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Bundesverband Deutscher Stiftungen |

Chinesische Vizeministerin zu Gast beim Bundesverband

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Kooperation im Stiftungswesen vorgeschlagen


Berlin, 21.09.2004. Eine Delegation des Ministeriums für zivile Angelegenheiten machte gestern Station beim Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS). Angeführt von der Vizeministerin Jiang Li ist die chinesische Abordnung zur Zeit auf einer Studienreise, um sich über Entstehung und Entwicklung ziviler Organisationen zu informieren. Hintergrund ist die umfangreiche Reform des chinesischen Rechtssystems mit dem Ziel, bürgerschaftliches Engagement zu fördern. In der Berliner Geschäftsstelle vermittelte Dr. Christoph Mecking, Geschäftsführer des BVDS, dem Besuch aus Fernost die Grundsätze des deutschen Stiftungs- und Gemeindesteuerrechts.

„Die positive Entwicklung im deutschen Stiftungswesen wird sich auch 2004 fortsetzen. Wir erwarten für dieses Jahr die Gründung von fast 1.000 neuen Stiftungen. Damit wurden im Zeitraum 2000 bis 2004 ebenso viele Stiftungen gegründet wie in den ganzen Neunzigern zusammen“, referierte Dr. Mecking. In der Volksrepublik China ist die Stiftungsidee noch nicht so weit verbreitet, wird aber von staatlicher Seite unterstützt. So informierte die Vizeministerin, dass es in ganz China 2.000 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von ca. 3 Mrd. Euro gäbe, häufig aus jungen, dynamischen Unternehmen dotiert. Um die Stiftungsidee weiter zu fördern, schlug die chinesische Delegationsleiterin Dr. Mecking vor, einen Erfahrungsaustausch von Stiftungsvertretern beider Länder zu initiieren. Deutsche Stiftungen sollen in China beratend tätig werden und chinesische Experten sich in Deutschland über Stiftungsmanagement informieren.

Aus Frankfurt am Main kommend informierten sich die Chinesen zudem in der Hauptstadt beim Bundesnetzwerk Bürgerliches Engagement über „Aufbau und Förderung von Selbstdisziplin und Ehrlichkeit“. Heute fliegt die Abordnung weiter nach Norwegen. Die Reise wird von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert.

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Über den Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.

Der Bundesverband vertritt seit 1948 die Interessen der Stiftungen in Deutschland gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung. Er setzt sich für den Stiftungsgedanken und die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht ein. Mit vielfältigen Projekten, Veranstaltungen und Publikationen fördert er den Dialog und vermittelt der Öffentlichkeit einen Einblick in das Stiftungswesen. Als Dachorganisation mit ca. 2.500 Mitgliedern (Stand: Sept. 2004) koordiniert er die Dienstleistungen des Netzwerkes Deutscher Stiftungen, pflegt den Index Deutscher Stiftungen, erstellt das Verzeichnis Deutscher Stiftungen und unterhält gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Deutsche StiftungsAkademie.

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Für Rückfragen und weitere Informationen:
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