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Betrug: Telekomunternehmen verlieren Umsätze in Milliardenhöhe

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Löcher in der Prozesskette lassen sich stopfen


Düsseldorf - Nicht bezahlte Rechnungen, angezapfte Leitungen, illegaler Handyhandel – durch Betrug verlieren Telekomunternehmen Umsätze in Milliardenhöhe. Weltweit waren es im vergangenen Jahr rund 40 Milliarden Dollar, schätzt die Organisation zur Missbrauchkontrolle in der Telekommunikation, die Communications Fraud Control Association (CFCA). „Das Problem wird immer größer“, sagt CFCA-Präsident Clemmie Scott in der WirtschaftsWoche http://www.wiwo.de. Noch vor fünf Jahren lagen die Umsatzeinbußen laut Scott erst bei rund zwölf Milliarden Dollar.

Auf bis zu 15 Prozent beziffert die US-Unternehmensberatung Chorleywood Consulting die Umsatzeinbußen durch Betrug. „Es liegt in der Natur der Sache, dass sich mit den seit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes gewachsenen vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten auch die Fälle vermehrt haben, in denen Kunden die in Anspruch genommenen Leistungen nicht bezahlen. Übrigens geht nicht nur durch Betrügereien durch Kunden Umsatz verloren, sondern ein erheblicher Anteil auch durch technische Unzulänglichkeiten, die die Anbieter selbst zu verantworten haben“, so die Erfahrung von Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender der acoreus AG http://www.acoreus.de in Düsseldorf. Auch in gut entwickelten Märkten liege durch solche Schlupflöcher ein Umsatzpotenzial von über fünf Prozent verborgen.

Die Telekommunikationsunternehmen seien jedoch weder den kriminellen Machenschaften von Kunden hilflos ausgeliefert, noch müssten sie Verluste durch Löcher in der Prozesskette der Leistungserbringung hinnehmen. „Seit 2000 sind externe Dienstleister wie die acoreus AG entstanden, die auf den Bereich Revenue Assurance, so der Fachterminus der Telekommunikationsexperten, spezialisiert sind. Wir haben effektive Verfahren entwickelt, um Betrugsversuche frühzeitig zu verhindern oder nachträglich aufzudecken. Dabei bedienen wir uns sowohl externer Quellen wie der Creditreform Experian und der Schufa als auch eigener Informationen und Auswertungen“, führt Khorshed weiter aus. Zum acoreus-Leistungsangebot für Anbieter der Telekommunikationsbranche gehören Bonitätsprüfungen sowie Umsatzschwellenüberwachungen nach differenzierten Kriterien. „Umsatzausfälle unserer Kunden können wir durch unsere Verfahren weitgehend reduzieren“, sagt Khorshed.

Die Branche investiert inzwischen Millionenbeträge in Systeme, um Missbräuche automatisch zu erkennen. „Wir arbeiten wie Kriminalbeamte“, erklärt Rainer Liedtke, Leiter der Sicherheitsabteilung beim Mobilfunkbetreiber E-Plus, gegenüber der Wirtschaftswoche.„Wir beobachten und sammeln Indizien.“ Wer bei E-Plus als Neukunde innerhalb weniger Stunden für 500 Euro mobil telefoniert, dessen Karte wird automatisch gesperrt.



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia Klemp, verantwortlich.

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