote stoßen deren Anbieter nicht der Aufsicht der BaFin oder einer anderen nationalen Aufsichtsbehörde unterliegen, ist höchste Vorsicht geboten. Managed Accounts können nicht von jedem beliebigen Trader oder Anlageberater betrieben werden. Voraussetzung hier in Deutschland ist die Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut, das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht wird. Alternativ ist die Leistung nur über ein Haftungsdach möglich, das seinerseits wiederum die vorgenannten Kriterien erfüllt.

Obligatorisch - der Blick zur
Depotbank & Einlagensicherung

Zunächst einmal ist es eine sympathische Lösung bei Managed Accounts, dass Wertpapierkäufe und -verkäufe direkt auf dem kundeneigenen Konto erfolgen und der Manager lediglich eine Handelsvollmacht erhält. Den alleinigen Zugriff auf das Konto hat - genau wie bei jedem normalen Bankkonto - nur der Kontoinhaber selbst. Spätestens seit der Lehman-Pleite wissen wir allerdings, dass auch Großbanken insolvent werden können. Und deshalb sollte ein Blick auf die Einlagensicherung des Kontos mittlerweile zum absoluten Standard gehören.

Es gibt seitens der Anbieter zwei verschiedene Möglichkeiten ein Managed Account zu strukturieren. Entweder wird das Konto auf ihren Namen direkt beim Broker eingerichtet (in diesem Fall fungiert der Broker gleichzeitig als Depotbank). Oder das Konto wird separat vom Broker bei einer Depotbank eingerichtet. Diese zweite Variante, auch als sogenanntes `segregated Account´ bezeichnet, bietet den Vorteil, das Ihre Einlage ganz klar vom Firmenvermögen des Brokers getrennt ist und damit im Falle einer Insolvenz des Brokers nicht mit in die Insolvenzmasse einfließt. Sollte die Depotbank insolvent werden, würde die im jeweiligen Sitzland des Kreditinstitutes gültige gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung greifen.

Zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung bieten Banken in vielen Ländern freiwillig weitere Absicherungen an. Darüber hinaus sind im Zuge der Finanzkrise in manchen Ländern die Kundengelder mittlerweile per Staatsgarantie abgesichert. Achten Sie darauf, dass Ihre Einlage vollständig von der Einlagensicherung gedeckt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, bietet sich eventuell ein zweites Konto, oder aber die Risikostreuung über beispielsweise ein weiteres qualitativ hochwertiges Handelssystem an.

Hintergrundwissen zum Broker

Als Broker bezeichnet man die Gesellschaften, über die der Manager seine Wertpapiergeschäfte abwickelt. Broker handeln ausschließlich im Auftrag des Kunden und erhalten bei jedem Auftrag eine Vergütung. In den meisten Fällen ist die Vergütung durch den Spread (die Differenz zwischen dem An- und Verkaufskurs) abgegolten. Manche Broker erheben neben dem Spread noch eine Kommission bei jedem Trade. Dafür ist dann allerdings in der Regel der Spread niedriger. Welche Variante günstiger ist, kommt auf den Einzelfall an und ist abhängig von dem Volumen und der Häufigkeit mit der gehandelt wird. Die Gebühren werden jedem einzelnen Kunden direkt belastet, denn schließlich erfolgt der Wertpapierhandel direkt auf dem Konto des Kunden und kann von diesem dort auch nahezu sekundengenau mitverfolgt werden.

Erkennbar ist, dass Brokerhäuser sehr oft auf ganz bestimmte Anlageinstrumente spezialisiert sind. Das können Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, Investmentfonds, Bonds, Futures, der Forexhandel oder auch ganz bestimmte Hebelinstrumente, wie beispielsweise CFDs (Contracts for Difference) sein. Unterschiedliche Broker verlangen für die Transaktionen mit den verschiedenen Anlageinstrumenten auch unterschiedlich hohe Gebühren. Am günstigsten sind sie im Regelfall bei den Anlageinstrumenten, auf die sie sich spezialisiert haben.

Genauso haben auch die Manager der Accounts Vorlieben für ganz bestimmte Anlageinstrumente. Anlageistrumente, mit denen sie besonders gut zurecht kommen, bzw. die optimal zu ihrem Handelssystem passen. Dies ist der Grund, weshalb Asset Manager die verschiedensten Broker favorisieren. Wichtig ist, dass der Manager den für seinen Handel passenden Broker findet. Denn im schlimmsten Fall könnte ein eigentlich funktionierendes Handelssystem bei Broker A zwar Gewinne erwirtschaften, bei Broker B hingegen Verluste produzieren. Die Nachfrage an den Anbieter eines Managed Accounts, warum er einen bestimmten Broker favorisiert, kann Ihnen demzufolge wertvolle Hinweise zu seinem Anlagestil geben.

Ist die Gebührenstruktur
durch die Leistung gerechtfertigt?

Gute Handelssysteme sind niemals gratis zu haben. Die wirklich erfolgreichen Anlagestile sind den Vermögensverwaltern nicht einfach so zugefallen, sondern basieren auf jahrelanger, wenn nicht sogar auf jahrzehntelanger Erfahrung, Marktanalyse und Systementwicklung. Insbesondere, wenn das Handelssystem in der Lage ist, dauerhaft gute Renditen bei verhältnismäßig geringen Kursrückschlägen zu erwirtschaften, sind die Gebühren in der Regel gerechtfertigt.

Der Vorteil gegenüber den durchschnittlichen Gebührenmodellen von Investmentfonds besteht bei Managed Accounts darin, dass entweder gar keine fixen Kosten anfallen oder diese relativ niedrig gehalten werden. Aufgrund der Tatsache, dass gerade die guten Trader bzw. Vermögensverwalter selbst natürlich von ihrer Leistung überzeugt sind, setzen die Anbieter den Schwerpunkt auf performanceabhängige Vergütungsmodelle. Erfreulicherweise entfallen damit auch jegliche Interessenkonflikte zwischen Investor und Systemanbieter. Denn die Vergütung erfolgt nur dann, wenn auch tatsächlich ein Wertzuwachs auf dem Konto des Investors erreicht wurde. Und in diesem Fall wird jeder Investor sicherlich gerne bereit sein, die erbrachte Leistung zu vergüten.

Achten Sie bei besonders hohen Kostenbelastungen also immer darauf, ob die erbrachte Leistung das Gebührenmodell rechtfertigt. In unserer Datenbank beispielsweise notiert das Handelssystem `Profit FX´ mit einer Performance Fee von 40% an der oberen `Gebührenschmerzgrenze´. Diese wirklich sehr hohe Kostenbelastung war bei den Investoren allerdings bisher kein Grund zur Beschwerde, da die Leistung stimmt. Allein in diesem Jahr erreichten Kunden einen Wertzuwachs ihrer Konten in Höhe von +49,2% nach allen Kosten inklusive der Performance Fee. Ein weiterer Vorteil ist, dass Managed Accounts auch bei den Gebühren sehr transparent sind. Bei anderen Produkten können Gebühren auch `versteckt´ werden oder sind nur bei genauer Lektüre von Rechenschaftsberichten zu entdecken. Bei Managed Accounts sehen Sie jede Bewegung auf Ihrem Konto oder Gebühren werden Ihnen vom Vermögensverwalter gesondert in Rechnung gestellt.

Enthält die Kontoführung
ein Währungsrisiko?

Bei Handelssystemen ausländischer Systemanbieter kann es vorkommen, dass die Kontoführung nicht in Euro, sondern in einer fremden Währung wie beispielsweise US-Dollar erfolgt. Im Regelfall werden für EU-Mitglieder allerdings Euro-Konten angeboten. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie bei einem Investment ein Währungsrisiko eingehen. Falls das Ihnen angebotene Handelssystem so qualitativ überzeugend ist, dass sie unbedingt investieren wollen, sollten Sie evtl. über eine eigene Absicherung gegenüber der Währung in der die Kontoführung erfolgt nachdenken.

Mindestanlagesummen und prozentuale Gewichtung eines Handelssystems

Was für institutionelle Investoren meist völlig unproblematisch ist, gestaltet sich für den privaten Investor bei der Portfolioallokation oftmals etwas komplizierter. Die Rede ist von den Mindestanlagesummen bei Managed Accounts und die variieren von Anbieter zu Anbieter. Sehr oft ist eine gewisse Abhängigkeit der Mindestanlagesumme zur Anlagestrategie des Managers gegeben. Bei Managed Accounts werden die auf dem Masterkonto des Managers georderten Zielinvestments in den passenden Größenverhältnissen auf den angeschlossenen Kundenkonten gekauft, bzw. verkauft. Die passende Aufteilung auf die Kundenkonten ist allerdings nur möglich, wenn das vom Manager gewählte Zielinvestment auch in den für die Größe des Kundenkontos passenden Stückzahlen handelbar ist.

Ein Manager wählt verständlicherweise genau die Zielinvestments, mit denen er seinen Anlagestil am besten verwirklichen kann. Um die gewünschte 1:1 Umsetzung des Handelssystems auf dem Kundenkonto zu erreichen, sind also entsprechende Mindestkontogrößen Voraussetzung. Handelt ein Manager beispielsweise den DAX-Future, ist aufgrund der Margin-Anforderungen eine Kontogröße von 30.000 Euro sicherlich die absolute Untergrenze, da bei Fututes immer nur ganze Kontrakte gehandelt werden können. Setzt ein Vermögensverwalter dagegen CFD’s auf den DAX-Future ein, sollte der Handel auch bereits mit einer Kontogröße von 5.000 Euro möglich sein, da bei CFD’s auch Bruchteile gehandelt werden können.

Investoren müssen prüfen, ob sie die Mindestanlagesumme für ein Managed Account im Rahmen ihres gesamten Anlagekonzeptes aufbringen können. Wenig hilfreich ist es, die letzten Euros für ein Handelssystem zusammen zu sammeln, um dieses dann mit einer unverhältnismäßig hohen Gewichtung im Portfolio zu platzieren. Machen Sie sich ganz klar bewusst, dass Sie nicht die Gier bei der Entscheidung für ein Handelssystem leiten sollte, sondern das Ziel, Ihr Portfolio durch Managed Accounts besser zu diversifizieren bzw. eine Optimierung zu erreichen. Die Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz ist stets dem Renditehunger à la Gorden Gekko (Film: Wall Street 1987) vorzuziehen.

chili-assets.de
chili-assets.de ist eine Vergleichsplattform für Managed Accounts. Institutionelle-, private Investoren und Medienteilnehmer haben auf dieser Internetseite die Möglichkeit die Leistungsfähigkeit verschiedenster Managed Accounts miteinander zu vergleichen. Die von Capitalteam Consulting recherchierten und geprüften Performance- und Risikokennziffern erleichtern Interessenten die Auswahl der passenden Anbieter. Weitere Informationen finden Sie unter www.chili-assets.de.

Hinweis zu Managed Accounts
Managed Accounts favorisieren zumeist chanceorientierte Anlagestile, die nicht in jeder beliebigen prozentualen Größenordnung für die Wertpapierdepots der Investoren geeignet sind. Die richtigen Handelsstrategien in der richtigen Dosierung allerdings können herkömmlichen Wertpapierdepots die richtige Würze verleihen und maßgeblich zu einem besseren Chance-Risiko-Verhältnis beitragen.


Pressekontakt
Malte Papen

Fon: +49 2661 953030
Fax: +49 2661 953029
Mail: mpapen@chili-assets.de


Web: http://www.chili-assets.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Petra Nickel (Tel.: 0049-2661-953030), verantwortlich.

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