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VDA, Bitkom und ZVEI fordern Anschubfinanzierungen für Elektro-Fahrzeuge

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Ohne staatliche Kaufanreize für E-Autos kann Deutschland nicht zum Leitmarkt für Elektromobilität werden


Die Branchenverbände VDA, Bitkom und ZVEI fordern von der Bundesregierung die Einführung einer Prämie beim Kauf von Elektroautos. Alle drei Verbände glauben, dass ohne ein solches Programm Deutschland nicht zum Leitmarkt für Elektromobilität werden kann und das Ziel der Bundesregierung verfehlt wird, bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland auf die Straße zu bringen. \r\n

Die Branchenverbände VDA, Bitkom und ZVEI fordern von der Bundesregierung die Einführung einer Prämie beim Kauf von Elektroautos. Alle drei Verbände glauben, dass ohne ein solches Programm Deutschland nicht zum Leitmarkt für Elektromobilität werden kann und das Ziel der Bundesregierung verfehlt wird, bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland auf die Straße zu bringen. Auf einem Treffen der drei Verbände auf Einladung der Branchenzeitung carIT sagte VDA-Geschäftsführer Hans-Georg Frischkorn: "Auf der Marktseite wird definitiv die Beteiligung der Politik benötigt, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen." Neben der Forschungsförderung müsse auch der Autokäufer direkt unterstützt werden. "Wir müssen auch die Kosten für den Kunden erträglich halten. Daher benötigen wir den gezielten, sehr genau definierten Anschub am Markt. Das können intelligente, zeitlich befristete Impulse sein", so Frischkorn. "Ohne finanzielle Anreize werden wir das Ziel von einer Million Fahrzeugen nicht erreichen." Deutschland müsse aber aufpassen, dass es in Europa nicht einen "Subventionswettlauf der Länder" gibt.

Auch der Branchenverband Bitkom sieht keine Chance, ohne finanzielle Anreize auszukommen. "Die Elektromobilität braucht einen Anschub", so Axel Garbers, Geschäftführer Technologien & Märkte bei Bitkom. Allerdings müssten das nicht unbedingt Kaufanreize sein. Man könne die Autoindustrie auch durch stärkere Forschungsförderung entlasten. Zugleich müsse die Bundesregierung verlässliche Rahmenbedingungen setzen und Einführungsszenarien für die Elektromobilität definieren. "Die sehe ich beispielsweise bei der Infrastrukturfrage nicht."

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) plädiert für eine "zeitlich befristete und degressive" Anschubfinanzierung. Allerdings sei Deutschland noch gar nicht in der Markteinführungsphase, so ZVEI-Geschäftsführer Klaus Mittelbach. Aktuell brauche Deutschland mehr Forschung und beispielweise die Gründung von Elektrochemie-Lehrstühlen, um die Batterietechnologie voranzubringen.

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