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Grüne Jugend lobt neuen Kunststoff - Belland-Material löst Probleme beim Kunststoffrecycling

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Bonn - Sie bezeichnen sich als "jung, grün und stachelig": Die Mitglieder des Bundesverbandes der Grünen Jugend http://www.gruene-jugend.de. Die politische Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen existiert nun schon seit zehn Jahren und setzt sich schwerpunktmäßig für einen "nachhaltigen Umweltschutz" ein. Nach Ansicht der Grünen Jugend leistet die Pegnitzer Firma Belland-Vision http://www.belland.de einen Beitrag zu eben diesem nachhaltigen Umweltschutz. Die gängige Praxis, von der Belland-Vision abweiche, sei sehr problematisch. Teilweise würden Kunststoffe nach Indonesien gebracht, wo sie dann auf Mülldeponien verrotten. Das herkömmliche Recyclingverfahren bei Kunststoffen produziere bei enormem Energieverlust nur "minderwertige" Erzeugnisse wie Parkbänke und Lärmschutzwälle. Der Grüne Punkt des Dualen Systems (DSD) http://www.gruener-punkt.de kommt bei den grünen Youngsters besonders schlecht weg:

"Die Bevölkerung lacht bitter über das System des Grünen Punktes." Belland-Material sei hingegen eine echte Alternative. Selbst aus Mischmüll lasse sich das Belland-Material schonend herauslösen und könne anschließend wiederverwertet werden. Außerdem könne das Belland-Material in die gleichen Behälter wandern wie Papier und erspare ein Tonnen-Tohuwabohu wie im US-Bundesstaat Vermont, wo die Bürger Kunststoffmüll in sieben verschiedenen Mülleimern sammeln müssten.

Belland-Kunststoff hat als Cateringgeschirr schon seinen ersten Praxistest bei diversen Großveranstaltungen wie dem Evangelischen Kirchentag und der Deutschland-Tour der Rad-Profis bestanden. Das Fraunhofer-Institut für Lebensmitteltechnologie http://www.fraunhofer.de bestätigt die Einschätzung der Grünen Jugend: Kreislaufgeschirr aus dem Belland-Polymer ist dem gebräuchlichen Einweg-Geschirr aus Polystyrol in puncto Öko- und Energiebilanz deutlich überlegen. Die Umweltbelastung, die von den von Belland hergestellten Produkten ausgehe, sei signifikant geringer. Daher lässt sich das Belland-Geschirr durchaus mit Mehrweg-Geschirr vergleichen. Zudem fallen geringere Systemkosten für Sammlung, Sortierung und Verwertung an. Belland-Geschäftsführer Rolf Belz verweist auf die positive Energiebilanz, die andere Anbieter nicht erzielen könnten. Sein Unternehmen habe den ersten geschlossenen Materialkreislauf hergestellt, während bei herkömmlichem Kunststoffrecycling nach aufwändigen Verfahren höchstens Blumenkübel, Parkbänke und Rasengittersteine entstehen. Belz hält das von Belland praktizierte Verfahren sowohl für ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Belland-Material kombiniere die vielseitigen Anwendungseigenschaften eines Kunststoffes mit den Recyclingeigenschaften von Papier.

Während die nach Eigendefinition "stachelige" Grüne Jugend Belland-Material Lob zollt und gar nicht "stachelig" zeigt, gibt es große Probleme beim gängigen Kunststoffrecycling. Nach Berechnungen von Umweltexperten verschlingt das Kunststoffrecycling des Grünen Punktes rund 800 Millionen Euro jährlich. Der Löwenanteil entfalle auf Sammlung und Sortierung. Nur 197 Millionen Euro würden für die Verwertung aufgebracht. Nach diesen Schätzungen liegt der Anteil der Entsorgungskosten für DSD-Kunststoffe bei 47 Prozent. Die Gesamtausgaben des Kölner Müllkonzerns für alle Verpackungsarten lagen 2003 bei 1,659 Milliarden Euro. Lizenznehmer des Grünen Punktes monieren hier eine mangelnde Kostenehrlichkeit in der Preispolitik des DSD, da die Kunststoffverpackungen nur einen Anteil von 13 Prozent ausmachen, aber fast die Hälfte der DSD-Ausgaben verursachen. Glas-, Metall-, Verbund- und PPK-Verpackungen seien viel preiswerter zu entsorgen, wenn man das teure Plastikrecycling nicht mitfinanzieren müsste. Auch mit der neuen Preisstaffel des Grünen Punktes, die ab Anfang des nächsten Jahres in Kraft tritt, werde sich an dieser Problematik nichts ändern.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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