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Qualifiziertes Personal dringend gesucht

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Sage HR Trendindex Personalarbeit bestätigt: Fachkräftemangel wird 2011 bei rund 40 Prozent der Unternehmen zum Problem / Mehr ausgeschriebene Stellen als 2010


In diesem Jahr sind voraussichtlich 39 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland direkt vom Thema Fachkräftemangel betroffen. Das ist ein Ergebnis des 7. HR Trendindex Personalarbeit, der im November 2010 durch die Sage HR Solutions AG durchgeführt wurde. \r\n

Leipzig, 31. Januar 2011 - In diesem Jahr sind voraussichtlich 39 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland direkt vom Thema Fachkräftemangel betroffen. Das ist ein Ergebnis des 7. HR Trendindex Personalarbeit, der im November 2010 durch die Sage HR Solutions AG (www.sage.de/hr) durchgeführt wurde. Der Anbieter von Softwarelösungen für das Personalmanagement befragte mehr als 700 Personalverantwortliche in allen Branchen, sowohl zur aktuellen Lage in den Personalabteilungen (Lage-Index) als auch zu ihrer Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Personalthemen in den kommenden sechs Monaten (Trend-Index).

42 Prozent der Befragten sagten, dass sie keinen Mangel an qualifiziertem Personal für ihr Unternehmen sehen, wohingegen sich 19 Prozent der Umfrageteilnehmer nicht sicher sind, inwiefern ihr Unternehmen vom Thema Fachkräftemangel betroffen sein werde.

"Fehlende Fachkräfte bremsen jegliche Entwicklungen bei einer anziehenden Konjunktur. Das wissen auch Personalverantwortliche und setzen somit 2011 konsequent auf die Mitarbeiterbindung und Förderung des Personals", so Matthias Schneider, Vorstand der Sage HR Solutions AG. Deswegen seien neben Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie eine gezielte Investition in das Know-how der Mitarbeiter auch ein professionelles Bewerbermanagement ausschlaggebend, um als Unternehmen im "Kampf um die besten Köpfe" bestehen zu können, so Schneider.

Mehr neue Stellen in 2011:
Diese Ansicht wird auch durch die Ergebnisse des 7. Trendindex weiter bestätigt: Denn die Befragten des HR Trendindex messen in den kommenden sechs Monaten den Investitionen in die Mitarbeiter die stärkste Bedeutung zu. Platz eins belegen die Themen Personalbeschaffung und Weiterbildung (jeweils 39 Prozent), gefolgt von dem vielfältigen Themenbereich der Mitarbeiterbindung mit 35 Prozent. Erst an vierter Stelle der Prioritäten folgt künftig die Personalkostenplanung (32 Prozent).

Die Umfrage ergab auch, dass gut ein Fünftel (21 Prozent) der Personalentscheider 2011 mehr Stellen ausschreiben wird als im Jahr zuvor. Die zunehmende Bedeutung der Personalgewinnung lässt darauf schließen, dass sich Personalentscheider trotz der nach wie vor vorhandenen Kostenorientierung nun stärker mit der langfristigen Sicherung ihrer wichtigsten Ressource - dem Personal - befassen, als zu Zeiten der Wirtschaftskrise. "Der behutsame Bedeutungsrückgang beim Thema Personalkostencontrolling lässt auf einen abnehmenden Kostendruck in den Unternehmen schließen. Damit verfügen Personalverantwortliche wieder über mehr Raum für strategische Themen, die in Zukunft entscheidend sein können, um sich langfristig als interessanter Arbeitgeber durchzusetzen", erklärt Matthias Schneider, Vorstand der Sage HR Solutions AG, die Entwicklung.

Zur Methodik der Umfrage:
Der "Sage HR Trendindex Personalarbeit" wird von der Sage HR Solutions AG (www.sage.de/hr), Anbieter von professionellen Softwarelösungen für das Personalmanagement mittelständischer Unternehmen und Verwaltungen durchgeführt. Bereits zum siebten Mal wurden Personalentscheider zu Themen der Personalwirtschaft befragt.

Dabei beteiligten sich zwischen dem 10. und 24. November 2010 insgesamt 715 Personalentscheider in Unternehmen und Institutionen aus Deutschland. 21 Prozent waren kleine Unternehmen bis 19 Mitarbeiter, 46 Prozent waren Unternehmen mit bis zu 199 Mitarbeitern, 27 Prozent mit bis zu 999 Mitarbeitern und 6 Prozent mit über 1.000 Mitarbeitern. 40 Prozent der Befragten gaben an, die Personalleitung in ihrem Unternehmen inne zu haben, 33 Prozent waren Mitarbeiter von Personalabteilungen oder Personalreferenten, 15 Prozent Geschäftsführer und 12 Prozent kamen aus anderen Bereichen. Mit 28 Prozent war der Anteil der Teilnehmer aus der Industrie am stärksten vertreten, gefolgt vom Dienstleistungsbereich (22 Prozent), dem öffentlichen Bereich (20 Prozent), dem Handel (12 Prozent) sowie dem Baugewerbe (6 Prozent).

Der "Sage HR Trendindex Personalarbeit" wird vergleichbar dem ifo-Geschäftsklimaindex berechnet und berücksichtigt sowohl eine aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartung an die Zukunft. Die Teilnehmer werden zu insgesamt zehn Themengebieten aus dem Personalbereich befragt. Dabei stehen immer jeweils drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: Für die Einschätzung der aktuellen Lage die Antworten "Bedeutung ist niedrig", "Bedeutung ist mittel" und "Bedeutung ist hoch". Für die zukünftige Entwicklung die Antwortmöglichkeiten "Bedeutung sinkt", "Bedeutung bleibt gleich" und "Bedeutung steigt". Die regelmäßige Umfrage wird zukünftig zweimal pro Jahr durchgeführt.

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