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Es ist die Zeit für Managed Accounts

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Das aktuelle Marktumfeld macht es Investoren alles andere als leicht, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Im Zuge der Finanzkrise haben bis heute etliche Fondsprodukte und Versicherungen die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können.

Das aktuelle Marktumfeld macht es Investoren alles andere als leicht, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Im Zuge der Finanzkrise haben bis heute etliche Fondsprodukte und Versicherungen die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können. Daher werden Angebote von Investoren inzwischen genauer den je unter die Lupe genommen. Dabei stolpert man oftmals nicht nur über geringen bis gar keinen Mehrwert zu passiven indexnahen Produkten. Kritikpunkt sind ebenfalls die zum Teil horrenden Gebühren, ebenso wie veraltete Strukturen im Asset Management, die noch aus der Zeit der Boomjahre stammen. Während die Branche selbst mittlerweile die Notwendigkeit zum Wandel erkennt und allmählich beginnt, nach Lösungen für sinnvolle Neuerungen zu suchen, würde alleine schon ein kurzer Blick in Richtung Managed Accounts ausreichen, um für Orientierung zu sorgen. Denn hier finden Investoren bereits beides. Den gewünschten verantwortungsbewussten Umgang mit ihren Geldern kombiniert mit effizientem Asset Management.

Es waren die ausgedehnten „Schönwetterphasen“ der Boomjahre, in denen das heutige Risikomanagement entwickelt wurde. Ein positives wirtschaftliches Umfeld, das einherging mit stark steigenden Börsenkursen, machte es den Fonds- und Versicherungsgesellschaften relativ einfach im Asset Management. Gemäß der Erkenntnis, dass bei ruhigem Wetter jeder leicht Steuermann sein kann, gestattete das Marktumfeld es den Asset Managern trotz zum Teil hoher Gebührenstrukturen der Produkte einen Mehrwert gegenüber Festgeld zu erwirtschaften. Verlustphasen fielen relativ begrenzt aus und waren für Investoren daher auch kein Anlass, bestehende Anlagemodelle akut zu kritisieren. Erstmalig hat dann die Aktienkrise der Jahre 2001-2003 an der „heilen Welt“ der Branche gerüttelt. Nach diesem damals noch als einmalig vermuteten Ereignis, befinden wir uns heute in einer Phase, in der die Krisen sich die Klinke in die Hand geben. In der jetzigen Phase ist es einfach furchtbar schwierig profitables Management zu betreiben. Vor allem mit den alten Verfahrensweisen wird es mehr und mehr unmöglich den Erwartungen der Investoren zu entsprechen. Man sieht es in der Fondsbranche, in der die Zahl der Fondsschließungen und Fondsfusionen deutlich zunimmt.

Um der Branche mehr Effizienz einzuhauchen, sollen Fondsgebühren nun gesenkt und sich verstärkt auf die Kernkompetenzen der Investmentabteilungen fokussiert werden. Produktanbieter beugen sich damit dem Druck, und gehen einen großen Schritt auf die Investoren zu. Diese verlagern ihre Portfolios inzwischen zusehends in zwei sehr verschiedene Bereiche. Mittlerweile erfolgt die Allokation verstärkt in indexnah investierte Anlagen. Um einen zusätzlichen Mehrwert zu erreichen, wird das Portfolio zusätzlich mit sehr aktiven Handelsstrategien oder auch Produkten von Anbietern ergänzt, die sich auf bestimmte Nischen spezialisiert haben (wie z.B. Fondsboutiquen).

Diese Spezialisierung finden Investoren insbesondere auch in Form von Managed Accounts. Intelligente Handelssysteme, die zum Teil eigens für einzelne Märkte konstruiert wurden, bieten eine ideale Möglichkeit ein Portfolio zu optimieren. Es ist allerdings nicht nur dieses Spezialwissen selbst, dass viele Managed Account Anbieter auszeichnet, sondern eben auch die Art, wie es Investoren angeboten wird.

Sicherheit

Aus Sicht eines Anlegers sind fünf Punkte von großer Bedeutung, die eine Entscheidung für oder gegen ein Investment zur Folge haben. Nach den Betrugsfällen von Bernard Madoff oder auch Helmut Kiener (K1), die die Fondsbranche regelrecht erschüttert haben, rangiert mittlerweile die Sicherheit des angelegten Geldes für Investoren sicherlich an oberster Stelle. Managed Accounts können neben der Einlagensicherung hier mit dem Fakt aufwarten, dass angelegte Gelder auf einem eigens auf den Namen des Anlegers eingerichteten Konto bei einem Broker verwaltet werden. Ein- und Auszahlungen bleiben damit ausschließlich dem Kunden vorbehalten. Die Anlagestrategie wählt der Kunde gemeinsam mit dem Vermögensverwalter, so dass der Kunde lediglich das Kursschwankungsrisiko trägt, das die ausgewählte Strategie mit sich bringt. Managed Accounts erreichen somit ein Höchstmaß an Schutz vor Anlagebetrug.

Hohe Liquidität

Das sich das Geld auf dem kundeneigenen Konto befindet, hat allerdings noch weitere Vorteile. Nachdem einige Investmentfonds in den letzten Jahren die rechtlich zulässige Regelung in Anspruch genommen haben und Kundengelder über Monate oder sogar Jahre hinweg eingefroren haben, gehört die Liquidität der Einlage insbesondere bei institutionellen Investoren, wie z.B. Stiftungen inzwischen doch zu einem sehr geschätzten Anlagekriterium. Kundengelder einzufrieren und Auszahlungen auszusetzen – auf dem kundeneigenen Konto besteht diese Möglichkeit nicht. Wenn der Trading Advisor des Managed Accounts nicht seinerseits in illiquide Finanzprodukte investiert, haben Investoren nahezu tagtägliche Verfügbarkeit über ihre finanziellen Mittel. Gemäß der Erfahrung, dass Geld scheu wie ein Reh ist, sind Trading Advisor damit sehr stark in Bezug auf ihre Leistung gefordert. Denn bleibt der avisierte Anlageerfolg aus, können Investoren ihr Geld meist schneller abziehen, als sie es investiert haben.

Klarer Vorteil: Transparenz

Transparenz ist ein weiterer Aspekt, der bei Managed Accounts zum Standard gehört, während er bei Investmentfonds kaum und bei kapitalgebundenen Lebensversicherungen nahezu gar nicht vorhanden ist. Bisher insbesondere von professionellen Investoren in Form von Reportings nachgefragt, gewinnt Transparenz mittlerweile allerdings auch für Privatanleger an Bedeutung, da auch diese zusehends besser über ihre Investments informiert sein wollen. Fondsmanager tun sich nach wie vor schwer, ihren Kunden einen Einblick in ihr Portfolio zu gewähren. Meistens beschränken sich die Informationen über die aktuelle Fondsallokation auf ein monatlich einmaliges Reporting, in dem Investoren in den meisten Fällen allerdings nur einen sehr ungenauen Überblick über die Allokation der Anlage erlangen. Dieser Portfolioüberblick, der in Form von Factsheets stets nur für einen ganz konkreten Stichtag gewährt wird (meistens ist es der Monatsendstand) hat bereits an Aktualität verloren, sobald der Bericht auf dem Schreibtisch des Investors angekommen ist. Sofern der Investor also ein Reporting erhält, ist dieses im Regelfall vor allem eines - es ist veraltet.

Investoren von Managed Accounts verfügen über wesentlich präzisere Informationen. Ein Einblick in die detaillierte Allokation ist völlig ohne Hindernisse möglich. Investoren können sich zu jeder Tages- und Nachtzeit einfach in ihr Konto einloggen und erhalten einen uneingeschränkten Überblick über alle aktuellen Zielinvestments. Zusätzlich können sie in der Kontohistorie alle jemals eingegangenen Positionen des Trading Advisors einsehen. Dieser Einblick ist stets sekundengenau und damit hochaktuell. Insbesondere sehr kritische Investoren, wie beispielsweise Stiftungen, schätzen es mit Managed Accounts wesentlich transparenter über das Portfolio informiert zu sein.

Performanceabhängige Vergütungsmodelle

Immer dann, wenn eine Kapitalanlage ihren avisierten Wertzuwachs erreicht oder sogar übertrifft, wird die Frage nach der Kostenbelastung der Anlage selten oder gar nicht thematisiert. Im immer noch von zahlreichen Krisen gebeutelten Marktumfeld, gelingt es allerdings leider nur wenigen Produktanbietern die eigene Zielsetzung tatsächlich zu erreichen. Etliche Anlagen schneiden auch in der langfristigen Betrachtung schlechter ab, als der Index, an dem sie sich orientieren. Eine Senkung der Kosten würde hier eine spürbare Verbesserung der Erträge ermöglichen und damit allen Investoren gleichermaßen weiterhelfen. Allerdings sollte die Vergütung stets auch ein Anreiz für eine konstant hohe Leistung aus Sicht des Managements sein. Machbar ist dies durch performanceabhängige Vergütungsmodelle und Reduzierung der fixen Kostenbelastung auf ein notwendiges Minimum. Die meisten Managed Account Anbieter in der Datenbank von chili-assets.de gehen bereits diesen Weg. Hinzu kommt die hohe Kostentransparenz, die bei Managed Accounts entweder direkt auf den Kontoauszügen ersichtlich ist, oder separat mit dem Anbieter abgerechnet wird. Dabei sind im Regelfall alle Posten vom Investor einsehbar. Fonds und Versicherungen weisen Kosten in entsprechenden Prospekten aus. Diese fallen üblicherweise allerdings höher aus, als die gleiche Leistung in Form eines Managed Accounts. Grund sind Kosten bespielsweise für Wirtschaftsprüfer und Kosten für Werbemaßnahmen, die bei Managed Accounts nicht anfallen.

Leistungsorientierter Handel

Renditetechnisch sind wir bei den meisten Managed Accounts auf Handelssysteme gestoßen, die sich nicht um die Wertzuwächse oder Verlustphasen einer Benchmark oder eines Vergleichsindex scheren. Die Zielsetzung der meisten Anbieter fokussiert auf einem Wertzuwachs, der die Entwicklung des allgemeinen Marktes in der Betrachtung völlig außen vor lässt. Managed Accounts übernehmen auf diese Weise ein größeres Maß an Verantwortung, indem sie eine gute oder auch eine schlechte Leistung nicht einer Indexentwicklung oder dem Markt-umfeld in die Schuhe schieben können. Entscheidend für den Erfolg der Anlage ist damit die Leistungsfähigkeit des Managers bzw. seines Handelssystems. Fonds hingegen sind in vielen Fällen indexgebunden und damit lediglich als Medium gedacht, um sich an der Entwicklung eines bestimmten Marktes oder Marktbereiches zu beteiligen. Für den Investor gestaltet sich die Auswahl damit erheblich komplexer, denn neben einer Produktauswahl muss er zusätzlich über eine eigene Meinung zur Marktrichtung verfügen. Bei Managed Accounts wird diese Aufgabe vom Trading Advisor oder vom Handelssystem übernommen.

Kritikpunkt Pricing

Obwohl Managed Accounts bei vielen der hier betrachteten Faktoren gegenüber Fonds und kapitalgebundenen Versicherungen besser abschneiden, bleibt ein Wehrmutstropfen bestehen. Während Investmentfonds über eine einheitliche Methode bei der Fondspreisberechnung verfügen, erfolgt die Berechnung der historischen Wertentwicklung bei Managed Accounts leider sehr individuell. Performanceangaben erfolgen teilweise nicht unter Berücksichtigung aller Kosten und gerne werden auch reelle Performanceangaben mit für die Vergangenheit simulierten Wertentwicklungen des Handelssystems (Backtesting) vermischt. Wir steuern dagegen, indem wir in unsere Datenbank nur solche Anbieter aufnehmen, die uns per Kontoauszug oder Testat die Echtheit ihrer Kurshistorien nachweisen können. In die bei chili-assets.de veröffentlichten Performance- und Risikokennziffern fließen nur Ergebnisse ein, die auf real gehandelten Kundenkonten erzielt wurden. Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt unter Berücksichtigung aller Kosten. Solange für Managed Accounts keine einheitliche Regelung für das Pricing existiert, sehen wir diese Methode als Möglichkeit Transparenz und Vergleichbarkeit der Anbieter untereinander zu ermöglichen.

Fazit: In der Gesamtbetrachtung bleiben viele Faktoren, mit denen Managed Accounts zum jetzigen Zeitpunkt die Bedürfnisse der Investoren besser erfüllen, als Asset Manager, die ihre Kunden über andere Anlagevehikel ansprechen. Nicht ohne Grund verwenden einige Investmentfonds mittlerweile selbst sogar Managed Accounts im Portfolio, um sich an hochprofessionellen Handelssystemen zu beteiligen. Schlanke Gebührenstrukturen und effizientes Management sind daher Werte, an denen sich Fonds- und Versicherungslösungen für ihre zukünftigen Angebote orientieren können.


chili-assets.de
chili-assets.de ist eine Vergleichsplattform für Managed Accounts. Institutionelle-, private Investoren und Medienteilnehmer haben auf dieser Internetseite die Möglichkeit die Leistungsfähigkeit verschiedenster Managed Accounts miteinander zu vergleichen. Die von Capitalteam Consulting recherchierten und geprüften Performance- und Risikokennziffern erleichtern Interessenten die Auswahl der passenden Anbieter. Weitere Informationen finden Sie unter www.chili-assets.de.

Hinweis zu Managed Accounts
Managed Accounts favorisieren zumeist chanceorientierte Anlagestile, die nicht in jeder beliebigen prozentualen Größenordnung für die Wertpapierdepots der Investoren geeignet sind. Die richtigen Handelsstrategien in der richtigen Dosierung allerdings können herkömmlichen Wertpapierdepots die richtige Würze verleihen und maßgeblich zu einem besseren Chance-Risiko-Verhältnis beitragen.


Pressekontakt
Malte Papen

Fon: +49 2661 953030
Fax: +49 2661 953029
Mail: mpapen@chili-assets.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Petra Nickel (Tel.: 0049-2661-953030), verantwortlich.

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