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Impulse-Umfrage: Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Weiterbildung, Offenheit und Vertrauen

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Experten bezweifeln Zusammenhang der absolvierten Trainingstage mit Qualität der Personalentwicklung


Köln - Die Mitarbeiter entscheiden viel stärker über den Erfolg eines Unternehmens als bislang vermutet. Wie das Unternehmermagazin Impulse http://www.impulse.de in der Oktober-Ausgabe berichtet, erweisen sich diejenigen Unternehmen als besonders erfolgreich, die mehr als andere Firmen in Weiterbildung investieren und einen offenen und vertrauensvollen Umgang mit den Mitarbeitern pflegen. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und dem Mainzer Marktforschungsinstitut Forum durchgeführten Umfrage bei 1.200 Unternehmen. Danach gewähren 62 Prozent der erfolgreichen Unternehmen jedem Mitarbeiter zwischen drei und sechs Weiterbildungstage pro Jahr, weitere 20 Prozent sogar mehr als sechs Tage. Auch bei der Einbeziehung der Mitarbeiter in die Pläne der Geschäftsleitung oder bei der Zielfindung unterscheiden sich die Unternehmen deutlich. So werden bei 68 Prozent der erfolgreichen Firmen die Mitarbeiter in die fortlaufende Planung regelmäßig einbezogen, bei 66 Prozent gibt es persönliche Zielvereinbarungen für die Mitarbeiter. Ein weiterer Ausdruck des Vertrauens in die Belegschaft ist bei 37 Prozent der erfolgreichen Firmen das völlige Fehlen von Zeiterfassungssystemen, was nur bei 25 Prozent der weniger prosperierenden Unternehmen der Fall ist.

Personalexperten halten allerdings die Schlussfolgerungen der Untersuchung für kritikwürdig: „Es ist sehr problematisch, die Weiterbildungsgüte an der Anzahl der absolvierten Trainingstage zu messen. Zu häufig wird Weiterbildung heute noch über die Anzahl der absolvierten Tage gemessen. Das ist nachvollziehbar, denn das Angebot wird im Wesentlichen durch die Trainingsabteilung und durch dedizierte Bedarfsabfragen bei den Mitarbeitern zusammengestellt. Ergebnis ist dann häufig ein umfangreicher Trainingskatalog, aus dem die Mitarbeiter ihre Wunschthemen entsprechend ihres zugewiesenen Budgets auswählen können. Diese Vorgehensweise ist jedoch in der heutigen Zeit des globalen Wettbewerbs nicht mehr zeitgemäߓ, kritisiert Marc Emde von der Geschäftsleitung der Kirch Personalberatung in Köln http://www.kirchconsult.de. Geschäftsführung und Vorstand müssten enger in die Pflicht bei der Formulierung von Zielen und Strategien in der Personalentwicklung genommen werden. „Gemeinsam mit der Trainingsabteilung muss dann der Entwicklungsbedarf für ein Unternehmen abgeleitet werden. Und dann sollte immer nur dort entwickelt werden, wo auch Defizite zu erkennen sind. So stehen die direkten Führungskräfte in der Verantwortung, die die eigentliche Arbeit der Personalentwicklung wahrzunehmen haben. Nur sie können feststellen, wer in welchem Umfang Entwicklungsbedarf hat“, so Emde.

Wie die Impulse-Studie weiter zeigt, besteht zwischen Chefs und Mitarbeitern eine erhebliche Diskrepanz bei der Einschätzung, wie Veränderungen im Unternehmen umgesetzt werden. Während lediglich 14,2 Prozent der Firmenchefs die Umsetzung von Veränderungen im Unternehmen als langsam einschätzten, war dies bei 38,2 Prozent der Mitarbeiter der Fall. Für nur sieben Prozent der Unternehmensführer stießen diese auf Widerstand der Mitarbeiter. Von den Arbeitnehmern waren aber 21,6 Prozent dieser Meinung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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