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Wätas Wärmetauscher Sachsen GmbH |

Investitionen in energieeffiziente Lösungen für Bestandsimmobilien lohnen sich

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Damit der Gebäudesektor bis 2050 klimaneutral wird, wie es das Energiekonzept der Regierung vorsieht, sind Investitionen in Bestandsimmobilien notwendig. Doch schon durch die Nachrüstung der Heizung lassen sich die Energiekosten und CO2 Ausstoß senken. Vermieter können die Kosten für die energetische Sanierung auf die Mieter umlegen. Aber auch für Mieter lohnt sich oft die Modernisierung.

Februar 2011, Olbernhau: Damit der Gebäudesektor bis 2050 klimaneutral wird, wie es das Energiekonzept der Regierung vorsieht, sind Investitionen in Bestandsimmobilien notwendig. Doch schon durch die Nachrüstung der Heizung lassen sich die Energiekosten und CO2 Ausstoß senken. Vermieter können die Kosten für die energetische Sanierung auf die Mieter umlegen. Aber auch für Mieter lohnt sich oft die Modernisierung.
Die Sanierung von Bestandsimmobilien stellt eine zentrale Herausforderung dar, um den Gebäudesektor klimaneutral zu gestalten. Dies wurde bei der Verleihung des Siegels „Grünes Haus Wärme“ deutlich, das Anfang Februar von dem Institut für angewandte Energieeffizienz (IfaE) verliehen wurde. „Hier müssen Lösungen gefunden werden, wie bestehende Gebäude bezahlbar saniert werden können und zu CO2 neutralen und energieeffizienten Häusern umgerüstet werden können“, sagt Torsten Enders, Geschäftsführer des IfaE. „In ihren Grußworten zur Preisverleihung schienen sich auch Lisa Paus, MdB Bündnis 90/Die Grünen und Dr. Joachim Pfeiffer, MdB CDU darin einig, dass hierin die größte Herausforderung liegt.“
Die an dem Wettbewerb beteiligten Unternehmen zeigten mit ihren Projekten, dass auch die Sanierung von Altbauten wirtschaftlich sein kann und sich die Sanierungskosten über die Einsparungen bei den Energiekosten mittelfristig finanzieren lassen. Vor allem einfache und technologisch intelligente Lösungen, die die vorhandene Energie mehrfach nutzen, können sich für Vermieter und Mieter lohnen.
Vermieter sind oft zurückhaltend mit Sanierungen da nicht sie selbst, sondern die Mieter durch sinkende Energiekosten profitieren. Kritiker sagen aufgrund der nötigen Investitionen in Billionenhöhe hohe Sanierungskosten für die Besitzer und Mieterhöhungen für die Mieter voraus. Einige Vermieter und Wohnungsbaugesellschaften finden jedoch auch Wege, eine Sanierung ohne Mieterhöhung umzusetzen. Nicht jedes Gebäude kann wirtschaftlich lohnend saniert werden. Anstelle von Komplettsanierungen eignen sich teilweise schon kleine Lösungen wie die Installation eines Mini-Blockheizkraftwerks (Mini-BHKW), die Nutzung der Abwärme der Heizanlage mittels Gaswärmetauschern, dem Einbau einer Wärmepumpe oder einer Photovoltaikanlage.
Um Gebäude effizient mit Energie zu versorgen, nutzen Mini-BHKWs die einmal bezahlte Energie mehrfach. Mit Erdgas betriebene Mini-BHKWs können mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent arbeiten. Die durch den Verbrennungsmotor erzeugte Wärme kann zum Heizen und für Warmwasser verwendet werden. Zugleich wird Strom erzeugt, der in einer Batterie gespeichert und dann für den eigenen Strombedarf verwendet wird, wenn er selbst gebraucht wird. Eine andere Lösung sind Gaswärmetauscher, so genannte „Heat Keeper“, mit denen die Energie konventioneller Öl- und Gasheizungen zurück gewonnen wird. Dabei kann die bestehende Anlage mit einem geringen Aufwand weiter genutzt und auf Brennwertniveau gebracht werden. Es ist keine komplizierte Montage notwendig. Ein wichtiges Ziel der Gebäudesanierung muss die Absenkung der Vorlauftemperaturen sein. Temperaturen, die gar nicht erst erzeugt wurden, kann man auch nicht verlieren. Oftmals bringt die Umstellung auf eine Niedertemperaturheizung auch ohne aufwendigen Einbau neuer Fenster und zusätzlicher Dämmung, einen spürbaren finanziellen Erfolg auf Dauer.
„Mieter, die ihre Energiekosten reduzieren wollen, können den Vermieter konkret ansprechen und sich auf Finanzierungsmodelle einigen oder beim nächsten Umzug nicht nur auf die Lage und den Preis der Wohnung achten, sondern auch auf das installierte Energie- und Heizungssystem“, rät Torsten Enders.


Pressekontakt:
Robert-Christopher Müller
Doebler | PR
Agentur für Kommunikation und Politik
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Telefon: ++49(0) 30 6220 4688 | Fax: ++49(0) 30 920 3722 05
E-Mail: mueller@doebler-pr.de |
Internet: www.doebler-pr.de


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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sebastian Hadamitzky, verantwortlich.

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