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Tageszeitung Welt wird kompakter

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Experiment einer Tabloid-Ausgabe startet jetzt bundesweit


Bonn/Berlin – Auf dem deutschen Zeitungsmarkt herrschten jahrzehntelang relativ stable Verhältnisse. Einige Blätter mussten ihr Erscheinen einstellen. Nur zwei überregionale Tageszeitungen kamen hinzu, nämlich die taz im Jahr 1979 und die Financial Times Deutschland im Jahr 2000. Nach erfolgreichen Testphasen in Berlin und Frankfurt – so berichtet die Welt – wird jetzt die Welt Kompakt bundesweit eingeführt. Die Macher des neuen Blattes aus dem Hause Springer richten sich nach neuen Lesegewohnheiten. Auf 32 Seiten, die durchgängig vierfarbig gestaltet sind, soll das Wesentliche kurz und möglichst aktuell dargeboten werden. Laut Welt hat das Format einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Print-Konkurrenz: „Die Texte, die auf dem Angebot der Welt basieren, sind kurz und hochaktuell. Aufgrund des Redaktionsschlusses erst nach Mitternacht berichtet die Zeitung auch noch über sehr späte Entwicklungen und Ereignisse, etwa über TV-Livesendungen oder Sportveranstaltungen, die erst in der Nacht enden. Sogar die Schlusskurse der Wall Street werden noch in einer Kolumne kommentiert.“ Damit sei die Tabloid-Ausgabe, die sich an junge, gut ausgebildete und mobile Menschen richte, die aktuellste Tageszeitung Deutschlands.

Der Axel Springer Verlag setzt auf neue Trends bei der Mediennutzung. Junge Leute kommunizieren immer häufiger per SMS oder E-Mail und informieren sich über Fernsehen und Internet. Der Holtzbrinck-Verlag macht es den Springer-Leuten gleich und startet am 14. Septbember mit einer neuen Tageszeitung im Tabloid-Format in Frankfurt am Main. Skeptiker weisen darauf hin, dass der Großraum Frankfurt schon zwei große überregionale Zeitungen hat. Allerdings habe der Frankfurter Rundschau geschadet, dass sie nun sozusagen von der SPD herausgegeben werde. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung komme dem völlig neuen Informationsverhalten junger Menschen nicht mehr nach, die mehr Wert auf schnelle und unterhaltsame Informationen denn auf wissenschaftlich getönte Abhandlungen legten. Die Welt gehe einen richtigen Weg, wenn sie sich nach dem Leser richte. Bei der „Zeitung für Deutschland“ gelte eher das Gesetz, dass sich der Leser nach der Zeitung zu richten habe. Ein Indiz für diese These: Das Magazin Criticón http://www.criticon.de berichtet in seiner aktuellen Nummer über einen Konflikt zwischen Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung (FAS) und Netzzeitung. Offenbar habe die FAS Schwierigkeiten damit, dass die Netzzeitung viel Zuspruch erfahre und den Print-Medien Konkurrenz biete. Aus dem kleinen David könne vielleicht eines Tages Goliath werden.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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