info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
legodo ag |

Individuelle Kundenkommunikation scheitert an der Technik

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


legodo-Studie: Firmen können bei ihren Massenbriefen inhaltlich nicht gezielt auf die Erwartungen der Adressaten eingehen


(Karlsruhe, 28.02.2011) In der schriftlichen Kundenkommunikation regiert weitgehend der unpersönliche Massenbrief, weil die Unternehmen ihre Korrespondenz nicht individuell auf jeden einzelnen Kunden zuschneiden können. Nach einer Erhebung der legodo ag unter mehr als 200 Sales- und Marketingmanagern im deutschsprachigen Raum ist lediglich jede siebte Firma in der Lage, bei großvolumigen Aussendungen inhaltlich gezielt auf Wünsche und Erwartungen ihrer Adressaten einzugehen. In jedem vierten Fall kann dies nur begrenzt bei ausgewählten Kundengruppen realisiert werden, bei 60 Prozent der Befragten besteht sogar eine Beschränkung auf textliche Standards.

Ein deutlicher Hinweis darauf, dass in der Praxis der Unternehmen üblicherweise ein weitgehend unpersönlicher schriftlicher Dialog vorherrscht, zeigt sich auch in den weiteren Ergebnissen der Studie. Denn auf die Frage, welche Möglichkeiten der individuellen Ansprache außer einer namentlichen Anrede in der Kundenkommunikation mit vielzähliger Aussendung genutzt werden, treten ganz erhebliche Schwächen zutage. So können lediglich 42 Prozent eine regelbasierte Selektion der Informationen für ihre A-, B- und C-Kunden vornehmen.

Noch schlechter sieht es bei den weiteren Aspekten einer individuellen Korrespondenz aus: Aktionsorientierte Inhalte wie etwa saisonale Angebote lassen sich nur in gut jedem dritten Fall berücksichtigen, eine kundenbezogene Auswahl von Beilagen ist sogar noch seltener möglich. Ebenso kann nur jedes vierte Unternehmen eine individuell auf den Adressaten ausgerichtete Betreffzeile vornehmen und nur selten ist eine Design-Unterscheidung zwischen Privat- und Geschäftskunden realisierbar. Auf die Integration einer persönlichen Nachricht über Freitext wird in drei Viertel der befragten Unternehmen verzichtet, weil dies ihre technischen Lösungen nicht erlauben.

Auch ein weiterer Aspekt weist laut der legodo-Erhebung in der Praxis große Defizite auf: Kundenreaktionen lassen sich nur selten in die schriftliche Kommunikation einbinden. Dies ist lediglich bei jedem zehnten Unternehmen über automatisierte Lösungen möglich, weitere 29 Prozent können dies zumindest bedingt automatisch realisieren. In allen anderen Fällen ist eine Berücksichtigung von Kundenreaktionen entweder gar nicht (32 Prozent) oder nur manuell (28 Prozent) möglich.

„Es sieht danach aus, dass es an den technischen Möglichkeiten für einen individuelleren schriftlichen Kundendialog hapert“, interpretiert legodo-Vorstand Marc Kresin die Befragungsergebnisse. Dies stehe in deutlichem Widerspruch zu den Erkenntnissen einer voran gegangenen Studie, nach der ein Großteil der Firmen ihre Kundenkommunikation persönlicher ausrichten will. „Diese Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit muss nun geschlossen werden, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden“, sieht Kresin bei den Unternehmen eine Pflicht zum Handeln. „Die bekanntermaßen kontinuierlich sinkende Akzeptanz der unpersönlichen Massenbriefe macht es erforderlich, den Kunden wieder stärker das Gefühl zu geben, dass jedem Einzelnen eine große Bedeutung beigemessen wird und sie nicht nur Bestandteil einer Datenbank sind.“

Über legodo ag:
legodo entwickelt Software für relevante Kundenkommunikation zur schnellen und einfachen Erzeugung von schriftlicher Korrespondenz. Mit ihrer Lösung legodo C4 ist es erstmals möglich, alle Prozesse und Daten aus bestehenden Systemen im richtigen Kontext zur richtigen Zeit für relevante Kundenkommunikation einzusetzen. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie beispielsweise die Deutsche Telekom, Swisscom, RWE und Integralis.
www.legodo.de

denkfabrik groupcom GmbH
Wilfried Heinrich
Pastoratstraße 6, D-50354 Hürth
Tel.: +49 (0) 22 33 – 61 17-72
Fax: +49 (0) 22 33 – 61 17-71
wilfried.heinrich@denkfabrik-group.com
www.denkfabrik-group.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernhard Dühr (Tel.: 02233/6117-75), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 482 Wörter, 3884 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: legodo ag


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von legodo ag lesen:

legodo ag | 19.07.2012

Stresstest der schriftlichen Kundenkommunikation

(Karlsruhe, 19. Juli 2012) Einer kürzlich durchgeführten Untersuchung der legodo ag zufolge erachtet der überwiegende Teil der Marketing- und Vertriebsverantwortlichen die schriftliche Kommunikation mit Kunden als zu unpersönlich. Lediglich ein V...
legodo ag | 02.07.2012

Digital schlägt Papier: Kunden wollen mit Unternehmen elektronisch kommunizieren

(Karlsruhe, 02.07.2012) Wenn es um die schriftliche Kommunikation mit Unternehmen und Behörden geht, dann bevorzugen die deutschen Verbraucher mehrheitlich den digitalen Weg. Dies gilt nach einer Studie der legodo ag jedoch nicht für alle Branchen ...
legodo ag | 27.06.2012

Mit der eSignatur gehören Verträge auf Papier der Vergangenheit an

(Karlsruhe, 27.06.2012) Der deutliche Widerspruch von analoger und digitaler Welt kann kaum deutlicher sein als bei Verträgen, die Kunden heutzutage bei Versicherungen, in Handy-Shops oder anderen Points-of-Sale (POS) unterschreiben. Auch wenn aus r...