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Bürgschaftsbank Hessen GmbH |

Rekorde bei der Bürgschaftsbank Hessen

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Rund 126 Millionen Investitionen und Betriebsmittel ermöglicht / Starker Zuwachs bei Exi-stenzgründungen / Ausfallzahlungen auf Tiefstand / Kombi-Programm und Bürgschaft ohne Bank für alle auch in 2011 angeboten


Die Bürgschaftsbank Hessen freut sich über das zweite Rekordjahr in Folge. Im Jahr 2010 gingen erstmals in der Geschichte des 1954 gegründeten Instituts mehr als 500 Anträge ein. Bis zum Jahresende wurden davon 302 Bürgschaften und Garantien (Vorjahr: 274) übernommen. Das besicherte Volumen stieg so auf 63 Millionen Euro (Vor-jahr: 58). Da die Bürgschaftsbank Vorhaben bis zu 80 Prozent absichert, liegen die so ermöglichten Investitionen und Betriebsmittel deutlich höher, in 2010 waren dies über 126 Millionen Euro (Vorjahr: 107), ein Wachstum von mehr als 18 Prozent. Für Hessens Wirt-schaft bedeutet dies: Über 2.800 neu geschaffene oder gesicherte Arbeitsplätze. \r\n

Wiesbaden. Die Bürgschaftsbank Hessen freut sich über das zweite Rekordjahr in Folge. Im Jahr 2010 gingen erstmals in der Geschichte des 1954 gegründeten Instituts mehr als 500 Anträge ein. Bis zum Jahresende wurden davon 302 Bürgschaften und Garantien (Vorjahr: 274) übernommen. Das besicherte Volumen stieg so auf 63 Millionen Euro (Vor-jahr: 58). Da die Bürgschaftsbank Vorhaben bis zu 80 Prozent absichert, liegen die so ermöglichten Investitionen und Betriebsmittel deutlich höher, in 2010 waren dies über 126 Millionen Euro (Vorjahr: 107), ein Wachstum von mehr als 18 Prozent. Für Hessens Wirt-schaft bedeutet dies: Über 2.800 neu geschaffene oder gesicherte Arbeitsplätze.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung", bilanziert Norbert Kadau, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, "denn so konnten wir einen schönen Teil dazu beitragen, dass sich die hessische Wirtschaft nach dem Krisenjahr wieder stark erholt hat. Viele der Anträge aus 2010 werden erst in 2011 entschieden werden - und wir rechnen weiterhin mit großer Nachfrage, denn nachdem die meisten Unternehmen die Krise überwunden haben, gilt es, den Aufschwung zu finanzieren - in Form von Liquidität oder Investitionen".

Besonders stark legten in 2010 die Existenzgründer zu: Über 40 Prozent der vergebenen Bürgschaften oder Garantien gingen an neue Unternehmen. Diese 124 Fälle (Vorjahr: 106) stehen für über 50 Millionen Investitionen oder Betriebsmittel (Vorjahr: 37), ein Zu-wachs von knapp 37 Prozent!

Zum Geschäftsmodell der Bürgschaftsbank gehört, die vergebenen Bürgschaften auch einzulösen, wenn das Unternehmen nicht mehr in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Doch die hessischen Unternehmen zeigten sich so standhaft wie schon lange nicht mehr. Die Ausfallzahlungen der Bürgschaftsbank waren 2010 stark rückläufig. Dennoch stockte die Bürgschaftsbank ihre Rückstellungen für Ausfälle deutlich auf.

Dazu Norbert Kadau: "Geringe Ausfälle freuen uns immer ganz besonders, denn hinter jeder Zahlung, die wir leisten müssen, stehen Menschen, deren Vorhaben gescheitert ist. Die geringe Ausfallquote führen wir auf drei Faktoren zurück: Wir prüfen im Vorfeld be-reits genau, bei wem wir uns engagieren; die Konjunktur war unerwartet stark und wir motivieren Unternehmen, bei ersten Anzeichen einer Schieflage Unternehmensberatun-gen hinzu zu ziehen. Wo möglich, bezuschussen wir dies sogar."

Zum Jahresende gab es noch zwei gute Nachrichten für alle hessischen Unternehmen: Die befristeten Programme "Bürgschaft ohne Bank für alle Unternehmen" (BoB) und das Kombi-Programm für Bürgschaften und Garantien wurden für das Jahr 2011 verlängert.

Immer mehr Existenzgründer und seit 2009 auch bestehende Unternehmen wählen den direkten Weg zur Bürgschaftsbank. 2010 gingen 184 Anträge für eine "Bürgschaft ohne Bank" ein, 41 mehr als im Vorjahr (+ 29 %). Eine solche Bürgschaft wirkt für die Haus-bank wie ein Gütesiegel, das dem Unternehmen ausgestellt wurde. Deswegen kann die Bürgschaftsbank nicht jedem Antrag zustimmen, insbesondere, wenn der Geschäftsplan nicht überzeugt. In 66 Fällen konnte die Bürgschaftsbank Hessen die begehrte Bürg-schaftszusage im Rahmen von BoB ausstellen, das sind 26 mehr als im Vorjahr (+ 65 %).

Hier liegt der Kreditbetrag bei maximal 500.000 Euro für Investitionen und 300.000 Euro für Betriebsmittel, also geringer als bei der klassischen Bürgschaft (bis zwei Millionen Euro). Das ursprünglich Existenzgründern und jungen Unternehmen vorbehaltene Pro-gramm war 2009 bis Ende 2010 befristet auf alle hessischen Unternehmen ausgeweitet worden - jetzt besteht diese Option bis Ende 2011.

Das Kombi-Programm, im Sommer 2010 eingeführt, verbindet Beteiligungskapital (MBG H) mit einem verbürgten Hausbankkredit (BBH), der auch für Betriebsmittel eingesetzt werden kann. Das Finanzierungsvolumen liegt zwischen 100.000 und 500.000 Euro - das Verhältnis zwischen Kredit und Beteiligung beträgt dabei immer 3:1, also 75 Prozent der Gesamtsumme als verbürgten Kredit und 25 Prozent durch die Mittelständische Be-teiligungsgesellschaft Hessen (MBG H). Der Kreditanteil wird zu 80 Prozent von der Bürgschaftsbank besichert, was das finanzierende Institut stark entlastet und die Kredit-vergabe leichter macht.

Das 2010 ins Leben gerufene Kombiprogramm entwickelt sich gut. Insbesondere Liquidi-tätsfinanzierungen in Verbindung mit einer Stärkung der Eigenmittel durch die Mittelstän-dische Beteiligungsgesellschaft Hessen sind im Aufschwung gefragt. Mit diesem Pro-gramm konnten die übernommenen Garantien für Beteiligungen innerhalb eines Jahres verdoppelt werden. Auch dieses ursprünglich bis Ende 2010 befristete Angebot wurde nun bis Ende 2011 verlängert.


Bürgschaftsbank Hessen GmbH
Michael Schwarz
Abraham-Lincoln-Straße38-42
65027 Wiesbaden
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