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Hohe Arbeitslosigkeit verunsichert Konsumenten

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Halbjahresbilanz des Einzelhandels ist auf Moll gestimmt


Bonn/Frankfurt am Main - Die Wirtschaft besteht zur Hälfte aus Psychologie. Angst vor Arbeitsplatzverlust sei ein psychologischer Hemmschuh, der die Konsumenten zur Kaufzurückhaltung anhalte, so die Einschätzung des Präsidenten des Handelsverbandes BAG http://www.bag.de, Walter Deuss, bei der Pressekonferenz seiner Organisation in Frankfurt am Main. Die leichte Brise der wirtschaftlichen Erholung habe den Einzelhandel im ersten Halbjahr 2004 nicht erreicht. Im Gegenteil: In den ersten sechs Monaten seien die Umsätze für den Einzelhandel nominal wie real um 1,2 Prozent gesunken.

Ausnahmen waren die Monate März und Juni mit leichten Umsatzzuwächsen, die auf einen beziehungsweise zwei Verkaufstage mehr zurückzuführen seien. Für das laufende Jahr sei kein Ende der Durststrecke in Sicht. Erst 2005 sei mit Umsatzzuwächsen zu rechnen. Manche Sparten des Einzelhandels traf es besonders hart. Der Versandhandel musste um real 6,1 Prozent zurückstecken. Selbst die im Trend liegenden Discounter des Lebensmitteleinzelhandels hätten ein reales Minus von 0,3 Prozent erzielt. Bergauf ging es hingegen beim Einzelhandel mit Kosmetik sowie pharmazeutischen und medizinischen Produkten. Hier gab es ein reales Umsatzplus von 4,6 Prozent.

"Die Ungewissheit über die Beständigkeit des eigenen Arbeitsplatzes dämpft die Ausgabenbereitschaft erheblich. Neben diesem eher psychologischen Hemmnis sind materielle Konsumbremsen zu berücksichtigen. Zu ihnen gehören insbesondere die Folgen der Gesundheitsreform, höhere Gebühren und Abgaben auf kommunaler Ebene und nicht zuletzt der exorbitant hohe Preis für Treibstoffe", lautet der Erklärungsversuch von Deuss. Der Einzelhandel habe versucht, mit intensivierter Werbung, Tiefpreismarketing und Rabattgewährung gegenzusteuern. Die "Rabattexzesse" des Vorjahres seien allerdings abgeschwächt worden. Trotz dieser Bemühungen habe die Zahl der Insolvenzen im Einzelhandel in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 4,5 Prozent auf rund 2.300 Fälle zugenommen. Neben diesen eher technischen Fertigkeiten empfehlen Personalberater, auf den Faktor Mensch zu setzen. "Der Verkäufer muss Lust auf den Kunden haben. Der Kunde spürt diese Leidenschaft. Ein erfolgreicher Verkäufer braucht drei Dinge: Herz, Verstand und eine glückliche Hand. Im Englischen nennen wir das Triple-H – Heart, Head, Hand", lautet der Rat von Marc Emde, Partner von Kirch Consult http://www.kirchconsult.de in Köln. Die mauen Zahlen des Einzelhandels belegten, dass auch die Verkäufer im Einzelhandel noch mehr von dieser Leidenschaft gebrauchen könnten.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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